Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

Wanderung im Dollertal zur Ferme Auberge du Gresson 17. u. 18. August

Zwei wunderschöne Tage erlebten 14 Hochtouristen auf der Wanderung von Oberbruck im Elsass zur Ferme Auberge du Gresson. In etwa 3 Stunden mit 560 hm durch Bannwald und den typischen Hochweiden erreichten wir den Lac Neuweiher. In der dazu gehörenden Auberge warteten schon die bestellte und heiß begehrte Tarte Myrtille sowie biere amere ( dunkles Bier mit herbem Orangenlikör), um die Lebensgeister wieder zu aktivieren und der letzte Anstieg zur Gresson fast zum Spaziergang werden zu lassen. Während der 3 Stunden Aufstieg fand Erhard, unser Ornitologe, Pilz- und Alleskenner, den Hexenröhrling, an dem wir bisher achtlos vorbei gegangen waren. Der Hexenröhrling sieht mit seinem roten Fuß und den sich blauschwarz färbenden Schnittstellen alles andere als appetitlich aus. Erhard überzeugte uns von seinem Wohlgeschmack, indem er ein kleines Stück Pilz roh in den Mund steckte. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir eine ordentliche Mahlzeit gesammelt, die uns die Chefin der Gresson zum Abendessen servierte- trotz ihrer sehr großen Zweifel bzgl. der Verträglichkeit der Pilze. Das Essen nebst Pilzen war ausgezeichnet.   

Der Sonntag startete mit über 20° und Frühstück auf der Terrasse. In etwa 4 Stunden und wieder 560 hm ging unsere Wanderung durch Bannwald, über Heideflächen, wo bereits Erika den frühen Herbst ankündigten, bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Oberbruck, vorbei am Lac d’Ahlfeld sowie dem Lac du Sewen. Und wer mit mir schon wandern war, weiß, dass ein kleiner Regenguss auf keinen Fall fehlen darf- aber der kam erst zum Schluss und störte niemanden!

Regina Weber  

Piz Medel Hochtour am 13. und 14. Juli

Hochtour zum Piz Medel (3201m) am 13./14.07.2019

 

Unter der Leitung von Klaus Lepkojis und Georg Pages starteten eine Handvoll Bergbegeisterte am frühen Samstagmorgen mit dem Vereinsbus in Richtung Lukmanierpass in Graubünden.

Geplant an diesem Tag war der Aufstieg von Curaglia (1332m) zur Medelserhütte auf 2524m. Nach einem sanften Anstieg, zunächst über eine Forststraße, durch das Val Plattas mit herrlich blühenden Sommerwiesen und einem kristallklar dahinplätschernden Bergbach, bis zur Schwemmebene Alp Sura inmitten einer hochalpinen Landschaft, schlängelt sich schließlich ein schmaler Bergweg bis hinauf zur Hütte. Dieser hat es dann auch in sich, da sehr steil und mit einigen kleineren Kletterpartien versehen.

Zur Auflockerung zwischendurch, absolvierten wir auf einem Schneefeld unterwegs ein paar „Trockenübungen“, wie Klaus es süffisant nannte, als Vorbereitung auf den Gletscher am nächsten Tag. Wir lernten, wie und wofür der Eispickel eingesetzt wird, den wir alle im Gepäck trugen.

Das großartige Panorama und das köstliche Essen auf der Hütte rundeten den ersten Tag ab.

Sonntag früh um 7 Uhr wurde es dann ernst:  Ausgestattet mit Steigeisen, Klettergurt und Eispickel mussten wir erst wieder ein gutes Stück (100 Hm) absteigen, um dann schließlich den Gletscher zu erreichen.

Nun formierten wir uns zu einer Seilschaft, um auf dem Eis gesichert zu sein, und unsere versierten Bergführer erklärten, halfen und unterstützten unermüdlich. Durch „Learning by Doing“ wurden wir so in die faszinierende Welt Alpiner Hochtouren eingeführt.

Nach knapp drei Stunden Aufstieg  erreichten wir den 3201m hohen Piz Medel Gipfel und kletterten die letzten Meter über schroffe Felsen hinauf zum schneefreien Gipfelkreuz, wo wir inmitten einer grandiosen Rundum-Bergkulisse unser Vesper verputzten. Einfach nur großartig!

Der Abstieg erforderte dann noch einmal höchste Konzentration und Kraft, bis wir endlich nach 1200 Höhenmetern steil abwärts über wechselweise Schnee, Eis , Muren und Geröll wieder auf Zivilisation in Form von befestigten Wanderwegen stießen. Der restliche Weg zurück zum Auto war Formsache und in mir machte sich, trotz Erschöpfung und Müdigkeit, eine große Zufriedenheit und ein wenig Stolz breit, bei dieser phantastischen Tour dabei gewesen zu sein.

Ein dickes Lob und Dank an Klaus und Georg für die perfekte Organisation, das Schleppen des Seiles und anderer Ausrüstung und überhaupt für die souveräne Ausführung der Tour.

Mir hat es riesigen Spaß gemacht und ich hoffe auf Wiederholung!!

Katrin Flury

Rund um die Drei Zinnen in den Dolomiten 21.-27. Juli

Rund um die Drei Zinnen mit den Kanderner Hochtouristen

Durch das Naturschauspiel der Sextener Sonnenuhr, die durch die fünf Gipfel Neuner-, Zehner-, Elfer-, Zwölfer- und Einser-Kofel in den Sextener Dolomiten gebildet wird, führte in bewährter Weise der Südtiroler Wanderführer, Michael Epp, elf Hochtouristen in einer Bergwanderwoche über die Rundtour durch das gesamte Bergmassiv mit ca. 5.000 Höhenmeter in Auf- und Abstiegen.   

Höhepunkt der Tourenwoche war der Aufenthalt im Naturpark Drei Zinnen mit einer

Übernachtung in der malerischen Drei Zinnen Hütte ( 2.405 m) mit einmaligem Panorama und direkt gegenüber dem markanten dreigeteilten Gebirgsstock.

Auf dem Monte Piana (2324 m), einem Hochplateau, konnten die Stollen und Schützengräben aus dem Gebirgskrieg (1915-1918) zwischen Österreichern und Italienern

besichtigt werden, wo 14.000 Soldaten beider Länder ihr Leben lassen mussten. Heute ein Mahnmal, das von österreichischen und italienischen Dolomitenfreunden gemeinsam gepflegt wird.  

Neben den unvergesslichen Eindrücken und teilweise anstregenden Abschnitten in diesem imposanten Teil der Dolomiten, hat die Gruppe auf den insgesamt sechs Berghütten, wo in Lagern übernachtet wurde, Südtiroler Gastlichkeit mit überaus freundlichem Service und  bester Verpflegung erlebt, nicht selbstverständlich in dieser Höhe und Umgebung.   

30.07.19

Heinz Oßwald

Helfer Fest mit August Macke Rundgang

3-Seen-Tour der Mittwochs-Biker am 20.Juli

14 Mittwochs-Biker absolvierten am 20. Juli eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Mountain-Bike-Tour, die den Schluchsee, den Feldsee und den Titisee miteinander verbindet. Gestartet wurde vom Parkplatz an der B500 in der Nähe der Staumauer des Schluchsees. Auf Forstwegen ging es zunächst bergauf im Wald auf die Anhöhen südlich des Schluchsees und weiter zum Ort Feldberg. Dort haben wir die B317 überquert und mit dem Seesträßle ging es auf einem tollen Weg bergab zum romantischen Feldsee mit einem ausgiebigen Vesper.  Von dort folgten wir dem Weg des Bike X-ing zunächst auf Forst-, dann auf schmalen Asphaltwegen und schließlich auf einer Kreisstraße  bis nach Titisee-Neustadt mit dem obligatorischen Erfrischungsstop mit Eiscafe, Früchtebechern und Hopfen-Kaltschalen-Getränken. Auf der Ostseite des Titisees folgen wir gestärkt einem steilen und anstrengenden Trail bergauf bis nach Falkau. Nachdem der Weg den Windgfällweiher passiert hat führte die Route durch die Orte Fischbach, Hinterhäuser und Vogelhaus bevor es danach in einer rasanten Abfahrt auf Forstwegen zum Ort Schluchsee ging. Entlang des Sees wurden die letzten Kilometer gemütlich bis an den Startpunkt der Tour an der Staumauer zurückgelegt.  

Die Daten zur Tour: 

Länge: 57 Km

Höhenmeter: 988 m

Vielen Dank an die Teilnehmer Jürgen, Hermann, Klaus, Birgit, Männi, Susanne, Tim, Ulrike, Theo, Konni, Alfred, Yvonne, Lisette und Markus

Biketour in den Vogesen am 13. Juli

Die bedeutendste Pilgerstätte des Elsass war am 13. Juli das Ziel der Mountainbiker: Ste. Odile, das Kloster auf dem Odilienberg, haben wir uns natürlich angeschaut, aber schnell zog es uns raus auf die Wegli, die uns eigentlich hier her lockten. Trail reihte sich an Trail. In Hohwald mit seinem ansehnlichen Wasserfall hatten wir 20 km durchgehend das Geklappere unsere Räder genossen. Am Dach der Tour auf 1100m - Champs de Feu - angekommen, spülten uns die schmalen Pfade direkt in die Ferme Rothlach. Stärkung war dringend geboten, warteten wiederum km-lange Wege auf uns, für die in Fachzeitschriften der Begriff Flowtrail erfunden wurde. Nach knapp 50 km und 1400 Höhenmeter waren wir zurück am Parkplatz und irgendwie hatten wir schon das Gefühl, heute auch ein bißchen gepilgert zu sein...

2-Tageswanderung im Diemtigtal am 29. und 30. Juni

Unermüdliche Wanderer!!!

Kaum hatten wir uns von der Marathonwanderung zum Hotzenwaldhaus erholt, lockte uns eine neue Herausforderung ins Diemtigtal. Bei hochsommerlichen Temperaturen bewältigten wir am Wochenende 29./30.06. insgesamt ca. 1500 HM. 

Ausgangspunkt der Bergwanderung war der Anger im Diemtigtal (1.200 m); nach dem steilen

Aufstieg über den Meniggrat (2.000 m), kühlten wir uns vor grandioser Kulisse der noch schneebedeckten umliegenden Gipfel im Seebergsee (1.800 m) ab.

Die üppig blühenden Blumenwiesen des Berner Oberlandes begeisterten uns beim weiteren Aufstieg über den Fromattgrat zu unserem Nachtquartier Fromatthütte (SAC Wildhorn). 

Der Hüttenwirt mit seinem Team verwöhnte uns mit einem währschaften, sehr guten Abendessen.

Den lauen Sommerabend genossen wir mit herrlicher Aussicht auf das Simmental.

Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück über den Scheideggpass (2.000 m)

hinab zur Grimmialp und von dort weiter zu unserem Ausgangspunkt.

Herzlichen Dank an unseren Wanderführer Heinz Oßwald für die perfekte Organisation und Führung dieser anspruchsvollen Berwanderung.

Silvia Spohn und die Wandergruppe          

Jungfernwanderung zum Hotzenwald Haus am 20. Juni

„Vertraute Wege und doch ganz neu“

Jungfernwanderung der Hochtouristen Kandern

Gut gelaunt starteten 24 hochmotivierte Hochtouristen und 1 Hund am 20.06.2019 um sieben Uhr zu einer Tour von Kandern aus nach Rickenbach zum Hotzenwaldhaus.

Zum ersten Mal  bot Hanspeter Meier eine Tages-wanderung in Marathonlänge (42 km) an und wurde von der Resonanz auf seine Ausschreibung völlig überrascht.

Die Tour führte uns über die Scheideck, Steinen, Höllstein zur Hohen Flum. Nach einer Vesperpause ging es weiter über Wehr zum finalen Anstieg nach Rickenbach.

Am Ziel angekommen stärkten sich alle zur Belohnung in der Fliegerklause in Hütten mit einem sehr guten Nacht-essen, bevor man müde, aber stolz und glücklich im Hotzenwaldhaus den Abend ausklingen ließ.

Die gesamte Tour, mit insgesamt 42 km und ca. 1400 Höhenmeter, wurde in sportlichen 7:30 Std. Wanderzeit bewältigt. 

Zum Schluss waren sich alle Hochtouristen einig, dass diese Wanderung eine völlig neue Erfahrung war und sind mit Recht stolz auf die erbrachte Leistung.

Basler Altstadt - Mit dem Steinmetz durch Basel am 20.Juni

en Steinmetzen des Mittelalters bis hin zum heutigen Tage waren wir am 20. Juni auf der Spur. Karl Hinte, der selbst viele Jahre als Steinmetz in Basel gearbeitet hat, -unter anderem am Münster, am Rathaus und in der Peterskirche- wusste einiges zu erzählen auf unserer Tour von der Messe über Klingental, Schifflände, Totentanz, Peterskirche, Heuberg mit Leonhardskirche bis zum Kloster St. Alban. Wir erfuhren unter anderem von seinem Fund der Mütze eines Steinmetzes aus vergangenen Jahrhunderten, die heute im Museum ausgestellt ist und vom Transport des Gemsbergbrunnens aus Solothurner Kalkstein, der mit 12 Rössern über den Hauenstein gebracht wurde und dann erst einmal nicht durch’s Aeschentor passte. Höhepunkt war sicherlich der Besuch der Münsterbauhütte, in der wir exklusiv eine Führung vom leitenden Steinmetz- und Steinbildhauermeister Ramon Keller erhielten. Wir staunten nicht schlecht, als wir anhand der Paulus-Figur, die seit einiger Zeit dort restauriert wird, von der komplizierten, aufwändigen und langwierigen Arbeit hörten und sahen. Die vielen Fragen der 14 interessierten Teilnehmer wurden fachmännisch und geduldig beantwortet und immer auch toll veranschaulicht, so dass wir alle diesem handwerklichen Können größten Respekt zollten und fasziniert waren. Der Klostergarten St. Alban mit seinem wunderschönen Innenhof mit romanischen Klostergang war der Abschluss unseres spannenden Tages, bei dem uns ein heftiges Gewitter zügig auf den Heimweg schickte.

L. Geling

Wanderung entlang des Doubs am 9. Juni

Meditatives Wandervergnügen am 09.06.2019

Auch beim 2. Anlauf meinte es der Wettergott nicht unbedingt gut mit uns. Nachdem wir die Wanderung vom 05.05.2019 wegen Dauerregen, Kälte und Schneefall auf den 09.06.2019 verschoben haben, kamen die 25 Unverzagten voll auf ihre meditativen Kosten- bei konstantem, leichtem Nieselregen und angenehmen 17° konnte man wunderbar in sich gehen, seinen Gedanken nachhängen, den Tropfen lauschen und sich über vereinzelte Vogelstimmen freuen. 

Wir starteten unsere Wanderung im mittelalterlichen St. Ursanne und wanderten nach Soubey- durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet, immer an der Doubs entlang. Den Wissbegierigen unter uns erteilte Reiner fachkundige Auskunft über den Zustand des dortigen Baumbestandes und beantwortete unermüdlich Fragen zu Flora und Fauna. Zum Glück machte den dort angesiedelten Kühen der Regen nichts aus, sodass wir in ihrem Unterstand unsere Mittagspause abhalten konnten und unsere Brote nicht mit dem Löffel essen mussten. Dank der strammen Schritte erreichten wir sehr rechtzeitig Soubey, konnten uns dort noch mit Kaffee oder Bierchen stärken und fuhren mit dem Linienbus zurück nach St. Ursanne. Während einer Stunde Aufenthalt zur freien Verfügung konnte man u.a. die berühmte Stiftskirche mit eindrucksvoller Krypta und das dazu gehörige Kloster aus dem 12. U. 13. Jahrhundert besichtigen. 

Das gemeinsame Nachtessen in der Heimat war schöner Abschluss für einen - trotz des feinen Landregens- gelungenen Tag. 

Im Kletterwald / Hochseilgarten am 02.Juni

Zum Fotografieren blieb keine Zeit. Die hohe Motivation setzten 9 Hochtouristen im Kletterwald/Hochseilgarten auf dem Salzert direkt in körperliche Aktivität und Konzentration um. Sommerliche Temperaturen und die Morgensonne, die durch’s Laub schien, machten unseren Besuch dort zu einem tollen Erlebnis. Unsere Jüngeren, David und Eva, waren schon etwas routiniert, doch für 3 Erwachsene war es tatsächlich eine ganz neue Erfahrung. Nach kurzer Einweisung und kleinem Probelauf, durften wir unsere Grenzen in luftiger Höhe oder gar nicht so unheimlich hoch, doch auf herausforderndem Parcours, ausloten. Es ist nicht nur die Höhe, die beim einen mehr, beim anderen weniger Mut erforderte, sondern ein hohes Maß an Gleichgewichtssinn und der Einsatz von Muskeln, die uns einen Parcours bewältigen ließen. Gegenseitiges Mut machen, Tipps geben, aufeinander Aufpassen oder sogar als Duo einen Parcours bewältigen und vom anderen „abhängig“ sein, all das gehörte zu unseren Erfahrungen, die wir dort mit viel Spaß machen konnten. Ein schönes Erlebnis war’s und der Städtlitag in Kandern hat dann auch wohl noch den verdienten Cocktail parat gehabt für diejenigen, die noch genügend Kraft (und noch keinen Muskelkater) dafür hatten ☺.

L. Geling

Biketour im Oberaargau am 25. Mai

Am Samstag, 25. Mai unternahmen 10 Biker der Montagsgruppe, geführt von  Thomas Baldermann, eine Tour durch die reizvolle Landschaft des Oberaargau. Zuerst führte die Route von Bleienbach nach Langenthal um ins Trail - Labyrinth zu gelangen. Von dort ging es über Wurzelpassagen  von einem Trail zum nächsten vorbei am Aspisee Richtung Ziegelei St. Urban. Von St. Urban aus folgte man den Weg zunächst zurück wieder Richtung Langenthal bevor die Truppe nach ein paar Höhenmeter zur Hochwacht gelangte, wo eine herrlich  Aussicht genossen werden konnte.

Anschliessend wartete eine Abfahrt mit einem kleinen Gegenanstieg Richtung Madiswil auf die Biker, bevor es über einen der längsten Single Trails des Oberaargau nach Thörigen und danach zurück nach Bleienbach ging. 

Das Wetter zeigte sich während der Tour zwar von allen seinen schönen und weniger schönen Seiten. Trotzdem hat die Tour allen Teilnehmern viel Spass gemacht. Danke, Thomas, für diese tolle Tour !

Der Ruf der Berge und des Potts

Unser Mut, den Ruhrpott auch beim vorausgesagt sehr kaltem Wetter zu besuchen, wurde belohnt. Zwar grauslig kalt, aber dann doch bei blauem Himmel wurden wir 10 „Pilger der Bahngleise“ in Duisburg und Oberhausen willkommen geheißen. Kurzer Check-In im Hotel und dann ging es schon los Richtung Gasometer und der Ausstellung, auf die wir alle so sehr gespannt waren – „Der Berg ruft!“. Wir haben es nicht bereut, diesem Ruf gefolgt zu sein. Ein riesiges, auf dem Kopf stehendes und doch hängendes Matterhorn, durch eine große Fläche gespiegelt, beeindruckte uns ebenso, wie ganz besondere großformatige, oft wandgroße, Fotografien vom Leben in und mit den Bergen. Mit dem Audiosystem am Ohr verfolgten wir durch den Gasometer wandernd die Informationen zur Geschichte des Bergsteigens der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte und ließen uns auch eine Fahrt mit dem gläsernen Lift durch den 100 Meter hohen Gasometer nicht nehmen, um von oben bei kaltem und starkem Wind die Aussicht auf den Pott zu genießen. Der Abend klang dann gemütlich mit diversen Biersorten und leckerer Stärkung aus und am nächsten Morgen starteten wir früh zu „Tiger und Turtle“, einer der vielen Landmarken im Ruhrpott. Diese gilt als „größte begehbare Achterbahn der Welt“ und das wollten wir natürlich auskundschaften. Haben wir auch! Die Fotos zeigen es und wir verraten auch nicht, wieviel Anlauf man braucht, um durch den Looping zu kommen (selber hingehen und gucken!). Im Anschluss haben wir im Landschaftspark Duisburg-Nord eine klasse Führung erhalten, die uns über die Stahlindustrie im Ruhrpott, Geschichte, Herstellung und Leben der Menschen mit und zwischen den Hochöfen einen tollen Einblick gab. Und wir konnten es kaum glauben: selbst der Deutsche Alpenverein hat eine „Sektion Duisburg“, nämlich im Landschaftspark. Dort werden die früheren Becken, in denen das Material für die Hochöfen gelagert wurde, heute als Kletterpark mit allen Schwierigkeitsgraden von Familien, Hobbykletterern und Klettersportlern genutzt. Unser Fazit zum Pott: Absolut sehenswert!

L. Geling

Skiwoche in den Dolomiten 2019

Schneeschuhwanderung an der Krunkelbacher Hütte

23 nebel- und frostbeständige Schneeschuhwanderer zwischen 35 und 75 Jahren fanden am 03.02. den Weg in den Wald um die Krunkelbachhütte. Schon die Anreise war spannend, denn der bestellte Pistenbully, der uns vom Skilift Bernau-Hof zur Krunkelbachhütte bringen sollte, musste erst repariert werden. Das wurde mit einem schnellen Kaffee überbrückt und schon kam ein Ersatzfahrzeug. Kalt und windig war die Fahrt auf der Pritsche, doch allgemein erheiternd. An der Krunkelbachhütte wurden Schneeschuhe ausgeliehen und Günter führte uns auf über den wunderbaren Schneeschuhtrail Richtung Herzogenhorn. Dort hätten wir beinahe vor lauter Nebel das Gipfelkreuz übersehen. Nachdem wir es aber doch entdeckt hatten, haben wir uns mit einem –vermeintlich- wärmenden Schnäpschen belohnt. Sowie uns der Nebel eine Chance gab, die Landschaft zu überblicken, waren wir allesamt fasziniert von der winterlichen Schönheit. Wind und Kälte ließen aus Tännchen teilweise bizarre Eisskulpturen werden. Wenngleich die Finger bei manchem Wanderer bissig kalt waren, hatten wir doch den Mumm, von der Krunkelbachhütte durch den Wald nach Bernau hinabzuwandern, denn die schlechte Sicht und der kalte Wind machten keine große Lust auf eine Schlittenfahrt. Diesen schönen Tag beschlossen wir gemeinsam mit einer Einkehr im „Hirtenbrunnen“ in Hofen, wo wir nach genossenen Schnitzeln und Cordonbleu sogar noch einen Gesangsvortrag des Kellners erhielten.

L. Geling

Schneeschuhwander Präger Böden am 20.Januar 2019

18 Paar Schneeschuhe waren am 20. Januar von Präger Böden nach Gisiboden unterwegs. Viele unserer Gruppe wanderten das erste Mal mit Schneeschuhen, so dass es von Anfang an spannend war, wie jeder damit zurechtkommen würde. Ausgesprochen gut ging es! Vielleicht lag es auch an dem Einstiegströpfchen, womit uns Günter gleich zu Beginn der Tour präparierte. Auf halber Strecke zum Gisiboden war dann kein bereiteter Weg mehr vorhanden und ein äußerst steiler Hang stelle uns vor eine Herausforderung, die von den meistern Teilnehmern bravourös gemeistert wurde. Ein kleiner Trupp umging den Hang, so dass wir auf dem Gisiboden wieder zusammentrafen und alle mit Kaffee und Kuchen gestärkt gemeinsam Richtung Präger Böden zurück weiterziehen konnten. Nur wenige Male war die Sonne zu sehen, aber trockenes, kaltes Wetter und schöner Schnee sowie beste Wanderstimmung ließen den Tag zu einem Erlebnis für alle werden.

Lissi Geling

Winterlicher Hock am Roten Rain

Der Winter kam pünktlich! Schnee, offenes Feuer auf dem die Würstchen brutzeln und eine warme, gemütliche Hütte, in der es nach Glühwein und Punsch riecht – was braucht man mehr für’s Winterfeeling? Wir hatten am 11. Jänner von allem reichlich und haben es entsprechend genossen. Mit jeder Stunde wuchs die Motivation im neuen Jahr Großes zu leisten, so dass ein Männer-Team mit Hund sogar gegen Mitternacht den Heimweg durch’s verschneite Wollbachtal zu Fuß bzw. Pfote antrat. Mache mir wieder, aber s’negscht mol bruuche mir wieder die gueti Linzer vo de Brigitt !

Kreativ-Wochenende der Hochtouristen im Hotzenwaldhaus vom 30.11.-02.12.

15 fröhliche Hochtouristen verbrachten ein wunderschönes Wochenende in unserem schönen Hotzenwaldhaus. 2 Tage lang wurde geschnitten, gemalt, geklebt, Konfekt gemacht, Irigami gefaltet und Steinbilder erschaffen. Natürlich wurde auch fein geschmaust und geschlemmt weil bei aller Kreativität der Magen auch verwöhnt wurde.

Alle waren mit Begeisterung dabei und freuen sich auf das Kreativwochenende im nächsten Jahr.

Trudi Hauert

Abschluss Wanderung der Hochtouristen - Präger Höhenweg

Bei spätsommerlichem Traumwetter machten sich 26 Wanderer und 3 Hunde am 21.10.18 mit dem Vereinsbus und Privatautos auf nach Präg. Als Gastteilnehmer durften wir eine Abordnung des VfR Bad Bellingen begrüßen, die mit 8 Personen im eigenen Bus dazu stieß. 

Nach einstündiger Anfahrt erreichten wir den Ortskern von Präg und machten uns über den Weidelehrpfad auf schmalem, steilem Anstieg nach Herrenschwand auf. Den ersten beeindruckenden Ausblick auf den Präger Gletscherkessel genossen wir oberhalb des Weidelehrpfades bei einem Gläschen Schokoladenlikör in der Morgensonne. Von dort ging es über Hochweiden und Waldwege Richtung Hochkopf.

Am Hochkopfturm angekommen wurde eine ausgiebige Vesperpause eingelegt, verschnauft und die herrliche Aussicht auf die umliegenden Schwarzwaldgipfel genossen.

Weiter ging es über verwunschene Trampelpfade und durch raschelnde Laubwälder über den „Ledertschopestai“, vorbei am „Präger Eck“ in Richtung Hornisgrinde. Wir streiften diese, schauten uns den Aufstiegsweg an, diskutierten.......... und machten uns an den Abstieg Richtung Präg. 

Nach insgesamt 4 Stunden, 12 km und 580 Höhenmetern erreichten wir ziemlich verschwitzt aber glücklich und mit kräftig ziehenden Waden den Präger Ortskern.

Dort zog uns eine unbekannte Kraft (man könnte es auch Durst auf ein Hefeweizen nennen) in den altehrwürdigen Gasthof Hirschen. Viel Gelächter lösten die Zoten der Wirtin Ele Mühl aus, die es sich nicht nehmen ließ uns als Gruppe, persönlich zu begrüßen und den einen oder anderen Schwank aus dem Leben einer Wirtin im „Präger Tal“, von sich gab. Dort ließen wir dann auch den letzten Wandertag der Saison bei Kaffee, Kuchen und eben Hefeweizen in gemütlicher Runde ausklingen.  

Es war ein sehr schöner Tag der trotz - oder grad wegen der großen Gruppe überaus harmonisch und fröhlich verlief. „Vielerohrs“ wurde die Bitte laut, nächstes Jahr doch wieder eine Herbstwanderung in diesen Gefilden einzuplanen. 

Birgit Geugelin

Hochtouristen auf dem Bettlerpfad im goldenen Oktober

Eine muntere Truppe mit 19 Wanderlustigen machte sich am vergangenen Sonntag auf den Weg vom Markgräflerland in den Breisgau auf dem ca.17 km langen Bettlerpfad von Staufen bis Merzhausen.

Mit schnellem Schritt ging es durch die Staufener Altstadt zur Staufener Burg. Als Belohnung für den steilen Aufstieg konnten die Wanderer bei bestem Herbstwetter die herrliche Aussicht auf die Stadt und die Umgebung genießen.

Auf dem Panoramaweg vorbei am Gotthardhof mit Blick ins Rheintal, auf die Vogesenkette und die idyllisch gelegenen Dörfer des Markgräflerlandes, wie z. B. Kirchhofen und Ehrenstetten, ging es durch den Ehrenstetter Grund zu dem von Ingrid eingerichteten und freudig begrüßten „Hochtouristen-Boxenstop“.

Der weitere Weg führte durch die Hexentalgemeinden Bollschweil, Sölden und Wittnau bis zum Jesuitenschloß oberhalb von Merzhausen. Die Wanderer waren von dem sich im Verlauf des Weges bietenden Panorama vom Blauen über den Belchen und Schauinsland bis zum Kandel und über die Dörfer des Hexentales total begeistert.

Der Höhepunkt war dann der Blick auf Freiburg aus einer für die meisten Teilnehmer bisher unbekannten Perspektive. Den erst vor Tagen abgerüstete Münsterturm konnteman sehr gut aus der Ferne erkennen.

Zum Schluß ging es mit dem Bahnbus von Merzhausen zurück nach Kirchhofen und dort zur Stärkung in die „Spiegel-Strauße“. Zum Abschluss waren sich alle einig, eine sehr schöne Herbstwanderung in heimatlichen Gefilden erlebt zu haben.

Heinz Oßwald/16.10.18

Schwarzwald Wanderung in St. Märgen

Eindrucksvolle Ausblicke über tiefe Täler und dichte Wälder bot 25 Hochtouristen eine 17 Kilometer lange Rundwanderung im Südschwarzwald. Vom Kur- und Wallfahrtsort St. Märgen aus führte die abwechslungsreiche Tour unter Leitung von Heidi Feuchter und Silvia Spohn über das idyllische Klosterdorf St. Peter wieder zurück nach St. Märgen. Die Route gilt als Genießerpfad, bietet sich doch Wanderern ein faszinierendes Panorama. Trotz eines wolkenverhangenen Himmels während der mehr als vierstündigen Wanderzeit blieb es trocken. Einen gemütlichen Abschluss bei Kaffee und leckerem Kuchen gab es im Landfrauen-Café in St. Märgen.

Hochtouristen im Berner Kandertal

Eine Gratwanderung der besonderen Art unternahmen die Hochtouristen am ersten Septemberwochenende von Freitag bis Sonntag im anderen Kandertal im Berner Oberland. 1400 Höhenmeter waren vom Ausgangspunkt nahe des Blausees kurz vor Kandersteg bis zum Grat zwischen Kandertal und Kiental zu überwinden. Von dort erreichten sie die Grathütte in 2079 Metern Höhe auf schmalen und teilweise ausgesetzten und teilweise fast weglosen Pfaden, begleitet von Regen und dichtem Nebel. Schwindelfreiheit und äußerste Konzentration waren gefragt. Aber das Ziel war die Mühe wert: In der Grathütte, die aufgrund ihrer ausgesetzten Lage zu recht so heißt, gibt es so gut wie keinen Strom, und kein warmes Wasser aber viel Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit. Die Hütte befindet sich im Familienbesitz und alle waren begeistert von Dora und Isabell, die ihre Gäste mit Idealismus und Hingabe betreuen und versorgen. Die für Samstag geplante Rundwanderung auf den Höhen zwischen Kandertal und Kiental musste angesichts von dichtem Nebel, starkem Regen und heftigem Wind ausfallen. Selbst Wanderführer Andreas Meier musste akzeptieren, dass unter diesen Bedingungen jeder drinnen bleiben wollte. Innen wurde es aber niemandem langweilig. In der gemütlichen und mit Liebe eingerichteten Hütte gab es viel anzuschauen und mit den Gastgeberinnen zu schwätzen und ihnen zu helfen. Und auch die in der Hütte vorhandene Sauna (!) wurde ausgiebig genutzt. Der dritte Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, was endlich einen Ausblick auf die Berge und Täler erlaubte. Für alle Teilnehmer wird diese Bergwanderung und die Grathütte in besonderer Erinnerung bleiben und jeder von ihnen weiß nun, was unter dem Begriff Gratwanderung zu verstehen ist.