Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

Aus Schneeschuhtour im Jura wird Wanderung am 4. Februar

Am 04. Februar war sie geplant, unsere dritte Schneeschuhtour. Allein, Petrus sah das anders, so dass 13 Unverdrossene unter der Leitung von Günter zu einer Wanderung im nahen Jura aufgebrachen. Vom Parkplatz Passwang nahe Solothurn ging es los Richtung Vogelberg. Schon nach wenigen Metern wurden wir mit Ausblick auf eine wunderbar sanft bergige Landschaft belohnt und ja - Alpenblick. Dieser Ausblick hat uns beinahe auf der ganzen Tour begleitet, die uns auf dem Höhenkamm zum Aussichtpunkt Vogelberg führte. Steil bricht die Landschaft dort ab, so dass man das Gefühl hat, auf einem Balkon zu stehen. Diese Aussicht muss man genießen. Kein Schnee weit und breit, dafür trockener Boden. Das Laub raschelte unter unseren Füßen und der ein oder andere Vogel zwitscherte bereits den Frühling herbei. Kaffee und Nussgipfeli im Berggasthaus Obere Wechten genossen wir vor dem Haus und spürten rasche die schon kräftige Februar-Sonne. Der Rückweg führte uns dann auf schmalem Pfad unterhalb der schroffen Wände des Vogelbergs aus hartem gelblich-beigem Hauptrogenstein wieder Richtung Passwanger Parkplatz. Eine schöne und interessante Tour, die man wohl Anfang Februar sonst wohl eher mit Schneeschuhen macht. Mit oder ohne Schneeschuhe, uns war's egal - Hauptsache unterwegs.

Artikel der Oberbadischen Zeitung vom 1. Februar 2024

Am liebsten nur noch steil aufwärts

 

Siegfried Feuchter

 

Wenn es um neue Erkenntnisse und Trends beim Mountainbiken als beliebter Natur- und Gesundheitssport geht, dann ist Markus Meier immer auf dem neuesten Stand. Der 61-Jährige leitet bei den Hochtouristen Kandern die Abteilung Mountainbike.

 

Kandern „Uphill Flow“ nennt sich der neue, schweißtreibende Trend bei der Bergsportart, den der IT-Servicemanager aus Malsburg-Marzell auch bei den Hochtouristen eingeführt hat. Sowohl die Montags-, als auch die Mittwochsgruppe fahren nur noch mit einem E-Mountainbike, also mit elektrischer Unterstützung.

Dabei legt Markus Meier bei der Wahl seiner abwechslungsreichen Touren und Trails das Schwergewicht auf das Bergauffahren. „Das ist Mountainbiken auf einem neuen Level und garantiert Fahrspaß und ein neues Fahrgefühl“, sagt der passionierte Radsportler. Bergauf erlebe man ein Flow-Gefühl, das man nur mit Elektro-Mountainbikes erleben könne. Sie erschließen bei den akribisch ausgewählten Touren durchs freie Gelände neue Dimensionen, erklärt der erfahrene Sportler.

Aufwärts führt der „Flow“

Deshalb ist es für den Abteilungsleiter der Kanderner Hochtouristen selbstverständlich, die neuesten Erkennntnisse bei seinen während der Hochsaison zwischen April und Oktober wöchentlich zweimal stattfindenden Touren unterschiedlicher Leistungsniveaus umzusetzen. In der Regel werden bei einer zweistündigen Tour 40 Kilometer und 1200 Höhenmeter bewältigt. Die Teilnehmer sind angetan vom „Uphill Flow“. Das Bergauffahren eröffne neue Perspektiven und Möglichkeiten.

„Es bietet neue Herausforderungen, weil man bergauf mit dem E-Mountainbike Wege bewältigen kann, die man zuvor nicht für möglich gehalten hat“, betont Meier mit dem Hinweis auf steile Wege und unbefestigte Pfade. Unerlässlich seien dabei eine gute Grundkondition, also Ausdauer und Kraft, sowie Geschicklichkeit, Gleichgewichtsgefühl, schnelle Reaktion und Fahrtechnik.

„Mensch und Maschine müssen in Einklang sein“, sagt der versierte Mountainbiker und weist auf die richtige Trittfrequenz beim E-Mountainbike hin: der höchste Wirkungsgrad und die höchste Energieeffizienz liege bei einer Trittfrequenz zwischen 70 bis 90 Umdrehungen pro Minute.

Mensch und Maschine

Markus Meier zeichnet mit Hilfe des Computers die Touren auf, sodass jeder Teilnehmer hinterher Analysen erhält. Mit Hilfe einer App bereitet er sorgfältig die Touren vor, die meistens in den Schwarzwald führen. Auch wenn er das Fahrkönnen der einzelnen Teilnehmer aller Altersgruppen gut einschätzen kann, überlässt er nichts dem Zufall.

Deshalb fährt er alle Routen ab, bevor er sich mit seinen Gruppen auf Tour begibt. Mit einem Elektro-Mountainbike erlebe man den Reiz des Bergauffahrens, der Königsdisziplin auf zwei Rädern. „Man lernt tolle Pfade und schöne Gegenden kennen und kann als Lohn der Anstrengung eine reizvolle Aussicht genießen“, stellt der 61-Jährige fest.“

Schließlich sollen die Touren, die einige Hochtouristen auch schon in die Dolomiten mit alpiner Herausforderung geführt haben, jedes Mal ein Erlebnis bieten – für gesundheitsorientierte Freizeitsportler ebenso wie für leistungsorientierte Mountainbikefahrer. Markus Meier, der sich intensiv mit dieser Sportart und dem Sportgerät befasst hat, ist es immer wichtig, ausgewogene Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade anzubieten und die Teilnehmer sportlich zu fordern, sie aber nicht zu überfordern. Wenn es knifflige Stellen in felsigem Gelände mit erhöhter Sturzgefahr gibt, ist dank umsichtiger Vorbereitung und vorsichtiger Fahrweise bislang alles gut verlaufen.

Schneeschuhtour auf den Jänzi am 20.Januar 2024

In der Winterlandschaft im Gebiet Langis-Glaubenberg waren wir unter der Leitung von Günter auf dem Panoramatrail unterwegs. Strahlende Sonne, blauer Himmel und Pulverschnee satt ließen unsere Schneeschuhwandererherzen höher schlagen. Zu elft ging es von der Glaubenbergpassstraße aus Richtung Schwendi-Kaltbad mit seiner hübschen Kapelle. Schöne Wald- und Bachpartien führten uns dann zum Aufstieg auf den Jänzi. Der Schnee knirschte unter unseren Füßen und wir staunten wieder einmal über die Vielfalt der Gebilde aus Schnee- und Eiskristallen, die die Natur hervorbringt. Vorbei an der heimeligen Egghütte (leider hatten wir nichts zu Grillen dabei) stiegen wir durch den Wald auf teilweise sehr schmalen Pfaden und durch Hohlwege aus Schnee bergauf. Belohnt wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf die Berner Alpen und den davor liegenden Sarner See. Die eisigen Temperaturen und ein ordentlicher Wind ließen uns das Vesper am Gipfelkreuz zügig einnehmen, ein jeder wollte die Finger schnell wieder in die dicken Handschuhe stecken. Aus Sicherheitsgründen haben wir unsere Runde von dort aus nicht Richtung Passstraße geschlossen, sondern sind denselben Weg zurückgegangen. Das tat der Sache keinen Abbruch, da wir nun quasi in die Sonne hineinliefen, was wir sehr angenehm fanden, und die Landschaft so nochmals genießen konnten. Kaffee und Kuchen im Hotel Langis mussten sein, bevor wir mit vielen schönen Eindrücken den Heimweg antraten.

Schneeschuhtour Sörenberg am 13.Januar

Schneeschuhtour in Sörenberg

Wir wollten Schnee! Nachdem es letzten Sonntag nicht klappen wollte, haben wir kurzerhand den 13. Januar eingeschoben. Schneeverhältnisse, aber auch Verkehrsverhältnisse (Lauberhornrennen in Wengen) ließen uns am Ende in Sörenberg landen, wo wir bei strahlendem Sonnenschein und Pulverschnee dank der Ortskenntnis von Günter eine schöne Runde gelaufen sind. Dreieinhalb Stunden und ein paar Höhenmeter waren genau die richtige Dosis für die erste Tour mit Schneeschuhen. Die Einkehr in der Tannenkircher Pizzeria rundete den Tag ab.

Nach der Tour ist vor der Tour: nächsten Samstag geht's bereits wieder los 😊

Wanderung als Ersatz Schneeschuhtour am 7. 1.24

Wanderbericht:  Bärlauchtour Istein

Am 07.01.2024 Starten eine kleine Gruppe der Hochtouristen in Istein beim Sportplatz. Die geplante Schneeschuhtour konnte mangels Schnees nicht stattfinden. Stattdessen wählte man einen Rundweg um den Klotzen im Markgräflerland.

Vom Sportplatz ging es direkt zum Rhein, dem wir flussabwärts bis zur Huttinger Kiesgrube folgten. Nach einer kurzen Querung des Rheinvorlandes unterquerten wir in einer kleinen Dohne die Bahngleise. Nun stieg der Weg durch schwieriges Gelände dem Berg empor bis wir auf den Schöntaler Weg stießen. Von dort konnte man den kurzen Aufstieg vom Rhein hierher nachvollziehen.

Fast eben marschierten wir mit Aussicht auf das Kemser Wasserkraftwerk und Schleußen vor bis zum Fastnachtsfür Platz auf dem Klotzen, wo das Fastnachtsfür bereits mit mühseliger Handarbeit von der Isteiner Jugend bereits aufgeschichtet wurde. Nach kurzem Rundumblick stiegen wir über den Felsenweg den Klotzen entlang, um dann durch die Reben an der Sonnenliege vorbei zu kommen. An diesem Tage war die Sonne aber leider nicht zu sehen, weshalb wir wegen dem stetigen Wind und der kalten Witterung uns in ein Bammerhüsli zurück zogen um ein Vesper zu nehmen.

Aber bereits nach kurzer Rast kroch dann doch der kalte Wind durch die Kleidung, so dass wir uns bald auf den Weg machten. Über die „Festung“ ging es dann den alten Kehrenweg hinauf zur Huttinger Obstanlage. Dort eröffnete sich kurz der Blick gegen den Schwarzwald. Ein Stück weiter konnten wir dann einen Blick in den Steinbruch Kapf mit seinem tiefen Loch werfen. Am alten Isteiner Steinbruch entlang sieht man auf die Öfen des Lhoist Kalkwerk mit all seinen Leitungen, Förderbänder und Silos. Vom Efringer Fastnachtsfeuer ab geht es steil bergab bis zum Wasserreservoir von Istein. Nun erstreckt sich der freie Blick über Efringen-Kirchen. Weit unter uns die Eisenbahn und die Landstraße. Über eine steile Treppe in einem einsamen Rebstück erreichen wir, nach kurzer Exkursion zu einer höhlenartigen Auswaschung im Kalkfels, im Handumdrehen die Bahnlinie. Diese unterquerern wir durch wieder durch eine kleine Dohne und sind schon auf der Höhe der Landstraße. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis Istein. Wir durchstreifen noch das Altdorf mit den schönen Fachwerkhäusern und landen dann wieder am Ausgangspunkt am Sportheim. Dort dürfen wir uns dann bei einem gemütlichen Beisammensein noch stärken, ehe sich die Wege wieder trenne.

Gez. Bernd Schmid

Schauinsland Wanderung - Zum Frühstück auf den Freiburger Hausberg

Stürmisch war der Start zu einer sehr interessanten Tour der Hochtouristen auf den Schauinsland.

Treffpunkt war für alle 21 Teilnehmer in Günterstal an der Talstation des Schauinslandbähnles in Horben (Bohrer). Dem einen oder anderen wurde es angesichts der starken Windböen etwas mulmig während der Fahrt in der Gondel, hinauf auf einen der schönsten Schwarzwaldgipfel (1284 m). Oben angekommen war noch Zeit übrig bis zum geplanten Frühstück. Kurzerhand haben wir den Gipfel gestürmt ohne den Turm besteigen zu können. Dieser war wegen des starken Windes gesperrt. Kühl und stürmisch war der kurze Abstieg über Treppen und Stufen und wir landeten voller Vorfreude im Hotel „Berghaus Freiburg“. Dort durften wir an einer langen Tafel ein ausgezeichnetes und durchaus ausgiebiges Frühstück genießen. Origami-Geschenkle von Ingrid Oswald gabs auch noch für alle Teilnehmer. 

Nachdem alle gestärkt, gewärmt und satt waren führte uns Heinz Oswald ein Stück des Weges zurück, vorbei an Sturmeichen und Weidebuchen bis zum Museumsbergwerk Schauinsland. 

Dort angekommen hieß es obligatorisch einen gelben Bergmannshelm anziehen. Schönheit wurde in dem Fall vernachlässigt. Ein Bergwerkshelm steht einfach niemandem ;-)

Die Führung durch die erste Ebene des Bergwerks war aufschlußreich und beeindruckend, vor allem auch dunkel. Besonders beeindruckend war die Schilderung der damaligen Arbeitsbedingungen für Mensch und Grubenponys.

Auch daß es einen Verbindungstunnel zwischen Freiburg/Kappel und Hofsgrund für die Schulkinder im Winter gab, unvorstellbar….

Der überwiegende Teil der Gruppe sammelte sich nach einem gemeinsamen Foto vor dem Bergwerk für den 11 km langen Abstieg nach Horben. Dieser gestaltete sich als angenehm und kurzweilig. Es war viel Zeit für Gespräche und Heinz Oswald zeigte uns als erfahrener Bergführer die verschiedenen Höhenzüge des Hochschwarzwaldes und des Rheinvorlandes. 

In Horben angelangt kehrten wir in ein sehr angenehmes Restaurant mit hervorragendem Essen ein. Den krönenden Abschluß bildete eine 20 Minütige Nachtwanderung in völliger Dunkelheit,  den Berg hinunter zu den Autos.

Schön war´s Heinz und Ingrid

Vielen Dank

Aussichten und Denkmäler am 8. Oktober 2023

10 fröhliche Teilnehmer waren wir auf der Wanderung „Denkmäler und Aussichten“ rund um Todtnau. Die Route führte uns bei herrlich warmem Spätsommerwetter in  Todtnau startend das Hasenhorn hinauf, über den Hasenhornturm (diesen haben wir selbstverständlich erklommen), über den Gisiboden (dort haben wir ein Päusle eingelegt), über das Bernauer Kreuz (dort haben wir gevespert),  an den Silberberg zur Silberberghütte. Von dort führte ein langer, recht steiler Abstieg  in das Dörfchen Brandenberg um danach mit vom Abstieg leicht weichen Knien den Wasserfallsteig querend, wieder hinauf in Richtung Todtnauberg zu wandern. Mitten im Wald bogen wir  dann auf den Walter-Wagner-Weg ein. Dies ist ein  empfehlenswerter, romantischer Weg der am Hang entlang zum Todtnauer „Schwert“ führt und der erheblich für den Anstieg vorher entschädigt. Wir erreichten das Kriegerdenkmal „Schwert“ . Es erinnert an die Gefallen Todtnauer  der beiden Weltkriege und verbreitet durch seine enorme Größe und durch seine schroffe Form eine besondere Stimmung auf dem Felsen über Todtnau. Nach Genuß der Aussicht ins Todtnauer Tal, wanderten wir weiter in Richtung Wasserfall und Hängebrücke, bogen aber wegen „zu weit“  vorher ab, genau durch den Waldkindergarten wanderten wir, über den Kirchwald hinunter ins „Städtle“ Todtnau. In Todtnau wurde die beeindruckende Stadtkirche besichtigt und dann ging es runter auf den schönen Todtnauer Marktplatz. 

Auf dem lebhaften Marktplatz gab es eine Kugel Eis vom Italiener um dann im sehr gemütlichen Gasthof Rössle in Geschwend den gelungenen Tag gemeinsam bei einem guten Essen und dem einen oder andern Radler ausklingen zu lassen. 

Danke an Andi fürs Fahren des Vereinsbusses, Danke an Männi für die Unterstützung als Pfadfinder und Danke an Heinz für die schönen Bilder und die Streckendokumentation.

f.d.R. Birgit Geugelin

Abschlusstour der E-Mountainbiker am 7.Oktober 2023

Am Samstag, 7. Oktober 2023 absolvierte die neue EMTB Gruppe ihre Abschlusstour der Saison 2023. Die Strecke führte vom Kanderner Bahhnhof aus zum Roten Rain, Rehhütte, Stühle, Wambacher Wasen, Gleichen, Lipple, Nonnenmattweiher, Kreuzweg bis zur Kälbelescheuer. Dort wurde eine 2-stündige Pause eingelegt, um Akkus sowie Leib und Seele wieder auf zu tanken.

Von der Kälbelescheuer aus ging die Tour dann zum grossen Teil über wunderschöne und manchmal herausforderndeTrails abwärts bis nach Grunern. Ab dort folgte die Gruppe dem berühmten „Bettler Pfad“ über Sulzburg, Muggart und der Schwärze bis nach Badenweiler. Über Sehringen, Schallsingen und Johannes Breite führte die Tour schliesslich zurück bis nach Kandern. Nach der anstrengenden Tour von über 76 Kilometer und über 2000 hm war ein zünftiger Abschluss im Nudelhüsli obligatorisch. 

Abschlusstour Mittwochsbiker durch die Petit Camargue am 30. Oktober 2023

15 Biker der Mittwochsgruppe nahmen an der diesjährigen Abschlusstour teil. Start und Ziel dieser Tour war das Märkter Stauwehr. Von dort führte der Weg entlang des Altheins auf französischer Seite. Danach folgte die Route entlang des Rheinseitenkanals bis nach Niffer und anschliessend entlang des Rhein-Rhone Kanals bis kurz vor Mulhouse. Von dort aus durchquerten die Radler den urwüchsigen Hardwald bis nach Kembs-Loechle. Nach einer kurzen Rast an der Ex-Schleuse und heutigem Minikraftwerk in Rosenau ging die Tour weiter durch das Naturschutzgebiet Petite Carmargue. In Hunique schliesslich erreichten die Mittwochsbiker die Dreiänderbrücke und somit wieder Deutschland. Im Peloton führte die Schlussetappe durch Friedlingen Richtung Rheinhafen. Im Gasthaus Bootssteg im Yachthafen Weil am Rhein konnte die Radler nach 58 km endlich zum wohlverdienten Abschluss einkehren und eine tolle Tour mit leckerem Essen und erfrischenden Kaltgetränken gebührend feiern. 

https://www.komoot.de/tour/1331938096?ref=itd

Auf dem Wiiwegli am 23. September 2023

Von Müllheim nach Bad Bellingen sind wir gemütlich gewandert. War es beim Start noch ziemlich frisch, hat uns die Sonne doch schon bald gelacht und gewärmt. Durch's Städtchen bergwärts marschiert, konnten wir schon gleich den schönen Ausblick Richtung Norden und somit auf Kaiserstuhl, Tuniberg und Schauinsland genießen. Grund genug, unsere Tour im Zeichen des neuen Weins mit einer kleinen Rast und einem kleinen! Schlückchen entsprechend zu würdigen. Immer wieder konnte uns Günter als versierter Rebenkenner Infos zu verschiedenen Traubenarten, Anbau und Weinlese geben. Fast ständig hatten wir weite Sicht ins Rheintal und die nahen Berge des Elsass. Oberhalb Hach vorbei waren die Winzer in den Auggener Reben "am herbschte" und freuten sich über die guten Bedingungen. Durch Auggen (die Kirche war leider geschlossen) führte der Weg gen Mauchen, wobei uns dann ein Café in Schliengen magisch anzog. Nach leckerem Genuss in (fast) altem Ambiente reichte die Kraft dann auch locker für die Reststrecke am Berghang Richtung Bad Bellingen. Knapp 20 Kilometer waren es dann durch herrliche kleine Umwege doch geworden und alle 11 Teilnehmer haben bei dieser schönen Entschleunigungstour ihren Akku reich gefüllt.

Von der Wolfsschlucht nach Bahlstal am 10. September 2023

Wanderbericht:  Von der Wolfsschlucht nach Balsthal

Am 10.09.2023 fahren wir pünktlich vom Bahnhofsplatz Kandern zur Lucke, wo wir den Rest der Truppe treffen. 18 Teilnehmer fahren nun nach Balsthal. Dort wird ein Auto am Bahnhof für den Rücktransport der Fahrer deponiert. In den restlichen Autos komprimiert fahren wir zur Wolfsschlucht. Um 9:00 Uhr starten wir am Waldparkplatz Wolfsschlucht bei strahlendem Sonnenlicht und angenehmen Temperaturen. Dies soll nicht so bleiben.

Langsam zieht sich der Wanderwurm durch die tief eingeschnittene, steil ansteigende Wolfsschlucht. Links und rechts ragen die glatt geschliffenen Kalksteinwände hoch empor. Laubbäume spenden Schatten und erzeugen ein interessantes Licht. Nach ca. einer Stunde Aufstieg kommen wir aus der Schlucht. Die Landschaft wandelt sich. Wir sind schon auf den Jurahöhen. Weite Weiden bestimmen das Land. Und schon müssen wir das erste und nicht das einzige Mal durch eine Kuh Herde den Weg bahnen. Die Tiere sind gemächlich. Doch dazwischen sind viele Kälber. Es ist also besser brav den Weg voran zu gehen.

Noch immer geht es bergauf. Jedoch nicht mehr so steil. Die Temperatur steigt aber auch. Wir waren froh, dass wir den steilen Aufstieg im Schatten der Schlucht machen konnten. Nun brennt aber der Planet. Zum Glück geht eine leichte Brise, so dass es angenehm ist zu wandern. Je weiter wir ansteigen, umso besser sieht man über die angrenzenden Bergrücken. Doch leider ist es zu trüb, so dass uns der Blick auf die Alpen verwehrt bleibt. Doch auch die Landschaft des Juras bietet genügend fantastische Eindrücke.

Nach einer weiteren Stunde ist der Kamm beim Güggel erreicht, so dass der Blick nun auch Richtung Norden möglich ist. Die Hohe Winde verwehrt die freie Sicht ins Rheintal. Nach Osten erkennt man den Passwang. In der Ferne lässt sich im Tal Balsthal erkennen. Unser Ziel, das noch weit weg liegt.

Entlang des Höhenzuges gehen wir auf der Höhe weiter. Um 12 Uhr machen wir dann unter dem Schutz einer Baumreihe im Schatten unsere Mittagspause. Jetzt zeigt es sich, dass die Sonne den Zenit erreicht hat. Die Temperatur steigt unaufhaltsam und treibt uns den Schweiß auf die Stirn. Dies lässt uns aber nicht abhalten die schöne Landschaft und das interessante Panorama zu gewiesen. Nach und nach öffnet sich der Blick an der Hohen Winde vorbei bis ins Rheintal.

Endlich erblicken wir das Werbeschild für den Berggasthof Stierenberg. Doch Pech gehabt. Gerade heute ist die Wirtschaft geschlossen. Glücklicher weise hat der Wirt in einem kleinen Anbau einen Kühlschrank mit Getränken aufgestellt. Im Schatten kühlen wir unsere Körper mit kühlen Säften.

Nach der Erholungsphase kommt der letzte kleine Anstieg. Danach geht es nahezu permanent bergab. Kurz nach Bremgarten öffnet sich der Blick Richtung Balsthal, das nun ganz nahe am Fuße des Berges liegt. Ein angenehmer, aber stetig abfallender Weg führt uns am Waldrand gegen unser Ziel. Nach einem kurzen Stück durch den Wald öffnet sich dieser wieder mit dem Erreichen der ersten Häuser der Thalstadt. Jetzt geht es recht zügig in kleinen Grüppchen zum Bahnhof wo das Abschlußgetränk in Hotel Bahnhof eingenommen werden soll. Doch leider bleibt die Kehle wieder trocken. Der Ausschank beginnt erst um 17:00Uhr. Am Bahnhofskiosk gibt es dann doch noch was um unser Wasserhaushalt wieder zu regulieren.

Die kleine Gruppe der Fahrer wird noch schnell zu ihren Autos am Waldparkplatz chauffiert.

Nach deren Rückkunft verabschieden sich alle voneinander und steigen zügig in ihre Autos ein. Müde sucht jeder Zuhause eine kühlende Dusche oder ein Bad. 

Eine beeindruckende, schweißtreibende aber schöne Wanderung ist zu Ende. Die 18km habe sich gelohnt. Da sind sich alle einig. 

Gez. Bernd Schmid

Wasserfallsteig Feldberg am 19. August 2023

Sehr warm sollte es werden am 19. August und wir freuten uns darauf, am Wasser zu wandern. Und neugierig waren wir auf die neue Hängebrücke in Todtnauberg über den Wasserfällen. So sind 15 Motivierte unter der Leitung von Günter Schweinlin-Kapfer losgezogen von Todtnauberg den Wasserfall hinunter Richtung Todtnau. Über uns die vielgepriesene Hängebrücke, die gegen den blauen Himmel mit Wolkenbildung tatsächlich spektakulär wirkte. Ein paar mutige Brückengeher waren auch unterwegs. Uns reichte der Anblick und der schattige Wanderpfad abwärts, begleitet vom sprudelnden Wasser. Am Rande Todtnaus ging's den Wanderweg am Wald entlang und über Wiesen, die man bewusst noch mittels Tierhaltung offen hält, Richtung Fahl. "Steinreich" seien die Landwirte dort gewesen. Leider war das wörtlich zu nehmen, was man anhand der aufgehäuften Steine auf diesen "Matten" noch heute sehen kann. "Jede weggruumte Stei gitt e Muul voll Gras" (für Ziegen oder Kühe) war auf den Infotafeln zu lesen, die die Strecke säumten. Eine Arbeit, die jeder Tierhalter damals verrichten musste, wenn seine Tiere dort weiden wollten. Berechnet wurde die aufzubringende Zeit nach Anzahl seiner Tiere.

Erholt und erfrischt haben wir uns wunderbar an einer Wassertretstelle, die direkt am Weg lag und sogar eine beschattete Rast ermöglichte. Nachdem Füße und Beine erfrischt, Mägen gefüllt und wir Wanderer uns etwas erholt hatten, war unser nächstes Etappenziel der Fahler Wasserfall. Den hatten wir im letzten November im Rahmen unser Nebelwanderung besucht - allerdings bei weit niedrigeren Temperaturen. Im Weiteren querten wir die Straße und stiegen entlang der Skipiste und vorbei an den Überresten der Sprungschanzen hoch zur Wiesenquelle. Diese erscheint eher unspektakulär, bot uns aber wieder ein schattiges Plätzchen zur kurzen Rast, bevor wir zum Ort Feldberg aufstiegen. Aufgrund der hohen Temperaturen -selten hatten wir alle so viel geschwitzt und getrunken- entschieden wir, mit dem Bus nach Todtnau zurückzufahren, wo wir die Autos geparkt hatten. Eine gemütliche Einkehr dort auf Kaffee oder Radler, ein kurzer Blick in die Kirche, dann erwartete uns die Wirtin "Im Lus" in Schopfheim zum Abendessen. Ein geselliger Abschluss eines schönen Wandertages!

Feldbergsteig im August 2023

Auf dem Feldbergsteig mit tollen Ausblicken

Auf dem Genießerpfad Feldbergsteig mit seiner abenteuerlichen Natur war eine Gruppe der Hochtouristen Kandern unter der Leitung von Silvia Spohn und Heidi Feuchter am Samstag, 5. August, unterwegs. Bedenken die Tage zuvor, das wechselhafte Wetter könnte noch einen Strich durch die geplante abwechslungsreiche Wanderung machen, zerstreuten sich sogleich nach der Ankunft am Haus der Natur auf dem Feldberg. Denn optimales Wanderwetter sollte während der gesamten fünfstündigen Tour Begleiter sein.

Der Aufstieg dem Feldberg-Gipfel hatte es gleich in sich. Entschädigt wurde die gut gelaunte Wandergruppe mit einer tollen Fernsicht auf die Vogesen und die Schweizer Alpen. Vom 1493 Meter hohen Gipfel führte die Tour abwärts zur St. Wilhelmer Hütte und vorbei an der Zastler-Hütte, wobei die Teilnehmer immer wieder von dem Naturerlebnis mit den schmalen Pfaden und kleinen Brücken fasziniert waren.

Nach einer Rast auf dem Grillplatz beim Naturfreundehaus ging es hinunter zum idyllisch gelegenen, wunderschönen Feldsee, vorbei am 300 Jahre alten Raimartihof. Vom Feldsee aus war dann wieder Kondition gefordert, denn es ging aufwärts zum Ausgangspunkt zurück. Beim gemütlichen Abschluss in Schopfheim in der Gaststätte „Im Lus“ waren sich alle einig, eine beeindruckende Wanderung in einer reizvollen Landschaft absolviert zu haben.

Dolomiten Wanderwoche 2023

Dolomiten-Wanderwoche rund um Rosengarten, Schlern, Langkofel und Sellastock vom 23. - 29.07.2023

Diese Jahr stand unsere Südtiroler Wanderwoche ganz im Zeichen der berühmten Dolomiten-Traumziele. Unser Wanderführer Michael hat uns dieses Mal eine individuelle Tour, gänzlich abgestimmt auf die Wünsche der Teilnehmer, die nach Abschluss der letztjährigen Tour geäußert wurden, zusammengestellt. Man kann sich vorstellen, dass die Planung somit nicht ganz einfach war, zumal dieses Jahr die Hütten teilweise schon recht früh im Jahr ausgebucht waren. Trotzdem hat er es geschafft, uns wieder unvergessliche Etappen zusammenzustellen, und fast alle Wünsche zu erfüllen. Einzig die Durchschreitung des Mittagstals blieb uns verwehrt, weil die Strecke nach Felsstürzen gesperrt war. 

Nach einer siebenstündigen Anfahrt mit dem Vereinsbus und einem PKW kamen wir also voller Vorfreude am Sonntag, den 23.Juli am Ausgangspunkt in Campitello im Fassatal an. Campitello ist den Skifahrern bestens bekannt von der jährlichen Skiwoche im März, als Standort "unseres" Hotels Enrosadira. Das Fassatal empfing uns mit einem warmen Sonne-Wolkenmix und Michael uns mit einer herzlichen Begrüßung. Nach ein paar einführenden Worten konnte es schließlich losgehen.

Um uns nicht gleich am Ankunftstag mit einem 1.000 hm Aufstieg zu belasten, hatte Michael für die ersten knapp 400 hm einen Shuttleservice organisiert, der uns zur Micheluzzihütte im lieblichen Val Duron fuhr. Das Val Duron ist ein beliebtes Ausflugziel der Italiener, was sich fortan in zahlreichen "Buongiorno", "Ciao", "Salve", "Bondi" (ladinisch für Buongiorno - wieder was gelernt) und vereinzelten "Griaßt enk" Gehör verschaffte und wie Musik in unseren Ohren klang. Der Aufstieg über den Passo de Dona (2.516 m) zur ersten Übernachtungshütte war trotzdem kein Zuckerschlecken. Da oben pfiff ein ungemütlicher, kalter Wind und die Wolken verdichteten sich. Die spektakuläre Umgebung mitten im Rosengarten im Antermoia Tal, umgeben von mächtigen Gipfeln wie Kesselkogel, Zirmei- und Seekogel, am Antermoiasee gelegen, ließen jedoch alles andere vergessen und schliesslich waren die steilen 670 hm zur Antermoiahütte, auf 2.496m gelegen, nach 2,5 Stunden geschafft. Zufrieden mit dem ersten Etappenziel nahmen wir die schöne, moderne Hütte in Beschlag.

Am zweiten Morgen, Montag, den 24.07., machten wir uns früh morgens auf den Weg Richtung Schlern, dem Wahrzeichen von Südtirol und mit seinem charakteristischen Erscheinungsbild unverwechselbar, was in dieser Woche noch für eine Menge Spass sorgen sollte. Z.B. mit der wiederkehrenden Frage: "Und wo ist der Schlern?" oder "Ist das der Schlern?" Massenweise Fotos von nah und fern aufgenommen zeugen ebenfalls davon.

Aber zunächst wollte er erreicht bzw. bestiegen werden. Michael prognostizierte 850 hm, die zu bewältigen waren, aufgeteilt auf drei Pässe und 12 km Länge. Zunächst ging es bei kaltem, regnerischen Wetter steil und steinig durch eine Art Mondlandschaft, geprägt von den Farben Beige und Grau, hinauf zum Antermoiapass (2.770 m). Leider konnten wir uns hier nicht lange aufhalten, um das grandiose Rosengartenmassiv zu bewundern. Es war schlicht zu windig und zu kalt, außerdem ließen tiefe Wolken die imposanten Gipfel immer wieder verschwinden. Alle mummelten sich so gut es ging, ein, und weiter ging es durch den ältesten Naturpark Südtirols "Schlern-Rosengarten" bis zum Grasleitenpass. Eine spektakuläre Kulisse auch hier und der nächste steile, felsige Anstieg bis zur Dirseralphütte, wo wir gerade noch rechtzeitig Schutz vor einem Regenschauer fanden und kurz Rast machten. Danach ging es ein gutes Stück steil bergab über loses Geröll, um dann mindestens ebenso steil wieder hinauf entlang zahlreicher Serpentinen über loses Geröll und felsige Abschnitte zu führen. Über ein Hochplateau und nach einer kurzen Abseil-Aktion an einem felsigen Abschnitt, nun wieder steil abwärts, gelangten wir, auch dieses Mal gerade noch vor einem heftigen Regenschauer, zur schönen, modernisierten Tierser Alpl mit ihrem charakteristischen roten Dach, wo eine wohlverdiente Rast eingelegt wurde. Frisch gestärkt und wieder bei vollen Kräften machten wir uns nun an den letzten Abschnitt dieses Tages in herrlicher Kulisse, mal ab-mal aufwärts, bis schließlich das Schlernhaus endlich ins Sichtfeld rückte. Wie so häufig in den Bergen, wenn etwas zum Greifen nah erscheint, zog sich die Strecke dazwischen dennoch zäh in die Länge und das Schlernhaus wollte irgendwie nicht näher kommen. Aber wir stapften tapfer, inzwischen auch wieder von Regenschauern begleitet, bis ans Ziel. Das Schlernhaus ist ein imposanter Steinbau, der einst vom Deutschen und Österreirischen Alpenverein (in Südtirol sind beide Alpenvereine aktiv)  erbaut wurde. Im zweiten Wetkrieg wurde das Schutzhaus vom Italienischen Alpenverein vereinnahmt und ist bis heute ein Streitpunkt zwischen den Alpenvereinen. Südtirol hätte gerne das symbolträchtige Haus zurück und hat dem Italienischen Alpenverein erst kürzlich zwei andere Hütten zum Tausch angeboten, was zum großen Bedauern der Südtiroler, abgelehnt wurde. Man darf also gespannt sein, wie diese Geschichte weitergeht. Wir haben uns jedenfalls sehr wohl und sicher gefühlt im Schlernhaus, obwohl draußen die ganze Nacht bis in den Morgen hinein ein Gewitter das nächste gejagt hat.

Der dritte Tag, Dienstag, der 25.07., startete recht trüb. Die dichten, tief hängenden Wolken ließen die Landschaft in dichtem Wolkengrau verschwinden. Allerdings bitzte bald auch erstes Blau hervor. Trotzdem war eine Wetterprognose noch schwierig, zumal im Hochgebirge sowieso schnelle Wechsel möglich sind. Da wir aber als erste Aktion des Tages den Schlerngipfel besteigen würden, hielten wir uns die Möglichkeit offen, im Falle einer aufkommenden Regenfront noch einmal den Schutz des Schlernhauses in Anspruch zu nehmen. Und so stürmten wir leichtfüßig wie Gemsen, da ohne Rucksack und um zehn Kilo leichter, in etwa 20 Minuten ans Gipfelkreuz auf 2.563 m, und waren einmal mehr überwältigt vom traumschönen Rundumblick auf Seiser Alm, den Gletschern der Ötztaler und Stubaier Alpen, bis hin zur Ortlergruppe. Inzwischen hatte sich das Wetter stabilisiert. Und so stiegen wir, beeindruckt und beglückt, wieder ab, sammelten unsere Rucksäcke ein und machten uns auf den Weg zum heutigen Etappenziel, der Plattkofelhütte. Im Grunde gingen wir das erste lange Teilstück rückwärts wie am Tag zuvor, bis zur Tierser Alpl. Langweilig war das keineswegs, hatten wir doch sagenhafte Aussichten auf den Rosengarten, die Langkofelgruppe und sogar auf den höchsten Berg der Dolomiten, die Marmolata. Weiter ging es oberhalb des Val Duron und immer wieder mit Blick auf die ausgedehnte Seiser Alm entlang saftiger Blumenwiesen in sanfter Hügellandschaft Richtung Plattkofel. Nach guten zwölf Kilometern und rund 500 hm, sowohl bergauf als auch bergab erreichten wir am frühen Nachmittag die Plattkofelhütte auf 2.300 m. Nach einem deftigen Vesper und trotz dicker Regenwolken machten sich drei Wagemutige noch auf, den Plattkofelgipfel auf knapp 3.000 m zu erklimmen. Inzwischen öffnete der Himmel wieder seine Pforten, weshalb die drei den Auf-und Abstieg der 700 hm in Rekordzeit hinlegten. Sie kamen unversehrt und glücklich, aber tropfnass und durchgefroren in weniger als zwei Stunden wieder zurück. Die heiße Dusche in der modernen, komfortablen Hütte hatten sie sich redlich verdient! 

Auch in der Nacht regnete es weiter, und wir staunten am Morgen nicht schlecht über die in Sichtweite vorgeschobene Schneefallgrenze. Der Plattkofel zeigte sich nämlich oben herum frisch bepudert und die Temperaturen waren auch am vierten Tag nicht eben sommerlich, um nicht zu sagen echt kalt. Trotzdem starteten wir frohgemut und voller Vorfreude in die vor uns liegende, 15 km lange Langkofelrunde. Schon bald wurde es uns wärmer, nicht nur um´s Herz  ob der reizvollen Wegführung und dem imposanten Felsmassiv, das wir da gerade umrundeten. in einiger Entfernung vorbei an der Langkofelhütte, "unseren" Schlern nun im Rücken, Richtung Seiser Alm und Sellastock. Mehr mitten drin geht nicht. Angekommen am Sellajoch wanderten wir weiter bis zum Grödnerjoch, wo wir im Rifugio Frara übernachteten. Diese Hütte bleibt uns leider in nicht so guter Erinnerung. Entgegen der sonst so legendären Gastfreundschaft der Südtiroler, wurden wir hier recht schroff und unfreundlich abgefertigt. Michael hat sich denn auch entsprechend aufgeregt. Offensichtlich hat es der Hüttenwirt nicht nötig, seinen Gästen zuvorkommend zu begegnen. Durch die Lage seines Hauses an einem der Touri-Brennpunkte der Dolomiten, rennen ihm die Leute trotzdem die Bude ein. Trotz allem musste es wohl so sein, dass wir ausgerechnet an diesem Tag an einem touristischen Hot-Spot mit einiger zivilisatorischer Infrastruktur gelandet waren, denn wie schon im letzten Jahr, gaben wieder ein Paar Wanderschuhe den Geist bzw. die Sohle auf. Welch ein Glück, dass am Grödnerjoch ein paar neue erstanden werden konnten.

So waren alle bestens gerüstet für die Königsetappe am Donnerstag, den. 27.07., die uns mitten durch das Sellamassiv, auf dem Dolomitenhöhenweg Nr.2, bis zum Pordoijochhaus führen sollte. Diese Planänderung war nötig geworden, weil der ursprünglich vorgesehene Weg durch das Mittagstal wegen Steinschlaggefahr gesperrt war. Zunächst wollte nun also der Einstieg ins Sellamassiv geschafft und teilweise erklettert werden. Über 600 hm am Stück ging es steil bergauf, im oberen Teil in engen Serpentinen und drahtseilgesichert. Was für ein erhebendes Gefühl dann oben zu stehen und sich einerseits klein zu fühlen angesichts dieser wunderschönen Gesteinsriesen um einen herum, andererseits aber auch stolz und glücklich, in den steilen Abgrund zu blicken, den man eben bezwungen hat. Weiter ging es vorbei am Pisciadusee und der gleichnamigen Hütte gleich zum nächsten Anstieg auf eine riesige steinige Hochebene. Hier pfiff wieder ein eiskalter Wind, der phantastische Rundumblick entschädigte aber für sämtliche Strapazen. Allerdings wartete kurz nach der nächsten Wegbiegung bereits eine neue Herausforderung in Form eines unerwarteten Quasi-Klettersteigs entlang eines Bergrückens. Also hangelten wir uns die nächste halbe Stunde an einem dünnen Stahlseil entlang, auf schmalen Simsen, mehr oder weniger elegant, bis wir wieder einigermaßen ebenen Boden unter den Füßen hatten. Ganz entspannt zog sich der Weg dann noch um ein paar Kurven herum, bis schließlich der Piz Boe in seiner vollen Pracht und die Bamberger Hütte zu seinen Füßen ins Blickfeld rückte. Hier herrschte reger Betrieb. Die Hütte ist stark frequentiert von Boe-Besteigern, die zuhauf mit der Pordoi-Seilbahn für einen Tagesausflug heraufkommen. Wir fanden trotzdem alle ein Plätzchen an der Sonne, und konnten nebenbei das rege Treiben am Piz Boe betrachten. Das geschäftige Gewimmel am Berg erinnerte irgendwie an eine Ameisenstrasse. Wir verspürten wenig Lust, uns da einzureihen und verschoben kurzerhand die Besteigung des höchsten Gipfels dieser Tour auf den nächsten Morgen, möglichst bevor der große Touristenstrom mit der ersten Seilbahn wieder einsetzten würde. Deshalb endete dieser Wandertag früher als geplant, denn die restliche Wegstrecke bis zum Pordoijochhaus legten wir in weniger als einer Stunde zurück. Die Betreiber dieser Hütte machten mehr als wett, was das Domizil der letzten Nacht vermissen hatte lassen. Wir wurden verwöhnt mit allerlei kulinarischen Extras (eine wunderbare Schinken-Käse-Platte zum Apero, Kaiserschmarrn zum Nachtisch und sogar noch frische Pellkartoffeln und Bergkäse zum Abschied) spendiert vom Haus, sowie einer herzlichen Gastfreundschaft. Wir kommen wieder, versprachen wir beim Abschied.

Tag sechs, Freitag, der 28.07., startete sonnig und weniger kalt als die Tage zuvor. Ideale Bedingungen für den Aufstieg auf den Piz Boe. Ohne Rucksäcke, dafür mit viel Euphorie marschierten wir gleich nach dem Frühstück los. Eine gute halbe Stunde brauchten wir bis zum eigentlichen Einstieg in den Berg. Dann ging es gute 300 hm, teils stahlseilgesichert, hinauf auf den Gipfel auf 3.152 m. Was für ein grandioses Panorama auf Marmolata, die Geislerspitzen, Rosengarten, Langkofel bis hin zum Großvenediger, Stubaier Alpen und viele mehr. Wir konnten kaum genug bekommen von der sagenhaften Rundumsicht dort oben. Schweren Herzens machten wir uns wieder an den Abstieg, zunächst wieder zurück zum Pordoijochhaus, um die Rucksäcke einzusammeln und uns endgültig zu verabschieden. Ein langer Abstieg zunächst über einen steilen, gerölligen Hang stand an. Konzentriert und ein bisschen wehmütig legten wir so die ersten schwierigen hm zurück, während sich die Umgebung allmählich von hochalpin grau-felsig zu grün-lieblich veränderte. Auf einer Wiese, gespickt mit vielen Edelweiß, legten wir eine kurze Mittagsrast ein und entlockten unseren Rucksäcken noch die verbliebenen Reste an Proviant, der nun  seit fast einer Woche mitgereist war. Von hier aus konnten wir schon ungefähr erahnen, wieviel Abstieg noch vor uns lag, bevor wir dann um einen Bergrücken herum in waldigem Gebiet wieder aufwärts Richtung Sellajoch wanderten. Stück für Stück näherten wir uns der vielbefahrenen Passstraße, die wir auch zwei, drei Mal passieren mussten. Die Zivilisation hatte uns wieder, aber eine Nacht in der friedlichen, ruhigen Bergwelt stand uns zum Glück ja noch bevor. Wir ließen das umtriebige Sellajoch hinter uns, um noch die letzten Höhenmeter Richtung Friedrich August Hütte zu absolvieren. Diese Hütte ist den Skifahrern bestens bekannt, weil nahe an unserem "Hausberg" oberhalb von Campitello gelegen, und gern für einen Einkehrschwung genutzt vor der Gondel-Talfahrt am Ende eines Skitages.

Wir verbrachten einen wunderbaren Rest-Nachmittag auf der weitläufigen Terrasse der Hütte, entweder in einem der Schaukelkorbsessel oder auf einem gemütlichen Lounchmöbel, die herrliche Aussicht, den dunkelblauen Himmel und Sonnenschein und ein kühles Getränk genießend. Die Friedrich August Hütte ist ein Muss für alle, die gepflegte Gastlichkeit und ein schönes Ambiente schätzen. Wir verbrachten jedenfalls einen wunderbaren, letzten Abend und eine erholsame Nacht in dem neu renovierten, modernen Gästehaus in gemütlichen Vierbettzimmern.

An Tag sieben, Samstag, dem 29.07., galt es langsam in den Abschiedsmodus zu gelangen. Zunächst bekamen wir aber noch ein erstklassiges Frühstück geboten mit allem, was das Herz begehrt. Das Beste zum Schluss eben. Der Abstieg hinunter nach Campitello zum Ausgangspunkt unserer Wanderwoche erforderte dann nochmal unsere volle Aufmerksamkeit. Der starke Regen in der Nacht hatte das Gelände entsprechend rutschig und glitschig hinterlassen, und jeder, der gerne wandert weiß, dass das nicht ohne ist. Aber auch das überstanden alle mit Bravour! Überhaupt ist es doch das Wichtigste, dass alle Mann zum Schluss unverletzt und gesund wieder heimkommen!

Eine unglaublich schöne, zum Teil herausfordernde Wanderwoche mit vielen tollen Eindrücken liegt hinter uns. Die Gruppe hat, wie immer, bestens funktioniert, jeder schaut auf den anderen, alle nehmen Rücksicht und helfen einander, wenn nötig. Unser Wanderführer Michael ist ein Juwel und kennt die Gruppe inzwischen so gut, dass man sich blind versteht. 

Strecke: 80 km, Aufstieg: 4.710 hm, Abstieg: 4.110 hm

Katrin Flury

Maderanertal Wanderung am 8. und 9.Juli 2023

In der vielfältigen Alpenflora des Maderanertals, seiner noch weitgehend unberührten Natur, Firnen, Wasserfällen und kristallklaren Bergseen, kamen die 14 teilnehmenden Kanderner Hochtouristen unter Führung von Hans-Jürgen Weiß wieder einmal voll auf ihre Kosten. 

Nach einer ca. zweistündigen Anfahrt und einem Kaffee mit Gipfeli in Bristen starteten wir unsere Tour mit der Seilbahnfahrt von Bristen zur Golzernalp (1395m). Von dort ging es gleich mal steil bergauf nach Oberchäseren (1925m), wo wir unsere Mittagsrast bei herrlicher Aussicht auf die umliegenden teils noch schneebedeckten Gipfel des Gotthardgebietes genießen konnten. Anschließend ging es weiter, immer noch steil bergauf bis kurz unterhalb des Unteren Furgeli, welches wir aber leider nicht überqueren konnten, weil beim sehr steilen Abstieg auf der Nordseite immer noch Schnee lag. So gingen wir den schmalen, wenig begangenen Wildererpfad (2300m) hinunter zu unserem Nachtdomizil, der Windgällenhütte (2031m). Nach dem Genuss des erfrischenden Begrüßungstees machten wir uns noch auf den Weg zum wenige hundert Meter von der Hütte entfernt liegenden Eingangs zur „Mega Perte“ einem Teil eines mehrere Kilometer langen Karsthöhlensystems, welches seit Jahren regelmäßig von einer Höhlenforschergruppe aus dem Elsass erkundet und immer weiter kartographiert wird. Zurück auf der Hütte und das eine oder andere Bier später, genossen wir unser mehrgängiges Abendmenu und anschließend den Sonnenuntergang, welcher die umliegenden Berge und den im Talschluss liegenden Hüfi-Gletscher spektakulär rot erleuchten ließ.  

Am nächsten Morgen gingen wir nach einem ausgiebigen Hüttenfrühstück bei herrlichem Bergwetter den Höhenweg Maderanertal, welcher uns grandiose Ausblicke auf den Hüfi-Gletscher und die umliegenden majestätischen Dreitausender Berggipfel bot. Mehrere Gebirgsbäche und Wasserfälle querend, stiegen wir zunächst sanft ab bis Tritt (1745m), von wo aus es dann in Serpentinen steiler hinunter ging. Ein kleiner Abstecher auf einem herrlichen Waldpfad führte uns zum romatischen „Butzliseeli“, wo wir im kühlen Schatten unser Mittagsvesper einnahmen. Anschließend gingen wir weiter nach Balmenegg (1350m), vorbei am historischen Berghotel Maderanertal. Von dort stiegen wir weiter ab zur Alp Stössi (1185m), wo manche von uns den freigewordenen Platz im Rucksack mit Bergkäse auffüllten und wir uns nochmal mit Getränken für den anschließenden kurzen, aber sehr steilen Wiederauftstieg zum Golzernsee (1450m) stärkten. Einige Unverwegene genossen nach dem schweißtreibenden Aufstieg das herrlich kühle Nass entweder für ein Fußbad, andere auch für ein Vollbad. Wieder andere bevorzugten die Innenkühlung mit Bier auf der Sonnenterasse des Bergrestaurant Golzernsee mit herrlichem Ausblick auf den See und den Hüfi-Gletscher im Hintergrund.  Erfrischt und gestärkt gingen wir dann den letzten Kilometer durch Seewen zur Bergstation der Golzernbahn, welche uns wieder sicher hinunter nach Bristen brachte, von wo aus wir schließlich wieder die Heimfahrt antraten. 

Hans-Jürgen Weiß

Feuerwehrübung am Hotzenwaldhaus am 17. Juli 2023

Feuer im Hotzenwaldhaus - 15 Personen im Gebäude eingeschlossen.......

Dieses war das Szenario am Montagabend für rund 40 Feuerwehrleute einer Übung der Gesamtfeuerwehr Rickenbach/Altenschwand/Hütten und Hottingen im Hotzenwaldhaus der Hochtouristen Kandern. Insgesamt 12 Komparsen (8 Erwachsene und 4 mutige Kinder), sowie drei Dummies wurden zuvor durch den Einsatzleiter Martin Augst eingewiesen, mit diversen Handicap versehen und in sämtlichen Stockwerken innerhalb des Gebäudes verteilt. Erschwerend für die aktiven Feuerwehrleute wurde das Erdgeschoss komplett mit dichtem Rauch eingenebelt, der sich teilweise auch den Weg ins weitere Gebäude suchte. Nach Alarmierung dauerte es rund 9 Minuten bis das erste Fahrzeug mit Sondersignal vor Ort eingetroffen ist. Unmittelbar darauf hatten sich auf dem gesamten Areal organisiert und strukturiert die unterschiedlichen Einsatzkräfte verteilt und drangen auf verschiedenen Wegen unverzüglich ins Gebäude ein. Nur zwei Minuten später konnte auf dem Balkon im OG die ersten Atemschutzträger gesichtet werden. Es wurden 

realitätsgetreu Befehle erteilt und für einen Erstangriff die Wasservorräte der unmittelbar eingesetzt Fahrzeuge verwendet, so dass kurz nach dem Eintreffen bereits die Wasserfontänen aus den Schläuchen drangen. Ein weiterer Trupp übernahm das Verlegen der Schläuche und Pumpen an die oberhalb des Objektes befindliche Zisterne, welche einen Vorrat von 50000 ltr. Wasser bot, während der Atemschutztrupp sich um die Evakuierung der eingeschlossenen Personen kümmerte. Über Leitern, Fluchtfenster und Notausgänge wurden unsere Komparsen 

sicher aus dem Gebäude begleitet und zur Sammelstelle verbracht, so dass der Einsatzleiter nach nur 28 Minuten die vollständige Evakuierung vermelden konnte! Beaufsichtigt wurde die gesamte Übung durch den Gesamtfeuerwehrkommandanten Tobias Ücker.

Nach der Abschlussbesprechung wurde das gesamte Team von den Komparsen mit Hopfentee (naturfreundemässig), Mineralwasser und Würsten versorgt. Die Übung war sowohl für die Retter erfolgreich als auch für den Test des neuen Fluchtweges und der Brandabschnitte der einzelnen Stockwerke.

Herzlichen Dank nochmals an die Feuerwehr und die Komparsen.

Pit Lindermer

Wanderung am Üschenegrat am 17. Juni 2023

Wanderung am Üschenegrat am 17.Juni

Der erste Ausflug in höhere Gefilde im diesjährigen HT-Kalender führte eine Gruppe von 13 Teilnehmern ins Schweizerische Kandertal. Mit demVereinsbus und einem weiteren PKW (Dank an Hans-Jürgen für´s Fahren!) ging es früh los Richtung Berner Oberland, nach Kandersteg. Wer die Hochtouristen kennt, weiß, dass stets die erste Bergfahrt morgens mit der Seilbahn anvisiert wird. Folglich standen wir überpünktlich um 08.45 Uhr an der Talstation, um die Tickets für die Sunnbüel-Bergbahn zu lösen. Oben angekommen und nach ausgiebigem Auftragen von Sonnencreme, denn die Sonne brannte bereits von einem wolkenlosen Himmel, konnte es losgehen.

Zunächst senkt sich der Weg in eine Mulde, bevor sich ein steiler Geröllhang auftut, den es entlang zahlreicher Serpentinen zu bezwingen gilt. Nach einer kleinen Irritation beim Einstieg in den Hang und einer kurzen, aber knackigen Querfeldein-Einlage, befanden wir uns schließlich

auf dem rechten Pfad und legten die ersten gut 400 HM bis hinauf auf´s Gällihorn (2.284 m) problemlos zurück. Oben am Gipfelkreuz  eröffnet sich einem ein toller Rundumblick auf zahlreiche Gipfel (Balmhorn, Rinderhorn, Lohnergruppe) und Tiefblicke ins Gasterntal, auf die

Spittelmatt und ins Üschenental. Der ideale Ort also für eine erste Vesperpause, die bei dem herrlichen Wetter alle sichtlich genossen. Der direkte Weg bzw. der eigentliche Grat vom Gällihorn zur Wyssiflue ist nur mit Kletterausrüstung zu begehen. Wir aber stiegen zunächst

wieder ab auf den Hochweg, in der freudigen Gewissheit, den anstrengerenden Teil der Tour bereits geschafft zu haben, was einbisschen zu früh gefreut war, zog sich der folgende Teil der Strecke doch sehr in die Länge. Zunächst ging es weiter, fast durchwegs auf

gleicher Höhe verlaufend auf der sanften, mit Schafweiden und Felsenbändern durchsetzten Westflanke der Gällene. Bunte Blumenwiesen wechselten sich ab mit den vielen noch verbliebenen Schneefeldern. Wir waren offensichtlich keine Woche zu früh dran, um nicht im Schnee stecken zu bleiben. So aber erreichten wir bald die engste Stelle des Üschenegrats. Steil fallen hier die Hänge nach beiden Seiten ab und es bieten sich großartige Tiefblicke ins Gasterntal, auf die Spittelmatte und die Arvenseeli. Der nun folgende Aufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung, der Wyssiflue auf knapp 2.500 m hatte es nochmal in sich. Belohnt wurden wir mit einem weiteren spektakulären Panoramblick und der nun realen Gewissheit, dass es fortan nur noch abwärts geht. Am Schwarzgrätli legten wir dann nochmal eine Rast ein, um ein

wohlverdientes, verspätetes Mittagsvesper zu genießen. Die Uhr zeigte bereits 14.30 Uhr an und machte deutlich, dass wir uns etwas verschätzt hatten mit der Laufdauer. Deshalb mussten wir uns zügig an den letzten Abschnitt machen. Über einen steilen Geröllhang, schlängelt sich der Weg entlang zahlreicher Serpentinen hinab zum schönen Berghotel Schwarenbach. Die Kaffeepause musste leider ausfallen, denn die letzte Talfahrt der Seilbahn um 17 Uhr wollte erreicht werden. Auf dem Gemmiweg, über die weitläufige Spittelmatte ging es zurück zum

Ausgangspunkt. Bei einem gemütlichen Hock an der Talstation in der gleichnamigen Wirtschaft Sunnbüel ließen wir den schönen Tag ausklingen.

Katrin Flury

Auf dem Markgräfler Wiiwegli

Bei bestem Sommerwetter waren 17 Wanderer unter der Leitung von Günter auf dem Markgräfler Wiiwegli unterwegs. Sonnenschutz und Wasser hatten wir dabei, so dass wir nach der Zugfahrt über Krozingen nach Staufen dann direkt die unglaubliche Blütenfülle in den Gassen des schönen Örtchens genießen konnten. Aus Staufen raus ging es durch Weinberge, Obstanlagen, kühle Wälder und alte Kulturlandschaften. Wunderbare Ausblicke, die voll in der Blüte stehende Natur und deren Gerüche haben uns immer wieder fasziniert und die paar Höhenmeter vergessen lassen. Und immer wieder konnte man auch hören "Na, in diesem Örtchen bin ich auch noch nie gewesen...". Eine Einkehr im Eiscafé in Müllheim beschloss diesen wunderbaren Tag, bevor wir uns zum Bahnhof aufmachten und ins Markgräflerland zurückfuhren.

Wanderung Tüfelsschlucht und Belchenflue am 07.Mai 2023

Am 07.05.2023 starteten 28 Teilnehmer zur Tüfelsschlucht. Da wir nur eine kurze Anfahrt hatten, konnten wir um 8:15 Uhr losbrausen und waren bereits um 9:oo Uhr wanderfertig auf dem Parkplatz im Zentrum von Hägendorf. Trotz nur mäßiger Wettervorhersage hatten wir blauen Himmel. So zogen wir optimistisch los und erreichten bereits nach wenigen hundert Meter den Eingang in die Schlucht.
Der Einstieg beginnt recht unspektakulär, vom blühenden Bärlauch duftet es nach Knoblauch. Doch schon nach wenigen Schritten verengt sich der Weg und wird zum gut ausgebauten Pfad. Die schroffen Felswände steigen links und rechts renkrecht hoch. Unter dir rauscht der Cholersbach. Immer wieder geht es über kleine Brücken auf die andere Bachseite. Stetig geht es leicht bergauf. Bei größeren Steigungen ist auch mal eine Stahltreppe eingebaut bei der man einen Wasserfall überwinden kann. Immer wieder hält der Tross zum Fotografieren und genießen an.
Nach ein paar Kilometer erreichen wir das Ende der Schlucht und steigen aus. Nach einer kleinen Trinkpause und Sammlung der Gruppe geht es weiter bergauf. Nun geht es in einer etwas breiteren Schlucht weiter. Hier ist jedoch nur noch das kleine Höferbächli vorhanden. Das Gelände ist breiter und stärker bewaldet. Eingeschlagene Treppenstufen erleichtern an den steilen Passagen den Aufstieg. Bevor wir aus dem Wald heraus kommen gibt es die nächste Trinkpause.
Kurz vor Allerheiligenberg überqueren wir saftige Wiesen. Die Obstbäume der Streuobstwiese stehen in voller Blüte. Wir haben genau die richtige Jahreszeit erwischt. Von Allerheiligenberg hat man einen tollen Alpenblick. Kein Hindernis versperrt den Blick. Doch wir haben an dem Tag leider zu diesiges Wetter, so dass man die dort normalerweise vorhandene Alpensicht nur erahnen kann. Aufgrund des strahlenden Sonnenscheines und der Ankündigung von Regen entschließen wir uns nicht in der Bergwirtschaft einzukehren, sondern bis zum Kunstdenkmal „Stiron“ weiter zu marschieren. Auf einem gut ausgebauten Feldweg geht es zum Wahrzeichen der ehemaligen Klinik Allerheiligenberg dem „Stiron“. Die Skulptur steht seit 1977 in der Nähe der Höhenklinik Allerheiligenberg und ist ein Geschenk vom Künstler Franz Stirnimann an die ehemalige Stiftung der solothurnischen Höhenklinik. Im Namen Stiron ist der Name des Künstlers, Franz Stirnimann, zum Teil enthalten sowie das Wort „Iron“ (Eisen). Der Stiron ist 13 Tonnen schwer und 11 Meter hoch. 
Weiter geht es über eine Jungviehweide, die etwas Mut erfordert, da die Mutterkühe leicht grimmig schauten. Nach einer kurzen Passage durch den Wald erreichten wir den Kamm der Fortifikationsline aus dem ersten Weltkrieg. Hier teilte sich die Gruppe auf. Zwei wählten den einfachen Landwirtschaftsweg, der Rest folgte der Verteidigungslinie und nahmen die Stellungen in Augenschein. Auf der Kammlinie hat man immer wieder eine schöne Aussicht gegen Osten und zu den Alpen. Der Pfad ist nicht immer leicht zu gehen und am Ende wartet eine spektakuläre Querung mit Sicherung durch eine Kette. Im Anschluss folgt der Schluss Anstieg zur Belchenflue über eine Vielzahl von Stufen. Etwas außer Atem erreicht die Gruppe den tollen Aussichtspunkt. Nun beweist es sich, dass wir gut getan haben, die Pause am Allerheiligenberg ausfallen zu lassen. Das Wetter hat umgeschlagen und über dem Baselbiet erkennt man schon kräftige Niederschläge, die aber zum Glück an uns vorbei ziehen. Hier oben machen wir unsere Mittagspause.
Nach der Kräftigung folgt der Abstieg auf einem Pfad dem Kamm entlang. Das Wetter wechselt immer wieder zwischen Sonnenschein und kohlrabenschwarzem verhangenem Himmel. Nach dem Kreuzen von saftigen Weiden erreichen wir den Berggasthof Chambersberg. Es ist Kaffeezeit. Einige gönnen sich auch noch ein Stück Kuchen. Es zeigt sich, dass unser Timing genau richtig ist. Von innen können wir schauen, wie ein Wolkenbruch mit Hagel und Starkregen nieder geht. Da würde ein Schirm auch nichts mehr nützen. Das Schauspiel ist nach wenigen Minuten vorbei und wir vollenden unseren Abstieg bei strahlendem Sonnenschein. Gegen Ende passieren wir noch das Südportal des Belchentunnels und erreichen dann wieder die Teufelsschlucht, in die wir etwa in der Mitte wieder einsteigen und den restlichen Weg in der Schlucht zurücklegen. Obwohl bereits auf dem Hinweg durchschritten sieht die Schlucht auf dem Rückweg völlig anders aus und es macht Spaß sich die Naturgewalten nochmals anzuschauen.
Nach dem kurzweiligen Begehen der Schlucht erreichen wir wieder den Parkplatz. Eine erfolgreiche, abwechslungsreiche Wanderung mit dem Besten Wetter was man sich wünschen kann geht zu Ende.
Es ist auch angenehm, dass man nur noch eine kurze Rückfahrt vor uns habe.

Gez. Bernd Schmid

Neue "Relaxstation" beim Hotzenwaldhaus

"Lug ins Land" ist die neue Relaxstation beim Hotzenwaldhaus! 

Meisterliche Glanzleistung mit dem Entwurf und der handwerklichen Umsetzung wurde in den Wintermonaten durch unseren Hans Schweinlin erbracht! Das edle Produkt aus Eichenholz wurde in einer Ganztagesaktion 

an seinem neuen Standort montiert!

Als Unterbau musste in Vorbereitung ein altes Wurzelwerk entfernt, mit Handbaggern eine Planebene geschaffen werden, damit anschliessend die Grundschienen in Beton nivelliert werden konnten. Um künftig dem Graswuchs unter der Bank die Basis zu nehmen, wurde die Ebene mit Kiesunterbau und Pflastersteinen ausgelegt!

Am frühen Abend war es dann soweit und die Allrounder Karlfrieder Spohn, Hanspeter Meier, Hans Schweinlin, die Ideengeberin und für das leibliche Wohl zuständige Irmi, sowie Pit, konnten das "gefühlt 320 Kg" schwere Bänkle an Ort und Stelle hieven und fixieren! Mit einem Zäpfle (der Sekt lag vergessen zu Hause im Kühlschrank) wurde es anschliessend würdig eingeweiht.

Herzlichen Dank dem gesamten Team - es war trotz des straffen Zeitplans ein toller Tag!!

Elztalwanderung vom 30. April 2023

Bericht zur Elztalwanderung der Hochtouristen am 30.04.23

Wanderführer: Heinz Osswald

Eine stolze Teilnehmerzahl von 21 Personen konnte unser versierter Tourenleiter Heinz Osswald am 30.04.23 zählen. Pünktlich und bei erfreulich gutem Wetter und freundlichen Temperaturen starteten wir im Ortskern von Yach. Wie uns von Heinz erklärt wurde nennt man das Dörfli -  iiiach - (und nein, es hat nichts mit Eseln zu tun sondern mit der Y-Form des Talverlaufs). Yach ist die einzige Gemeinde in Deutschland mit dem Anfangsbuchstaben „Y“ . Dieses Dörfchen liegt ganz hinten im Elztal und hat ca. 1000 Einwohner und es könnte für „Stadt-Land-Fluß-Spieler“ äußerst nützlich sein ;-). 

Wir starteten nach einem kleinen Irrlauf von ca. 200 Metern auf den „Brotweg“.  Der Brotweg ist ein ca. 13 km langer Rundweg und trägt seinen Namen weil er   an einigen imposanten Bauernhöfen vorbeiführt, die noch regelmäßig Bauernbrot backen. Ab Dorfrand rechts ging es von nun an ausdauernd bergauf, das  zunächst fröhliche Geplapper der Teilnehmer wurde mit jedem Höhenmeter weniger. Es nahm im leichteren Anstieg durch den lichten Wald wieder etwas zu um dann mit weiterem Anstieg wieder zu verstummen. Alle waren verschwitzt und deutlich ausgetobt als wir nach ca. 2 Stunden Wanderung durch eine herrliche Landschaft den Schneiderhof erreichten. 

Der Schneiderhof empfing uns mit einem zünftigen Vesper in der gemütlich eingerichteten Vesperstube. Die Wirtsleute trotzten unserem Ansturm mit schwarzwälder Gelassenheit. Wir genossen das eine oder andere kühle Bierchen oder auch eine Mostschorle um uns dann wieder auf den Weg zu machen uns an den den Rohrhardsberg anzuschleichen. Weiter bergan auf breitem Waldweg, durch schmale Wege, vorbei an einem uralten, verlassenen Bauernhof führte uns der Weg nun hinab zum Ausgangspunkt.

Diese sehr schöne 4-stündige  Wanderung forderte Kondition für 500 Höhenmeter, Weitblick für die traumhafte Landschaft und Ausdauer für 14 kurzweilige Kilometer. 

Sie wurde von allen Teilnehmern sehr genossen, zumal sie der Start der Hochtouristen in die Wandersaison war. 

Vielen Dank Heinz für die perfekte Organisation und Leitung.

Arbeitswochenende Hotzenwaldhaus April 2023

28 Helferinnen und Helfer, teilweise mit Nachwuchskräften (die Jüngsten 7 und 9 Monate alt),  trafen sich am vergangenen Wochenende zum alljährlichen  Arbeitseinsatz im Hotzenwaldhaus. Neben Dachsanierungsarbeiten standen Schreinertätigkeiten, Gartenpflege rund ums Haus, Reinigungsarbeiten im Haus und schwerpunktmäßig Malerarbeiten an.

Unter sachverständiger Anleitung von Karlfrieder Spohn, fanden bis zu 7 Malerinnen und Maler die Passion in der Verwirklichung ihrer Künste als Holzfassadenveredler!

Auch die jüngsten Arbeitskleidervertreter von Engelbert Strauss, gingen mit übergrossen Arbeitshandschuhen tatkräftig zur Hand, offensichtlich mit grosser Freude!

Nach dem Motto "viele Hände, grosse Leistung"  fand am Samstagabend die erfolgreiche alljährliche Aktion ihren Abschluss bei einem gemütlichen Grillabend mit diversen Getränken. Die kulinarische Versorgung während des Tages erfolgte von dem Team Silvia und Lissi mit einstimmigem Lob aller für vorzügliche Verpflegung. Nicht zu kurz kam an beiden Abenden der gemütliche Hock mit entsprechenden Ausklang.

Nochmals herzlichen Dank an sämtliche Helferinnen und Helfer, welche teilweise bis zu 170 km Anfahrtsweg in Kauf genommen haben.

P. Lindermer

Arbeitseinsatz im Hotzenwald im April

Geklopft, gehämmert, gestrichen, geputzt, gesägt, repariert, sortiert, verbrannt, erneuert, geschraubt, geschnitten, gemäht, ausgebessert, geschliffen, aufgehübscht, aber auch gegrillt und genossen wurde während des Arbeitseinsatzes im Hotzenwald. 28 Erwachsene und 6 Kinder unter der Leitung von Pit Lindermer ließen es mächtig rumoren im und um's altehrwürdige Naturfreundehaus. Spaß gemacht hat's uns allen und eine kleine Gruppe ist am Sonntag dann noch zu einer schönen Wanderung über ein Teilstück des Murgwegs und via Gugelturm aufgebrochen.

L. Geling

Generalversammlung vom 31.03.2023

Vorsitz bei Hochtouristen vakant

 

KANDERN. Lissi Geling, seit neun Jahren Vorsitzende der Hochtouristen Kandern, hat bei der Hauptversammlung in der Dorfmitte Holzen ihr Amt, wie seit Längerem angekündigt, zur Verfügung gestellt. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger wurden noch nicht gefunden.

Hinter den Hochtouristen liegt nach den Corona-Jahren ein Vereinsjahr mit vielfältigen Angeboten und Aktivitäten in den Bereichen Bergsport mit Wandern, anspruchsvollen Berg- und Klettertouren, Wintersport, Mountainbiking, Nordic Walking und geselligen Anlässen. Auch wenn sie jetzt ohne Vorsitzenden ins neue Vereinsjahr gehen, sind sie dennoch nicht führungslos. Regina Weber als stellvertretende Vorsitzende sowie die beiden geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Susanne Eichin (Schriftführerin) und Matthias Feldheim (Kassierer) werden die Zeit überbrücken, bis das Amt des Vorsitzenden in einem bis zwei Jahren wieder besetzt ist. Denn zu diesem Zeitpunkt wäre jemand bereit, den Vorsitz zu übernehmen. „Teamarbeit ermöglicht den Erfolg unseres Vereins“, betonte die scheidende Vorsitzende, die in ihrem Dank und Rückblick von einer „schönen Zeit mit viel Spaß und Arbeit“ sprach.

 

Lissi Geling mit Dank verabschiedet

Die Verdienste und den Einsatz von Lissi Geling würdigten Regina Weber und Susanne Eichin unter stehendem, langanhaltendem Applaus der Mitglieder. „Eine Ära geht zu Ende“, sagten sie und erinnerten daran, wie viel Zeit die scheidende Vorsitzende investiert, Verantwortung übernommen und neue Ideen eingebracht habe. Auch die harmonische, verlässliche Zusammenarbeit innerhalb des Gesamtvorstands stellten sie heraus, ebenso bezeichneten sie Lissi Geling als „engagierte Stütze des Veriens“, ehe sie ihr einen neuen, prall gefüllten Wanderrucksack als Dank überreichten.

 

Angespannte Finanzlage

466 Mitglieder und damit drei mehr als im Jahr zuvor haben die Hochtouristen. Nach zwei Corona-Jahren, einigen Investitionen und Anschaffungen, vor allem im Hotzenwaldhaus, sowie durch die finanzielle Unterstützung des Landesverbands der Naturfreunde (95 Prozent der Mitgliedsbeiträge müssen abgeführt werden) sind die Vereinsrücklagen stark geschmolzen, wie der langjährige Kassierer Matthias Feldheim verdeutlichte. „Die Corona-Jahre wirken nach“, stellte er mit dem Hinweis fest, dass die Einnahmenseite noch nicht das Ergebnis des Jahres vor Corona erreicht habe. Nach wie vor ist das Hotzenwaldhaus bei Rickenbach, um das sich eine längere angeregte Diskussion entspann (wir berichten noch separat), die Haupteinnamequelle des Vereins. Kassenprüfer Manfred Fräulin würdigte im Zuge der Entlastung die gewissenhafte Arbeit des Kassiereres.

Holzens Ortsvorsteher Willi Weiß als Vertreter der Stadt sprach in seinen Grußworten von einer beeindruckenden Bilanz und einem breiten Spektrum an Angeboten. Die Mitglieder könnten stolz auf einen solch aktiven Verein mit einem engagierten Vorstand sein. Hier werde vorbildliches ehrenamtliches Engagment geleistet.

Was die Abteilungen im zurückliegenden Jahr unternommen haben, verdeutlichten die detaillierten Berichte der einzelnen Spartenleiter. Peter Lindermer (Hotzenwaldhaus), Lara Heinfling (Wintersport), Birgit Geugelin (Bergsport), Gerhard Meier (Mountain Biking), Sabrina Krug (Kinder/Jugend), Bruno Bürgelin (Mittwochswanderer) und Thomas Denne (Nordic Walking) machten deutlich, dass die Hochtouristen ein breit aufgestellter und agiler Verein sind. Die Biker haben als Neuerung eine weitere Gruppe für E-Biker ins Leben gerufen.

 

Neuwahlen

Problemlos verliefen nach der durch Willi Weiß erwirkten Entlastung des Vorstandes die Neuwahlen. Während das Amt der Vorsitzenden vorübergehend vakant bleibt, wurden alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Es sind dies Schriftführerin Susanne Eichin, Birgit Geugelin, Bereichsleiterin Bergsport, Lara Heinfling und Kilian Helmboldt, Leiter Wintersport, Bruno Bürgelin, Leiter der Mittwochswanderer, und Sabrina Krug für die Kinder- und Jugendgruppe.

Bei den Mountain-Bikern gibt es eine Änderung: Gerhard Meier, der seit 20 Jahren für die Bikegruppen verantwortlich ist, zieht sich zurück. Neuer Abteilungsleiter ist jetzt sein Bruder Markus Meier. Das Amt der Verwaltung des Freizeitheims Hotzenwaldhaus gaben Peter Lindermer und Gerhard Meier ab. Beide sagten jedoch zu, so lange weiterzumachen, bis Nachfolger gefunden sind. Für Kassenprüfer Michael Raab rückt Klaus Seidler nach.

 

Höhere Mitgliedsbeiträge

Mitglieder der Hochtouristen müssen künftig einen höheren Beitrag zahlen. Einstimmig hat die Hauptversammlung beschlossen, den Mitgliedsbeitrag für Einzelpersonen von derzeit 45 auf 50 Euro zu erhöhen. Paare und Familien zahlen statt wie bisher 68 künftig 75 Euro pro Jahr. ter

 

 

Bildtexte

 

Die langjährige Vorsitzende Lissi Geling gab bei den Hochtouristen Kandern ihr Amt ab. Zum Abschied erhielt sie viel Anerkennung und stehenden Applaus für ihren Einsatz. Die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder mit der scheidenden Vorsitzenden (v.l.): Susanne Eichin, Matthias Feldheim, Lissi Geling und Regina Weber. Foto: sif

 

 

Einen neuen Abteilungsleiter hat die Mountainbike-Gruppe: Nach 20 Jahren engagierten Wirkens hat Gerhard Meier (links) die Leitung abgegeben.Zum Nachfolger wurde einstimmig sein Bruder Markus Meier gewählt, der bereits seit einigen Jahren die Mittwochsbiker anführt. Foto: sif

 

 

Ruth und Hanspeter Meier sind zwei Mitglieder, die den Verein in vielerlei Hinsicht leben“, sagte Vorsitzende Lissi Geling bei der Hauptversammlung der Hochtouristen Kandern, als sie beide für ihr 50-jähriges Wirken zu Ehrenmitgliedern ernannte. Sie waren nicht nur begeisterte Bergsportler, die unzählige Wanderungen und Hochtouren absolviert haben, Auch beim Langlaufen im Winter und Schneeschuhwandern waren beide aktiv. Darüber hinaus haben sich Hanspeter und Ruth Meier in starkem Maß eingebracht, als es Mitte der 90er darum ging, nach dem Erwerb des Hotzenwaldhauses „aus einer äußerst lädierten Immobilie mit sehr viel Eigenleistung ein Schmuckstück zu schaffen“, wie die Vorsitzende in ihrer Laudatio betonte. Auch beim Budenfest und einigem mehr waren die beiden Aktiven für das Vereinsleben wichtige Stützen. Unser Foto zeigt (v.l.) Hanspeter und Ruth Meier sowie die scheidende Vorsitzende Lissi Geling. Foto: sif

 

 

Gerhard Meier

gibt nach 20 Jahren

sein Amt ab

 

KANDERN. Nach etwas mehr als 20 Jahren engagierter Tätigkeit hat sich mit der Hauptversammlung der Hochtouristen Kandern das Vorstandsmitglied und der Abteilungsleiter der Sparte Mountainbiken, Gerhard Meier, von seinen Ämtern zurückgezogen. Der leidenschaftliche Radfahrer und Naturfreund hat jahrelang, zuerst allein und später mit Unterstützung von Roland Baum und Markus Meier, die Montagsgruppe mit den sportlichen Fahrern sowie die Mittwochsgruppe mit stets interessanten Touren, darunter auch mehrtägige und einwöchige Ausfahrten, geleitet. Außerdem hat er eine Kindergruppe für Acht- bis Zwölfjährige aufgebaut, würdigte die Vorsitzende Lissi Geling den Einsatz von Gerhard Meier. Darüber hinaus hat er sich auch ein paar Jahre bis zuletzt in der Verwaltung des Hotzenwaldhauses engagiert. Als Dank für sein langjähriges Wirken überreichte ihm die Vorsitzende ein Präsent. sif

Skiwoche in den Dolomiten vom 4.-11. März 2023

Schneeschuhtour Sörenberg am 4. März 2023

Schnee satt hatten wir uns gewünscht für unsere Tour in der Schweiz. Wir bekamen Schnee, wenngleich nicht in den Mengen, die man sonst dort kennt. Die Sonne hatte in den nicht so hohen Lagen gerade auf der Südseite schon einiges weggeschmolzen, so dass wir unseren ursprünglich geplanten Startpunkt Hirsegg (1.077m) auf Wegeliseiboden (1.350m) unterhalb des Bölli-Gebirgsstocks (hoch)verlegen und unsere Tour somit etwas verkürzen mussten. Von dort konnte es dann aber los gehen. Zu acht sind wir unter Günters Regie über die Weisstannen-Alm unterhalb des Bölli-Massivs hoch zur Chlus-Hütte (1.783m) gewandert. Spätestens dort war uns warm geworden. Schon unterwegs hatten wir Sicht auf die wunderbare Kulisse der Brienzer Rothorn-Kette und Berner Hochalpen. Und beim sonnigen Vesper vor der SAC-Hütte, die unterhalb des Schibegütsch auf einem Hochplateau liegt, konnten wir dann auch direkt eine letztjährig im Sommer begangene Strecke über das Brienzer Rothorn nachvollziehen und den Blick auf Eiger, Mönch, Jungfrau, Schreck- und Finsterahorn genießen. Gestärkt ging's weiter und bald schon bergab durch die Senken und den Talboden der Schrattenfluh, ein von der UNESCO ausgezeichnetes Karstgebirge, das in einem geschützten Biosphärenreservat liegt. Und hier hatten wir endlich "Schnee satt". Rechter Hand thronte das schneebedeckte Brienzer Rothorn in die Höhe, linker Hand die markante Schrattenfluh und vor uns herrliche Ausblicke auf Giswilerstock, Nünalpstock, Haglere Bis hin zum Fürstei und der Schwändifluh- ein phantastisches Panorama, das immer wieder von schnell ziehenden Wolken freigegeben wurde. Die gehisste Fahne der Alp Schlund signalisierte uns quasi, dass man auf die Hochtouristen gewartet hatte und wir ließen uns nicht zweimal bitten. Most, Entlebucher Kaffi Schnaps und Gipfeli waren der Lohn für unsere Anstrengungen. Auf dem schneefreien Fahrweg ging es ohne Schneeschuhe und sonnig zurück zum Ausgangspunkt. Nachdenklich gemacht hat uns der Umstand, so wenig Wasser in den Bach-/Flussbetten zu sehen. Wir hoffen auf Schneefall oder Regen, denn das Schmelzwasser wird derzeit vermutlich nicht ausreichen. Zurück in heimischen Gefilden war die Einkehr in der TuS-Gaststätte Efringen-Kirchen ein schöner und gemütlicher Abschluss.

Der heutige Tag hat uns etwas ausgesöhnt mit einem sehr schnee-mageren Winter und nach der Tour ist vor der Tour: wir hoffen auf den nächsten Winter und freuen uns auf die kommenden Touren in Wanderschuhen!

Schneeschuh Fürsatztour am 25. Februar 2023

Grün soweit das Auge reicht - wieder nichts mit Schnee im Schwarzwald! Und das auf etwa 1.100 Höhenmetern. Uns war's wurscht. Zu elft sind wir mit der Regionalbahn nach Freiburg und von dort weiter mit der Höllentalbahn nach Hinterzarten gefahren. Die Bahn war pünktlich, was uns natürlich Ansporn war, nun auch alles zu geben. In unseren Wanderschuhen (die Schneeschuhe hatten gleich zuhause gelassen) haben wir erst einmal die Sprungschanze angesteuert. Trainingsbetrieb war nicht. Ein seltsames Bild, wenn es nur auf der Schanze weiß ist und ringsherum grün.Die Anhöhe hinauf beim Mathislehof haben wir uns erst mal mit Bauernwurst und Käse eingedeckt. Durch märchenhaften Wald ging's weiter zum Mathisleweiher, der teilweise zugefroren war. Der Wind hat kalt geblasen und wir haben uns erst mal mit heißem Tee und frisch gekaufter Wurst und Käse gestärkt. Hinsetzen war nicht, wir hatten Angst festzufrieren ;-). Über den Fürsatzweg ging's Richtung Windeck, um den Bisten herum und unter den Sommerschlaf haltenden Schleppliften hindurch. Bergab am Ospelehof vorbei war dann auch bald schon Hinterzarten zu sehen und wir beschlossen den Tag mit einer Einkehr im Schwarzwaldhof (nie war der Tee heißer und die Schwarzwälder besser!), bevor die Bahn uns wieder ins Markgräflerland brachte. Eine sehr schöne Tour, die wir unbedingt bei ausreichender Schneelage wiederholen möchten.

Schneeschuhwanderung im kleinen Wiesental am 21. Januar 2023

Endlich etwas Schnee! Von den Belchenhöfen aus haben wir unsere Tour gestartet. Zu neunt sind wir losgezogen Richtung "Hau" und haben dort einen großen Bogen gezogen. Nachdem wir erst noch mit dem Belchen geliebäugelt hatten, war der dann in dicke Wolken gehüllt, als wir bei strahlendem Sonnenschein gegenüber unterwegs waren. Nach ca. vier Stunden haben wir die heimische Gastronomie gerne unterstützt und die Qualität der angebotenen Hirschbratwürste getestet - sie waren gut! Und tatsächlich hat es wieder angefangen zu schneien. Wir hoffen auf satten Schnee für unsere nächste Tour im Februar.

Schneeschuhwanderung auf dem Wälder am 8. Januar 2023

Nix war's mit Schnee auf dem heimischen Wälder! Trotzdem wollten wir das neue Jahr gebührend einlaufen und haben in zwei verregneten Stunden vom Lipple aus über Ritterhof die Tour obenherum zum Wanderheim Stockmatt geschlossen. Was die Waldbewohner wohl gedacht haben, als sie unseren Trupp so sahen... Wir waren uns jedenfalls einig: schön war's trotz Regen und Kaffee und Torte im warmen Wanderheim haben wir uns verdient!

Erste Hilfe Kurs im Januar 2023

Im Januar erhielten 14 Hochtouristen aus den verschiedenen Aktivitätsbereichen eine Auffrischung in der Anwendung von Erster Hilfe in Notfällen. 

Yvonne Lucke aus Bad Herrenalb führte den vom Landesverband Naturfreunde finanzierte 1.Hilfekurs in den Räumlichkeiten der AWO durch. In einem sehr kurzweiligen Seminar wurden sowohl theoretische Kenntnisse wie auch praktische Anwendungen intensiv und "live" vermittelt. Wie in der unterstehenden Bildergalerie ersichtlich waren alle Teilnehmer mit viel Engagement und Spass bei den einzelnen Übungen dabei. Das Fazit lautete daher einhellig: Es war ein sehr wertvolles Vermitteln von rudimentären Verhalten bei Notfällen verbunden mit der Hoffnung, es nie anwenden zu müssen.