Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

Bike Saisonabschluss 2017 im Hotzenwald

Dieses Jahr verbrachten die Montags- und die Mittwochsbiker zum Saisonabschluss gemeinsam das Wochenende vom 22.-24. September auf dem Hotzenwaldhaus. Während die Montagsbiker sich in kleiner Gruppe den anspruchsvollen Eckbergtrail als Ziel gesetzt hatten, machten die Mittwochsbiker bei herrlichem Herbstwetter eine etwas längere Tour über Gerspach und Todtmoos durch den Hotzenwald.

Hochtouristen auf dem Schluchtensteig

Das Wochenende 16./17. September waren wir im Schluchtensteig unterwegs. Die zweite und dritte Etappe standen an, also von Bonndorf/Schattenmühle bis Sankt Blasien, nachdem wir 2016 auf den ersten beiden Etappen unterwegs waren. Als 11er-Gruppe sind wir durch die beeindruckende Natur der Lotenbachklamm zur Schattenmühle abgestiegen. Die Wutach wurde an der Schattenmühle überquert und sofort ging es bergauf. Nach kurzer Frühstücksrast (noch in strahlendem Sonnenschein) erreichten wir das längst verlassene, aber sehr idyllische Schwimmbad der Gemeinde Göschweiler. Unser Weg Richtung Räuberschlössle, einer Felskanzel, die früher wohl so manchem als Unterschlupf diente, der sich bei seinen Landsleuten unbeliebt gemacht hatte, wurde bereits von dunklen Wolken überschattet und spätestens an der Rötenbachmündung wusste jeder von uns, wieviel Regenkleidung er eingepackt hatte. Trotz Starkregen, Graupelschauer und entsprechenden Temperaturen waren wir fasziniert von moosbewachsenen Bäumen, dem sichtbaren Werk von Bibern und seltenen Gräsern. Und wo viel Wasser ist, wachsen auch Pilze. Es gab viel zu sehen, bis wir Lenzkirch erreichten und uns dort gerne bei Kaffee und Kuchen trocknen ließen. Zur Belohnung hörte es auf zu regnen und wir konnten unseren Weg nach Schluchsee trocken fortsetzen. Diverse nasse Socken und Unterkleidung gerieten dabei fast in Vergessenheit und ein köstliches Abendessen stärkte uns für den nächsten Tag. Mit toller Wolkenbildung über dem Schluchsee starteten wir also die vierte Etappe des Schluchtensteigs. Eine ganz andere Gegend erschloss sich uns vorbei am Unterkrummenhof in Richtung Muchenland. Ein wenig wurden wir an den Hotzenwald erinnert, als wir durch Wälder und über Viehweiden gen Althütte zogen. Trockenen Fußes gelangten wir über das kleine Dorf Althütte mit seiner netten Kapelle zur Windbergschlucht, die uns verdeutlichte, warum auch diese vierte Etappe zum Schluchtensteig gehört. Von dort waren es nur noch wenige Schritte bis Sankt Blasien, wo wir nach 42 gewanderten Kilometern mit einigen Höhenmetern unser schönes Wochenende im Freien sitzend bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen. Erfüllt mit schönen Eindrücken, störte es schon keinen mehr, dass es auf dem Nachhauseweg bereits in Todtmoos wieder regnete…

Hochtouristen in der Toskana Deutschlands

Wo liegt die Toskana Deutschlands?

An der Grenze vom Markgräflerland zum Breisgau – meinen wir, nachdem wir am ersten September-Sonntag von Heinz Oßwald durch seine zweite Heimat geführt wurden. Von Ehrenkirchen aus sind wir als 16-köpfige Gruppe Richtung Rebberg gestartet, wo Heinz mit interessanten Informationen zum Ort Ehrenkirchen und der Umgebung aufwartete. Ein paar dunkle Wolken taten zwar ihr Bestes, schafften es aber nicht uns Angst einzujagen und gaben auf. Bergauf ging es weiter und –vermutlich um uns nach den Höhenmetern etwas aufzumuntern- überraschte uns Ingrid mit einem kleinen Umtrunk nebst selbstgebackener Leckerei aus dem Wohnmobil. Neu motiviert und munter zogen wir weiter zur Berghauser Kapelle, in der öfter Traugottesdienste stattfinden. Verständlich, in dieser schönen Lage! Auf den Wiesen sahen wir schon viele Herbstzeitlose, die uns daran erinnerten, dass der Sommer ganz langsam seinem Ende zuging. Bald darauf erklommen wir die Ruine Schneeburg, wo wir nicht nur unser Vesper, sondern auch eine grandiose Aussicht Richtung Freiburg genossen. Wieder bergab ging es sodann ins Dorf Ebringen, das viele alte, oft wunderschön renovierte Anwesen hat. Manche Wanderer waren so fasziniert davon, dass sie gar den Anschluss an die Gruppe verloren… Über den größten geschlossenen Weinberg Deutschlands, den Batzenberg, verlief unser Weg Richtung Pfaffenweiler. Eine Einkehr beim Schneckenfest war uns zwar nicht vergönnt, dafür beschlossen wir diesen eindrücklichen Tag gemeinsam in der „Spiegel“-Straußi Lorenz in Ambringen, nachdem zuvor auch die barocke katholische Kirche in Ehrenstetten besichtigt worden war.

Lissi G.

Hochtouristen auf dem Lebküchlerweg im August 2017

Da staunten wir 23 Wanderer nicht schlecht, als uns Egon erzählte, dass in seiner Kindheit einmal im Jahr die ganze Familie eine Wallfahrt von Herrischried nach Todtmoos unternahm. Mitten in der Nacht ist man losgewandert mit dem Frühstück im Rucksack, um dann um 9 Uhr den Gottesdienst in der Todtmooser Kirche „Unsere liebe Frau“ mitzuerleben und anschließend das wohlverdiente Mittagessen in der Todtmooser Gasthäusern zu genießen. Die Todtmooser Bürger haben seinerzeit die Wallfahrer mit Lebkuchen versorgt, wusste Silvia zu erzählen. Sie waren erschöpft und hungrig von der Anreise und somit dankbar für ein Gebäck, dass wegen seiner vielen Gewürze, die es enthielt, wertvoll war. Aber auch sonst hat uns der Lebküchlerweg gefallen. Bei bestem Wanderwetter haben wir von Höfle aus durch die Rabenschlucht, über Scheibenfelsen, Lehen, Weißenbachsattel, durch die Rüttebachschlucht und am Todtmooser Wasserfall vorbei Todtmoos über etwa 13 Kilometer großzügig umrundet. Selten haben wir so viele Pilze gesehen und bei einigen Wanderern hat es tags darauf sicherlich ein Pfifferling-Gericht gegeben. Den Abschluss unseres Tages jedoch haben wir im „Das Rössle“ in Geschwend genossen. Wer auf der Wanderung keine Pfifferlinge gefunden hatte, der konnte diese im Gasthaus bestellen – ganz ohne vorheriges Suchen.

Vier SVS Jugendläufer auf dem Transalp von Landeck nach Torbole

Kandern/Schwarzwald (wok). Das eingeschränkte Naturerlebnis in der Neusser Skihalle gab wohl den Anlass für die kühne Idee, im Sommer mit dem Mountain-Bike die Alpen zu überqueren. Kondition für die kommende Rennsaison bolzen gerne, aber bitte vor einzigartiger Kulisse, sagten sich  die vier 17- bis 19-jährigen Kader-Läufer des Jugendteams im Skiverband Schwarzwald (SVS) Tobias Gritsch (SC Waldshut), Ferdinand Löffler (WSG Feldberg), Philipp Streich (SC Kandel) und Luis Wohlschlegel (Kandern) und fingen an, ihre einwöchige Tour akribisch zu planen.  

Von Landeck aus machte sich das SVS-Team am Sonntag, 21. August, auf den 372 Kilometer langen Weg. Vor den Jungs lagen 12.180 Höhenmeter, 13 Almen und sieben Pässe – verteilt auf sechs Etappen - bis die vier Freunde dann am vergangen Freitag in Torbole am Gardasee einrollten. 

Das Tagesziel der ersten Etappe war die Heidelberger Hütte, weit oberhalb von Ischgl. Die Mountain-Biker transportierten ihre Siebensachen im etwa acht Kilo schweren Rucksack. Das Packen erfolgte nach dem Motto: eingesteckt wird nur das Nötigste, denn alle muffeln gleich. Das Gewicht war gerecht verteilt: der eine hatte Duschgel, der andere Zahnpasta, der dritte ein Erste-Hilfe-Kid und der vierte Rei-in-der-Tube. Tobi Gritsch jedoch zog auf der Hütte gleich die ungläubigen Blicke der anderen alpinen Gäste auf sich, als er in schicker Hose, sogar mit Gürtel (!), beim Abendessen erschien. 

Drei Etappenziele später war der Spieß umgedreht, wo die dringende Nahrungsaufnahme nur ein einem Vier-Stern-Restaurant möglich war.  Tobi Gritsch erschien stilsicher  in ebendiesem feinen Zwirn und genoss, wie Küchen- und Servicebrigade seine drei Kollegen abschätzig von oben bis unten taxierte, die in Badelatschen und Jogginghose zu tafeln gedachten. „Ein Wunder, dass die von uns keine Vorauskasse verlangt haben“, lacht Luis Wohlschlegel ob ihres leicht verwegenen Äußeren. 

Am eindrucksvollsten beschrieben die vier Athleten den Rundblick vom 3.200 hohen Madritsch-Joch, dem höchsten mit dem Rad befahrbaren Alpenpass. Von Sulden am Ortler aus, waren sie am dritten Tag gestartet, kurbelten sich dann 2.000 Höhenmeter hinauf über zum Teil extrem steile Trails, bis das  gewaltige Alpenpanorama die Jungs für die Mühsal und ein paar brenzlige Passagen entschädigte. 

Schon tags zuvor in der Uina-Schlucht habe es gefährliche Stellen gegeben, „wo wir besser nicht groß darüber nachdachten, was wohl hätte passieren könnte“, erzählt Ferdi Löffler. Der Weg sei im ersten Weltkrieg in die fast senkrechte Felswand gehauen und mit einem Drahtseil gesichert worden. Hier war nur Schieben in geduckter Haltung möglich. Mit der einen Hand am Stahlseil, mit der anderen das Bike schiebend, bewegte sich das Team auf dem schmalen Trail voran.  

Gab es auch Momente, an denen man das Bike am liebsten den Abgrund hinuntergepfeffert hätte? „Überhaupt nicht“, sagen alle vier wie aus einem Mund. Die Tour sei anstrengend gewesen, aber nie zur Qual geworden, betonen sie. Meistens habe sie ein Ohrwurm begleitet, wenn sie sich über Stock und Stein den Berg hinauf gekurbelt hatten. Und bergab war ohnehin volle Konzentration gefordert. 

Während Tobi erzählt, er habe sich teilweise richtig im „Tunnel“ verloren und um ihn herum gar nichts mehr wahrgenommen, berichten Philipp Streich und Luis Wohlschlegel, wie sie immer wieder auch die Schönheit der Landschaft in sich aufgesogen hatten. 

Morgens um sieben ging’s zum Frühstück, gegen acht Uhr schwang sich das Team auf’s Bike, oft noch bei Temperaturen um den Null-Punkt. Doch bis zum Mittags-Jause hatte die Sonne ihre volle Kraft entfaltet, und in oft sengender Hitze begann dann nach sechs- bis achtstündiger Fahrzeit die Suche nach dem Nachtquartier.  Die Menschen haben ihnen gerne Quartier gewährt, „eine Frau war sogar so nett und hat uns über Nacht die Wäsche gewaschen“, erzählt Philipp Streich. 

Am ihrem letzten Bike-Tag brachen die Jungs in der Früh in Dimaro auf. Die Route führte hinauf nach Madonna di Campiglio, weiter nach Stenico und nach 97 Kilometern passierten sie rund sieben Stunden später das Ortsschild von Torbole. 

Hand auf’s Herz: Würdet Ihr wieder einmal eine solche Tour unternehmen:   „Auf jeden Fall“, sagen alle vier, „aber jetzt machen wir erst mal Pause“!

"Manege frei !" im Sommerlager der Hochtouristen

Unter dem Motto „Zirkus, Zirkus - Manege frei!“ stand unsere Kinder- und Jugendfreizeit dieses Jahr. 26 abenteuerlustige und naturverbundene junge Wilde haben einmal mehr unser NaturFreundehaus in Strick bevölkert. Beim im Rickenbach gastierenden Zirkus Weisheit durften wir mehrere Stunden täglich ein für jedes Alter angepasstes Programm einstudieren. Clowns, Jongleure, Tänzerinnen, eine „Raubtier“-Nummer und Akrobatik auf erstaunlichem Niveau begeisterten so dann auch die Eltern, die zum Abschluss der Ferienfreizeit eine Zirkusvorstellung zu sehen bekamen, die mit Licht- und Tontechnik ziemlich professionell ablief und die den Akteuren ordentlich was abverlangte.

Doch auch neben den Trainingseinheiten im Zirkus blieb uns genügend Zeit für Spiel und Spaß im und um’s Hotzenwaldhaus. Während die älteren Mädchen Kostüme schneiderten, waren die Jüngeren mit Fußball oder Tischtennis oder Malen und Basteln beschäftigt. Zwischendrin musste natürlich auch der Küchendienst absolviert werden, aber auch das war meist eine vergnügliche Sache. Die Wanderung nach Herrischried zum Baden war dann für alle ein großes Vergnügen, wobei Nele dort beinahe Schwimmhäute gewachsen wären. Der Tenor war klar: wir wollen wiederkommen! Na dann bis nächstes Jahr Lena, Tim, Chantal, Nele, Chanel, Lisan, Constantin, Lilly, Romy, Milena, Maya, Liv, Johanna, Phil, Alban, Lennard, Paul, Magnus, Jannis, Kane, Maike, Luca, Celina, Simon, Christopher, Miriam, Julia und Finn!

Vom Königsee zum Watzmann

Eine 12 köpfige Gruppe der Hochtouristen Kandern war vom 30.07.bis zum 4.08.  auf einer wunderschönen, anspruchsvollen alpinen Tourenwoche rund um den Königsee in den Berchtesgadener Alpen unterwegs.

Bereits am 1. Tag waren 1000 Höhenmeter zur ersten Hütte, dem Carl von Stahl Haus, zu bezwingen.  Atemberaubende Tiefblicke bei anspruchsvollen Auf- und Abstiegen auf schwierigen Wegen begleiteten die Gruppe über Priesbergmoos und Seeleinsee bis zur nächsten Hütte, der Wasseralm, am 2. Tag.

Weiter ging es am 3. Tag durch nationalparktypischen Bergwald, vorbei an Schwarz- und Grünsee zum Kärlingerhaus am Funtensee, im steinernen Meer idyllisch gelegen. 

Der 4. Tag stellte die Bergwanderer vor große Herausforderungen. Auf einen Abstieg von 1350 m nach St. Bartholomä am Ende des Königsees  folgte ein sehr anstrengender Aufstieg mit 1100 Höhenmetern durch felsiges Gelände mit Steighilfen und Seilsicherungen zur Kührointalm.

Der vorletzte Tag wurde ganz dem König Watzmann gewidmet!

Frühmorgens ging es zuerst in 2 1/2 Stunden zum Watzmannhaus auf 1.928 m. Nach einer kurzen Pause, führte ein drahtseilgesicherter Steig in 3 Stunden weiter hinauf zum Hocheck auf 2.652 m Höhe dem Nördlichsten der drei Watzmanngipfel. Hier wurden die Bergwanderer mit einem unvergesslichen Panoramablick über die rund um den Königsee gelegenen 9 Gebirgsstöcke der Berchtesgadener Alpen belohnt.

Insgesamt hat die Gruppe unter der sicheren und  kompetenten Führung des Bergführers Hannes vom Alpincenter OASE in Oberstdorf in der Woche mehr als 5.000 m Aufstiege und Abstiege in über 30 Stunden reiner Tourenzeit geschafft. Mit einem gewissen Stolz auf das Geleistete wurde, nach dem 4 stündigen Abstieg zum Königsee, die lange Heimreise von Berchtesgaden nach Kandern angetreten.

Das Bild zeigt die Gruppe mit Elsa Martin, Doris Frech, Koni Gillner,Gretel Maag, Karl Kalitovic, Gertrud Fräulin, Manfred Fräulin, Gérard Maillard, Fritz Frech, Walter Dreher, Wolfram Burkhardt und Heinz Oßwald am Watzmannhaus.   

Biketour am Petit Ballon in den Vogesen

Wolfgang Giebel führte uns auf dieser Vogesentour per Navi und versprach uns im voraus eine interessante Tour. Und er hatte nicht zu viel versprochen. Schon der herrliche Anstieg zum Gipfel lies unsere Herzen höher schlagen, nicht nur, weil es ordentlich bergauf ging.

Ab der Waldgrenze schraubten wir uns über Wiesenpfade zum Gipfel des Petit Ballon (1272m). 

Spätestens da wurde uns klar, warum der Berg in Deutsch „Kahler Wasen“ heisst. Die Madonnen Statue auf dem Gipfel hat wirklich ihren Premiumplatz: 360 Grad Rundblick auf die Rheinebene und Vogesentäler.

Die Abfahrt führte dann über Wiesentrails einmal um den ganzen Berg bevor es auf Waldwegen und Trails abwechselnd  durch Wald und Wiese zum eigentlichen Höhepunkt der Tour ging.

Ein herrlich langer Downhill Singletrail bis nach Soultzbach.

Schlussendlich kamen wir nach knapp 40 km, 1200 Höhenmeter, einigen Blessuren sowie Mitbringseln von tierischen Hinterlassenschaften an unserem Ausgangspunkt in Münster wieder an. 

Vielen Dank an Wolfgang für die herrliche Tour bei Kaiserwetter in den Vogesen.

Hochtouristen zu Besuch in Berlin

Berlin-Städtereise vom 29.06. bis 02.07.2017

Unwetter und Überschwemmung in Berlin und Umland! Diese Ansage hatten 19 Reiselustige erst einmal zu verdauen, während sie 2 Std. im Flugzeug in Basel fest saßen. Super Beginn für ein 4-tägiger Städtetrip! Trotz ordentlicher Verspätung und nass bis auf die Haut kamen sie fast rechtzeitig zum ersten Programmpunkt: Treffen mit Armin Schuster im Paul-Löbe-Haus. Interessant und informativ erzählte er von seinen Aufgaben, ein Auge jedoch immer auf der Uhr. Das Leben eines Abgeordneten ist alles andere als geruhsam! Die zu einem späteren Zeitpunkt geplante Besichtigung der Kuppel des Reichstags wurde aufgrund anhaltender Regengüsse ersatzlos gestrichen! Das Wasser stand knöchelhoch auf den Gehwegen. Freitagmorgen war der Regen zwar nicht mehr so stark, aber alle genossen die trockene Fahrt in einem Sightseeing-Bus durch den Osten Berlins. Nach einer Curry-Wurst in Berlin’s ältester Würstchenbude unter dem Magistratsschirm, einer Eisenbahnbrücke an der Schönhauser Allee, ging’s weiter durch den Prenzlauer Berg zu Checkpoint-Charlie und dem Mauermuseum. Dort sind die unglaublichsten Vehikel, Verstecke in Autotanks und Flugobjekte ausgestellt, mit denen Ostberlinern die Flucht in den Westen gelang. Am Abend traf man bei „Mutter Hoppe“ Frieder Sütterlin, einen Wollbacher, der nun Sekretär einer Bundestagsabgeordneten ist. Sehr unterhaltsam und mit viel Witz erzählte er den Hochtouristen von seiner Arbeit und seinen Aufgaben für Neukölln. 

Ohne Regenschirm konnte die Gruppe am Samstag das Schiff nach Potsdam betreten und sogar auf Deck die Fahrt über den Alttegeler See, am Grunewald und dem Strand vom Wannsee vorbei, die Sonne genießen. Doch pünktlich zur Ankunft in Potsdam war auch der ständige Begleiter wieder da. Es regnete mal wieder! Schloss Sanssouci, das Teehaus, sowie das neue Palais muss man gesehen haben, mit seinen gepflegten Gärten, Wasserspielen und Blumenbeeten eine Augenweide, auch mit Regenschirm. Das Wetter konnte der guten Laune der 19 Weltenbummler in keinster Weise etwas anhaben. Scherzend, mit einer gehörigen Portion Galgenhumor verbrachte die Gruppe eine unvergessliche Zeit in Berlin. Sonntag, am letzten Tag, zeigte sich Berlin von seiner besten Seite: eitel Sonnenschein! Im Hopp on Hopp off – Bus besichtigten sie die Sehenswürdigkeiten des Westens wie Gedächtniskirche, das Brandenburger Tor, unter den Linden und vieles mehr. Krönender Abschluss , wie es sich gehört, waren Kaffee und Kuchen stilecht im Adlon-Hotel. 

Alle waren sich einig: Berlin ist immer eine Reise wert- auch wenn der Wettergott es nicht so gut mit einem meint. Diese 4 Tage konnten nur einen kleinen Eindruck unserer Hauptstadt vermitteln- klein, aber sehr intensiv.

Hochtouristen zu Besuch am Flughafen Zürich

Wenn der A 380 in die Luft geht / Ein Ausflug der Hochtouristen Kandern zum Flughafen Zürich.

Am Donnerstag, den 15. Juni 2017 haben sich auf Einladung der Hochtouristen 27 neugierige Teilnehmer auf die Reise zum Flughafen Zürich gemacht. Unter der Leitung von Karl Hinte war die Gruppe, darunter eine große Anzahl Mittwochswanderer der Hochtouristen-Seniorengruppe sowie interessierte Gäste,  per Bus nach Zürich unterwegs. Im Rahmen einer zweistündigen Führung wurde den Beteiligten von kompetenter Seite der Flughafenbetrieb von außen und innen vor Augen geführt.

Der Flughafen Zürich mit seiner internationalen Ausrichtung und mehr als dreißig tausend Abfertigungen pro Tag ist beileibe kein kleiner Flugplatz.

Am Service Center wurden wir in Empfang genommen. Nach einführenden Erläuterungen wurden wir in den „Untergrund“ geführt. Über uns lief die Gepäckautobahn. Fast unheimlich, wenn die Gepäckstücke mit über 30 km/h über unseren Köpfen auf Transportbändern vorbeirauschten, mit Strichcodes  versehen, um den richtigen Terminal zu erreichen. Das Transportnetz umfasst eine Entfernung von über 13 Kilometern.

Das Check-in der Passagiere läuft ebenfalls unter Einsatz von moderner Computer-Technologie. Eine Entwicklung die dahin gehen könnte, dass in einigen Jahren jeder Fluggast sich selbst eincheckt und sein Gepäck aufgibt.

Wir haben erfahren, dass am Flugplatz Zürich zurzeit 27000 Personen beschäftigt sind, interne Mitarbeiter und Fremdfirmen. Auch diese unterliegen strengen Sicherheitskontrollen und Zugangsbeschränkungen.

Mit der Skymetro gelangten wir ins Dock E. Auf dem Flugfeld standen wir unter einem Airbus A 340 der SWISS, der für den Abflug nach Montreal/Canada  vorbereitet wurde. Wir durften einen Blick auf die mächtigen Triebwerke werfen, die dicken Gummiräder bewundern, mit Luft gefüllte Reifen, die bei der Landung sehr stark beansprucht werden und einen Teil ihrer Gummischicht durch Abrieb verlieren. Die breiten Flügel wurden gerade mit Kerosin betankt. 

Dann kam die Information, dass ein in unserer Nähe stehender Airbus A 380, das zurzeit größte Passagierflugzeug der Welt, der Singapore Airlines, zum Abflug bereit stand. Wir beeilten uns zur Zuschauerterrasse zu gelangen, wo wir in einiger Entfernung das große Flugzeug auf dem Rollfeld erblickten. Dann kam der Start.  Aus unserem Blickwinkel erhob sich der A 380 schon nach kurzer Entfernung elegant und mit Leichtigkeit in die Luft, und die Fahrwerke wurden eingezogen.

Für uns war dies das Ende einer eindrucksvollen Führung. Wir marschierten durch die Halle zurück zum Service Center.

Mit unserem Bus wurden wir ins Zentrum von Zürich gebracht. Wir hatten den Nachmittag zur freien Verfügung, was einige der Teilnehmer benutzten, um einen Abstecher in die Altstadt und zum Großmünster zu unternehmen. Anschließend   hat uns der Bus wieder sicher nach Kandern zurückgebracht.

Wandern im Diemtigtal

Wandern im Diemtigtal (Berner Oberland) wird zum besonderen Erlebnis....

...dies konnten wir Hochtouristen: Wolfram Burkhardt, Dieter Eckerle, Gertrud und Manfred Fräulin, Koni Gillner, Christina Höferlin, Ursel Krumm, Bärbel Meier, Hans-Peter Meier, Hans-Jürgen Weiß und Heinz Oßwald  am vergangenen Wochenende feststellen.   

Von Schwenden im hinteren Diemtigtal mussten zunächst schweißtreibende 800 Höhenmeter überwunden werden, bevor dann, nach ca. 4 Stunden, am romantisch gelegenen Seebergsee (1.831 m) eine länger Pause eingelegt werden konnte. Zunächst wurde die Wassertemperatur des Bergsees kritisch geprüft, danach haben sich die Mutigsten, dem Beispiel der lieben Begleithündin Bonnie folgend, die verdiente Erfrischung geholt. 

Weiter ging es zur Stierenseeberg-Alp (1982 m) dem geplanten Nachtquartier. Dort wurden wir von der Älperfamilie Griessen auf der landschaftlich sehr schön gelegenen Alp begrüßt. Nach einer Erfrischung, konnten wir uns im rustikalen Matratzenlager über dem Kuh- und Ziegenstall einrichten, bevor einige den Aufstieg zum „Gubigrat“ (2.000 m) wagten und mit einem tollen Panorama belohnt wurden, andere vergnügten sich mit „Alpen-Wellness“ im hauseigenen Hot-Pot.

Ein zünftiges Älper-Essen -Röschti die Spezialität des Hauses- wurde mit großem Appetit in der würzigen Bergluft vertilgt und später ging es ins Nachtlager. Trotz anfänglicher Bedenken, haben alle in dieser ungewohnten Umgebung - durch Ritzen im Bühnenboden war unmittelbarer Kontakt zu den Kühen und Ziegen gegeben - ganz gut geschlafen.

Nach der regnerischen Nacht, gab es ein herzhaftes Frühstück in der sehr heimeligen Stube der Alp und danach konnten wir das Käsen auf dieser Alp unmittelbar verfolgen.

Mit einem herzlichen Dankeschön für die erlebte Gastfreundschaft haben wir uns von Familie Griessen verabschiedet und uns auf den ca. 31/2 stündigen Weg ins Tal gemacht, der eigentlich für den 2.Tag geplanten Bergpanoramaweg musste wegen den ungünstigen Wetterverhältnissen ausfallen.Trotzdem konnten die Teilnehmer schöne Stunden und Erlebnisse aus dem Naturpark Diemtigtal mit nachhause nehmen. 

Heinz Oßwald.

Hochtouristen auf Feldbergtour

Mit frischen 14°C  und herrlicher Alpensicht wurden 19 Wanderlustige am Sonntag, den 18.06.2017 auf dem Feldberg empfangen. Der ehemalige Kompanie-Chef von Fahl und Ranger Herbert Würth führte die Truppe von der Todtmooser Hütte zum Bismarckturm, zur Feldbergspitze, von dort zur Zastler-Hütte, über das Naturfreunde-Haus und oberhalb des Feldsees zurück zur Todtmooser-Hütte.  Interessant, kurzweilig und unterhaltsam erklärte er die Entstehung der Senken und Berge während und nach der Eiszeit. Der Naturschutzbund, bei dem Herbert Würth sich ebenfalls engagiert, nahm sich in den 70er Jahren dem durch Tourismus verschandelten Feldberg an und sorgte dafür, dass wieder eine natürliche Artenvielfalt in Flora und Fauna gedeihen konnte. Die 17 km lange Wanderung rund um den Feldberg, über Graslandschaft, durch Wälder und über wurzelige Trampelpfade, immer wechselnder Fernsicht war von Anfang an ein Genuss. Die Einkehr in einem netten Gasthaus in Schönau war der perfekte Abschluss für  diesen herrlichen Tag.

Lieber Herbert, DANKE für dieses Erlebnis! Gerne wieder!

Hochtouristen auf dem Panoramaweg Ibach am 14. Mai

Panoramaweg Ibach

Eine wettertechnisch sehr spannende und landschaftlich sehr reizvolle Wanderung erlebten wir am 14. Mai um Ibach. 18 Unverdrossene wagten sich trotz ständig drohender Unwetterwolken auf den Panoramaweg. Darunter 3 NaturFreundinnen aus der Gruppe Freiburg, die -unter anderem wegen guter Kräuterkenntnisse- eine nette Bereicherung waren. Tatsächlich war der Regen wohl immer da, wo wir nicht waren, so dass wir von Oberibach her kommend das Hochtal umrunden, das originelle und inzwischen ziemlich bekannte Bushäuschen bestaunen und die herrliche Moos-/Moorelandschaft genießen konnten. Eine Einkehr im Sportheim/Pizzeria Wollbach hat nach etwa 4 Stunden gemütlicher Wanderung die müden Wanderer erfrischt und gesättigt. Und der Regen dabei, hat uns nicht wirklich mehr interessiert...

Biketour auf den Schauinsland im Mai 2017

Frühjahrswanderung der Hochtouristen am 23. April

Die Frühlingswanderung zum Auftakt in die Wandersaison der Hochtouristen machte ihrem Namen alle Ehre. Schönstes Wetter begleitete die zehn Wanderlustigen auf der rund 16 Kilometer langen Tour durch eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft am Tüllinger Berg, in den Langen Erlen und im Dreiländergarten. Ausgangspunkt war Haltingen. Durch die Reben mit herrlichem Panorama auf die Basler Bucht und ins Elsass ging es auf dem Rehberger-Weg zunächst zur Fondation Beyeler in Riehen. Dieser Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler  und dem Vitra Campus. Geleitet von „24 Stops“, 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich die Landschaft erkunden.

Nach einer Mittagspause an der Wiese, die nur durch unliebsamen Hundebesuch gestört wurde, ging es durch die idyllischen Langen Erlen auf den Regiokunstweg, eine grenzüberschreitende Verknüpfung der Naherholungsgebiete, die zur Landesgartenschau 1999 in Weil am Rhein angelegt worden war. Es ist ein Skulpturenpfad, auf dem man eine Reihe von Plastiken von deutschen und Schweizer Künstlern passiert.

In der "Landscape Formation One", im Volksmund als Hadid-Bau bekannt, weil diese besondere Skulptur die britisch-irakische Stararchitektin Zaha Hadid zur Grün 99 geplant hatte, gab es eine Kaffeepause, ehe die frohgemute Wanderschar durch den Dreiländergarten über den Schlaichturm durch die Weiler Gartenstadt in Richtung Vitra-Campus aufbrach. Vorbei am neuen, 320.000 teuren Eidechsen-Domizil, steuerte die Gruppe für die letzte Teilstrecke zum Ausgangspunkt Haltingen zurück wieder den Rehberger-Weg an. Den herrlichen Tag, bereichert durch zahlreiche neue Eindrücke und Naturerlebnisse, beschlossen die Hochtouristen in der Haltinger Soder-Straußi den schönen Tag – dies mit dem Dank an Heidi Feuchter, die diese eindrucksvolle Tour ausgesucht und organisiert hatte.

Dolomiti Superski Woche vom 11. bis 18. März

18 Hochtouristen verbrachten in der 2. März Woche ihre Skiferien in den Dolomiten, genauer gesagt im Fasatal in ihrem schon angestammten Domizil Hotel Enrosadira in Campitello. Dieses Jahr stand der Gruppe das Wetterglück wieder zu Seite. 6 Tage Ski pur bei strahlendem Sonnenschein, perfekt präparierten Pisten, hervorragendem Essen und atemberaubender Natur....Skifahrerherz was willst Du mehr. 

Hier unten steht Euch ein kleine Auswahl von Fotos von einer erlebnisreichen Woche zur Verfügung. Viel Spass beim "dureluege" .

Schneeschuhwanderung im Hotzenwald

Was mach ä mr, wenn's chei Schnee het zum Schneeschueh-wandeare?

Um es vorweg zu nehmen, es hatte Schnee und als Belohnung obendrauf noch blauen Himmel! Neun ,größtenteils Anfänger im Schneeschuhlaufen, machten sich nach einem gemütlichen Frühstück unter der Leitung von Lissi am Samstag des zweiten Februar-wochenendes auf den Weg! Nachdem das Anziehprocedere ohne Verletzungen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, ging es quer Feld ein über unberührte Wiesen und Felder rund um den Hornberg! Mit ausreichend Pausen wurden die unterschiedlichsten Ausblicke der Winterlandschaft genossen. Zwischen verschneiten und teilweise mit Raureif überzogenen Tannen führte der Weg über die Ödlandkapelle wieder zurück zum Hotzenwaldhaus, um dem kulinarischen Teil nach 4-stündiger Wanderung ebenso gerecht zu werden! In den Abendstunden wurde mit Telepathie und „flüssigen Markgräfler Gedankenträgern“ der Genesungsprozess von „unserem Haui“ unterstützt, der Rehabedingt leider nicht dabei sein konnte!

Das wohlgesonnene Wetter und die Schneeverhältnisse luden auch alle Teilnehmer am Sonntag nochmals zu einem kleineren Rundgang ein, bevor sich am frühen Abend die neuen "Schneeschuhprofis" auf den Nachhauseweg machten!

 

Pit Lindermer

Silvesterfeier auf dem Hotzenwald 2016

Mit einer kleinen Wanderung, unglaublicher Alpensicht und  grandiosem Sonnenunter-gang beschlossen 27 Hochtouristen das alte Jahr im Hotzenwaldhaus. Der  Sonnen-untergang wurde vom offenen Feuer aus bei einem Glas Glühwein bestaunt, bevor wir zum gemütlichen Teil mit Fondue übergingen. Und ins neue Jahr wurde direkt bei Sonne und blauem Himmel wieder mit einer schönen Wanderung gestartet. So gewappnet, sehen wir 2017 zuversichtlich und gestärkt entgegen. Allen, die nicht dabei waren, auch Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit im neuen Jahr!

Vogesenwanderung am 01. - 02. Oktober

Nieselregen und nicht gerade beste Wetterprognosen- 16 Elsassbegeisterte ließen sich am 01./02.10.2016 nicht entmutigen und starteten, mit Regenschirmen bewaffnet, Richtung Chalet du Treh, dem Naturfreundehaus auf dem Markstein. Zwischenstop in Thann, der aber wetter-technisch hauptsächlich in einem Café statt fand. Mit dem beliebten und bereits bekannten Melkeressen in der Auberge du Kastelberg sorgte man für reichlich Stärkung für die kommende Wanderung am Sonntag. Windig, aber trocken gings vom Markstein in einem Rundweg zum Hohneck, 1300 m hoch, alles toll auf der Hochebene oberhalb vom Münstertal. Der Wind pfiff ordentlich um die Nase! Der Herbst ist da! Und zum Herbst gehört natürlich neuer Wein, den die Gruppe zusammen mit Flammenkuchen und Tanzmusik bei herrlichen 15° und Sonnenschein in Eguisheim zum Abschluß geniesen konnte.

Etappen 1 und 2 des Schluchtensteigs: von Stühlingen bis zur Schattenmühle am 23. und 24. September

Diverse Gebete hatte Petrus wohl erhört, so dass sich unsere 10-köpfige Wandergruppe am

Freitagmorgen gut gelaunt Richtung Stühlingen aufmachte. Der insgesamt 119 Kilometer lange Schluchtensteig, der zu „Deutschlands schönstem Weitwanderweg 2011“ gekürt wurde und zum Naturpark Südschwarzwald gehört, war unser Ziel. Die erste Etappe führte ab Stühlingen entlang des Unterlaufs der Wutach gemütlich zum Bahnhof der Sauschwänzlebahn, die allerdings nicht auf uns wartete. Bergauf die Stühlinger Hütte erklommen, haben wir uns bei schöner Aussicht erst einmal gestärkt, bevor es wieder abwärts ging zur Museumsmühle aus dem 18. Jahrhundert,

die eine technikgeschichtliche Rarität darstellt. Drei Mühlräder können 5 Mahl- und Stampfwerke auf einmal antreiben, so dass Körner gemahen, Getreide, Früchte, Ölfrüchte und Knochen gestampft, Gipsstein zerkleinert und Düngegips zermahlen werden kann. Wir waren beeindruckt. Von dort etwas unfreiwillig die Wutachflühen umgangen, gefiel uns schon bald die Aussicht von Blumbergs gegenüberliegenden Höhen, bevor wir uns dann durch die Schleifenbachklamm auf

Blumberg zubewegten. Die früher dort befindliche Leiter wurde durch eine 8 Meter hohe Leitertreppe ersetzt, die für etwas komfortableres Aufwärtskommen sorgt und für keinen der Wanderer eine wirkliche Mutprobe darstellte. Nach geselligem Abend im Gasthaus „Hirschen“ und guter Nachtruhe führte uns der Weg tags darauf wiederum durch die Schleifenbachklamm (wir waren inzwischen routiniert!) am Sägewerk Wutachmühle vorbei in die Wutachschlucht. Pfade über Wurzelwerk, Felswände und der Amselfelsen mit seiner Kiesbank lassen die Schlucht beinahe urwaldartig wirken. Das ehemalige Bad Boll, wo um die letzte Jahrhundertwende

die englischen Gäste dem Fliegenfischen fröhnten, man kurte und sogar Gondeln fuhren, hat uns sehr fasziniert. Lediglich eine kleine, beinahe zusammenfallende Kapelle zeugt noch von diesem Umtrieb in vergangener Zeit. Am Tanneggerwasserfall vorbei, der nicht nur Kinder zu Späßen lockt, erreichten wir die Schattenmühle, die mit leckeren Süßgerichten aufwartete. Hier wiederum

endete unsere Wanderung. Müde vom Laufen, der frischen Luft und der Sonne, aber mit schönen Eindrücken fuhren wir zurück ins Markgräflerland. Weitere Etappen sind für 2017 bereits angedacht. Vielleicht ist uns der Wettergott dann auch so wohlgesonnen.

Abschlussfahrt der Mittwoch-Biker im Hochschwarzwald

Elf Mittwochs-Biker absolvierten am Samstag, 24. September die Abschlussfahrt der Saison 2016 im Hochschwarzwald. Die Tour über 42 Km und rund 900 Hm begann nach einer Sesselift-Auffahrt auf dem Hasenhorn in Todtnau zum Gysiboden, Herzogenhorn, Feldberg, Notschrei und führte dann zurück nach Todtnau. Die Tour wurde dieses Jahr von Birigt u. Männi Geugelin hervorragend organisiert. Sie wurden dabei zusätzlich von Susanne Baier und Klaus Rosenkranz unterstützt. Das Wetter war traumhaft, die Kulisse von unserer Heimat sowieso, es gab ein Sektfrühstück, ein Rotwein-Päuschen mit der Rämpli-König Auszeichnung sowie genügend Rast- und Einkehrmöglichkeiten unterwegs, die auch gebührend in Anspruch genommen wurden.

Alles is allem eine absolut gelungene Tour, die Spass gemacht hat und die als Motivation für die kommende Saison gerne in Erinnerung bleiben wird. Schön isches gsi !

Kinder Sommerlager 2016

Kinderlager im Hotzenwald vom 30.07.2016-03.08.2016

 

 

Im Zeichen des vollen Mondes versammelten sich 23 Käsefuß-Schoschonen und 6 Cowboys und - girls im Hotzenwald-Wigwam, um gemeinsam 4 gute Monde zu haben. Nach stilechter Einkleidung ( selfmade selbstverständlich) wurde Cowboy Alex nach Indiander-Manier gleich bei der Ankunft gefangen genommen und an den Marterpfahl gebunden. Nach Abnahme des Lagerehrenkodex ( auf die Abnahme des Skalpes verzichteten sie freundlicher Weise) wurde dieser wieder frei gelassen, da seine Hilfe noch benötigt wurde.

 

Um bei der Jagd nach Fischen erfolgreicher zu werden, trainierten die Schoschonen den Umgang mit dem Kanu auf dem Rhein. Da das mit dem Fischen nicht so klappte, ließen sie sich an einer Liane baumelnd ins Wasser fallen.

 

Bei Squaw Heidi großes Herz konnte der ganze Stamm die Techniken der Kriegsbemalung für Ponnys, Pfeil- und Bogen-Schießen, Reiten und Goldwaschen erlernen bzw. verfeinern. Gegen schlechte Träume wurden Traumfänger aus Naturmaterialien hergestellt.

 

Damit im nächsten langen kalten Winter niemand mehr erfrieren muß, erfuhren unsere tapferen Krieger, wie ein Stock und einer Holzscheibe zur Spindel wird und damit jedes Tierhaar zu einem Wollfaden gsponnen werden kann.

 

Nach diesen lehrreichen Tagen kehrten am Mittwoch müde, aber sehr schlau gewordene Fast-Häuptlinge in ihr Heimatwigwam zurück.

 

(Anstatt in Höhlen sind verschiedene Szenen im Internet auf einer Cloude zu besichtigen).

Hotzenwalds Moor- und Mooswelten

Im Kirchspielwald Ibacher Moos, dem Hotzenwald angehörend und somit auch im Naturpark Südschwarzwald gelegen, verläuft über etwa 10 Kilometer der Sieben-Moore-Weg. Bei schönstem Sommerwetter wanderte unsere 16-köpfige Gruppe sehr gemütlich mit viel Zeit zum Gucken entlang des Fohrenmoos, Turbenmoos und Geishaltermoos bis zum Schwarzenbächle mit seinen

offenen Weid-und Moorflächen. Von der Schwarzsäge aus wurde ein kleiner, aber lohnenswerter Abstecher gemacht zum Krai-Woog-Gumpen. Dort hat vermutlich in der letzten Eiszeit ein großer Steinbrocken, der durch das strömende Wasser des Schwarzenbachs über viele Jahrhunderte gedreht wurde, eine „Badewanne“ in den Felsen geformt. Wenn auch das Wasser zum Baden lockt, so wollte doch keiner ins kalte Moorwasser steigen. Wir haben es bei einer Vesperpause mit Aussicht auf den Wasserfall belassen und sind dann am Silberbrunnenmoos vorbei zum Birkenmoor gewandert, das man über einen Bohlenweg betritt. Im Birkenmoor sind je nach Jahreszeit seltene Pflanzen wie Siebenstern, Fieberklee, Orchideen oder auch Sumpfblutauge zu sehen. Sonnmättlemoos und Brunnmättlemoos mit seinen Moorkiefern führten uns dann zurück zum Ausgangspunkt Steinernes Kreuz, wobei unsere pflanzenfachkundige Heidi mit Freude ihr Wissen an uns weitergab und manches ungeübte Auge auf kleine Naturschönheiten aufmerksam machte.

Den Tag ausklingen ließen wir bei einem Besuch an unserem Hotzenwaldhaus. Dort hatte die Trachtenvereinigung Alt-Hotzenwald ihr Weidfest auf dem Abhau, so dass wir bei Musik und Trachtentanz die Köstlichkeiten des Hotzenwalds genießen konnten. 

Erfolgreicher Arbeitseinsatz im Hotzenwaldhaus

Traumziele in den Dolomiten

 

Traumziele in den Dolomiten

 Dies war das Motto für 12 Kanderner Hochtouristen

für eine alpine bis hochalpine Wanderwoche in den Dolomiten. Der Weg führte die  Wandergruppe über eindrucksvolle Gebirgspässe und Hochtäler von Hütte zu Hütte. Von König Laurins Reich, dem Rosen-garten,vorbei an der Seiser Alm und den magischen

Bergriesen Plattkofel und Langkofel ging es über das Sella Joch (2.240 m) durch das Val Lasties hinauf zur wildromantischen Sella und zum Piz Boe (3.152 m).

Über den Bindelweg ging es weiter zum Fedaiasee und danach durch das Val de Ombreta entlang der imposanten Marmolada Südseite über den Ombreta Pass (2.702 m) ins Val de Contrin und zum Schluß nach Canazei im Fassatal . Teilweise mussten Tagesanstiege mit 1.300 Höhenmeter und Gehzeiten bis zu 7 Stunden bewältigt werden.Entschädigt wurden die Hochtouristen mit unvergesslichen Ausblicken und Bergerlebnissen, auch die große Gastfreundschaft in den zur

Übernachtung besuchten Hütten wird den Teilnehmern in sehr guter Erinnerung bleiben. Der besondere Dank der Gruppe galt dem Südtiroler Wanderführer Michael Epp. Er hat die Teilnehmer nicht nur sicher über die teilweise ausgesetzten, schwierigen Pfade geführt, sondern auch sein profundes Wissen über die faszinierende Landschaft Südtirols und deren Bewohner vermittelt. Zum Abschluß war die Gruppe dann noch zu einem Apero auf dem wunderschön gelegenen historischen Bauernhof von Michaels Freundin Martina eingeladen.

Die Teilnehmer: Wolfram Burkhardt, Gertrud Fäulin, Manfred Fräulin, Lissi Geling, Koni Gillner, Karl Kalitovic, Ursel Krumm, Gretel Maag, Gérard Maillard, Silvia Spohn, Elke Wilhelm-Grob und Heinz Oßwald 

01.08.16

Heinz Oßwald

Donauberglandweg & Campus Galli 02. bis 03.07.2016

Wandern und Geschichte an der Donau

 

Ein erlebnisreiches Wochenende hatten 19 Teilnehmer zwischen 8 und 84 Jahren am ersten Juliwochenende. Nach einem gemeinsamen kleinen Frühstück ging es gestärkt los in Fridingen, wo auch schon die ersten Stellen der Donauversickerung sind, mit Ziel Beuron. Während eine

Gruppe den Rad- und Wanderweg entlang der Donau wählte, erklomm die andere die Höhen des Donauberglandweges. Der leichte Regen ließ rasch nach und so konnten die „Flachländer“ die Nähe der Donau mit in diesem Jahr ausgeprägt üppiger Natur genießen. Gekrönt wurde der Genuss dann im „Jägerhaus“, das zu Vesper und Kaffee und Kuchen einlud. Davon hingegen konnte die „Bergläufer“ nur träumen.

Ihre Tour führte über die Burgruine Kallenberg Richtung Schloss Bronnen. Zuvor wurde den imposant hohen Jägerhaushöhlen ein Besuch abgestattet. Wieder den Berg hoch galt es dann das auf einem hohen Felsen thronende Schloss Bronnen zu bestaunen. Allerdings war der Schlossherr nicht so gastfreundlich. Das Schloss wird heute noch privat bewohnt und an eine Besichtigung oder einen Kaffee mit Schlossdame oder Burgfräulein war nicht zu denken. So ging es dann durch das Liebfrauental mit seiner Lourdesgrotte hinunter nach Beuron, wo sich beide

Gruppen getroffen haben und nach einem kurzen Besuch des just an diesem Wochenende stattfindenden mittelalterlichen Marktes, fuhren wir (inzwischen regnete es wieder) nach Irndorf ins Wanderheim „Rauher Stein“, das mit seiner tollen Lage beeindruckte und uns zusammen mit einer anderen Wandergruppe eine netten(und erfolgreichen!)  Fußballabend bescherte.

Der sonnige Sonntag stand dann ganz im Zeichen des 9. Jahrhunderts. Wir hatten eine Führung auf dem Campus Galli. Dort wird über einen Zeitraum von 40 Jahren eine karolingische (aus der

Zeit Karl des Großen) Klosterstadt nachgebaut. Für Jung und Alt gab es da Interessantes zu sehen und einmal mehr wurde uns bewusst, welch komfortables Leben wir doch führen. Es fühlte sich beinahe etwas seltsam an, mit stabilen Wanderschuhen und atmungsaktiver Kleidung über den Campus zu gehen, wo die Menschen damals froh waren über ein paar Ledersandalen und einen wollenen Umhang. Mit vielen Eindrücken traten wir nachmittags den Nachhauseweg nach einem geselligen Wochenende an und waren uns einig, dass es sich lohne, in einigen Jahren die

Fortschritte auf dem Campus Galli zu begutachten.

 

Lissi Geling

Biketour Schwarzwald am 16. und 17. Juli

Bei idealem Bike-Wetter unternahm die Bikergruppe 2 wunderschöne Touren im Naturpark Schwarzwald. Am Samstag ging es über den Mummelsee, die Hornisgrinde zur Schwarzenbach-Talsperre. Zurück ging es über Herrenwies, Seibelseckle auf die Darmstädter Hütte wo wir freundlich empfangen wurden.55 km/1500 hm
 Am Sonntag führte uns die Tour am Ruhestein vorbei zum Schliffkopf, Alexanderschanze, Kniebis, Baiersbronn zurück zum Ruhestein.50km/1000hm
 Beide Touren, geführt von Christoph Zeidler, boten super Trails und herrliche Ausblicke ins Rheintal und den Schwarzwald. Note 1a

Wanderung zu den Zweribacher Wasserfällen im Juni 2016

10 unerschrockene Wanderer, die sich noch nicht einmal von monsunartigen Regenfällen an den Vortagen abschrecken ließen, wurden für ihren Mut belohnt und erlebten schöne Stunden mit trockenen Füssen und Häuptern. Lediglich das Thermometer hätte etwas weiter oben die Grade anzeigen können.....Oberhalb St. Peter startete die Gruppe und erreichte etwa nach 2 Stunden die Anhöhe von St. Märgen. Von dort nach einer weiteren Stunde ging's ziemlich rutschig, steil, über Felsen und umgefallene Baumstämme durch einen Bannwald zum Wasserfall. Doch die Mühe hatte sich gelohnt! Dank der Regenfälle war dieser recht imposant. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg belohnten sie sich im Plattenhof mit allerlei Leckerem.

Biketour Pfälzer Wald vom 10.-12. Juni

Bei durchwachsenen Wetterverhältnissen unternahmen 9 Biker der Hochtouristen unter der fach- und ortskundigen Leitung von Roland Baum insgesamt 3 ausgewiesene Biketouren durch den schier unendlichen Pfälzerwald. Von Sonnenschein bis Gewitter mit Starkregen war alles dabei, was einen Biker so herausfordert. Übernachtet wurde in einem Naturfreundehaus, das jeweils auch Ausgangspunkt der Tagestouren war. Trotz der nicht optimalen Wetterverhältnisse waren alle von den sehr gut ausgeschilderten Touren auf  vielen zum Teil sehr anspruchsvollen Single Trails begeistert.

Generalversammlung vom 18. März 2016

Der Vorstand der Kanderner Hochtouristen: (von links) Karl Hinte, Thomas Denne, Gerhard Meier, Lissi Geling, Matthias Feldheim, Regina Weber, Dagmar Theiner, Susanne Eichin, Markus Meier, Benjamin Weiß, Michael Lais, Alexander Gottstein und Kaja Wohlschlegel.

Schreckenswochen für die Hochtouristen

 

Bangen um das Hotzenwaldhaus vorüber / Naturfreunde-Landesverband mit finanziellen Problemen / Rückblick auf erfolgreiches Vereinsjahr

 

Kandern (oh). Eine Hiobsbotschaft ereilte die Hochtouristen kurz vor dem Jahreswechsel: Der Landesverband der Naturfreunde, dem der Kanderner Verein angehört, stand vor der Insolvenz, sollte er nicht innerhalb einer Woche einen satten sechsstelligen Betrag an die Gläubigerbanken bezahlen, berichtete die Vorsitzende Lissi Geling am Freitagabend bei der Jahreshaupt-versammlung im voll besetzten Sonnen-Saal.

 

Statt sich nach dem abwechslungsreichen und vielseitigen Vereinsjahr in eine besinnliche Weihnachtszeit zu verabschieden zu können, begann für den Hochtouristen-Vorstand ein Marathon an Krisengesprächen und außerordentlichen Funktionärsversammlungen. Denn die Vereinsführung hatte Angst, der Landesverband könnte auf die Idee kommen, das florierende

Hotzenwaldhaus zu veräußern, um mit dem Erlös seine finanziellen Löcher zu stopfen zu können. Schließlich ist das Gruppenhaus, das die Kanderner Ortsgruppe seit 1995 betreibt die Haupteinnahmequelle des Vereins, die es nun zu retten galt (siehe separater Bericht). Grund für die Schieflage des Landesverbandes war unter anderem der Bau des Naturfreundehauses

Markelfingen am Bodensee, das schon in der Bauphase mehrere Hundert Tausend Euro teurer kam als veranschlagt und anschließend durch gravierende Management-Fehler des Betreibers noch weiter in die roten Zahlen gerutscht ist. Lissi Geling konnte die geschockten Anwesenden beruhigen, denn die „Kuh

war dann bereits kurz nach dem Jahres echsel vom Eis“, wie sie berichtete. Das Hotzenwaldhaus ist von den weiteren finanziellen Sanierungsmaßnahmen nicht betroffen. Ihr persönliches Highlight war das „Schwemme-Fest“, bei dem die Hochtouristen einen Sektstand betrieben und damit hohe Anziehungskraft für das feucht-fröhliche Kanderner Feier-Völkchen ausübte. Außerdem gab sie bekannt, dass der Verein seit zwei Wochen stolzer Besitzer eines neuen Vereinsbusses ist, nachdem der alte Bus zahlreiche Kilometer auf dem Tacho und in jüngster Vergangenheit durch einige teure Reparaturen die Vereinskasse erheblich strapaziert hat, wie auch Kassierer Matthias Feldheim in seinem folgenden Bericht bestätigte. Er freute sich natürlich über das gut ausgelastete Hotzenwaldhaus, mit dem die Hochtouristen ihr Vereinsleben finanzieren. Doch auch die Spendenfreudigkeit der Kanderner war im abgelaufenen Vereinsjahr überdurchschnittlich groß, was dem Kassierer beim Blick auf den Kontostand ein zusätzliches Lächeln ins Gesicht zauberte. Höchster Ausgabepostend indes ist ebenfalls das Hotzenwaldhaus, bei dem es „immer etwas zu tun gibt“, wie Feldheim betonte, und von Hauswart Klaus Hauert bereits darauf vorbereitet

worden ist, dass in nächster Zeit auch ein neuer Heizkessel fällig sei. Aber auch hierfür seien die Rücklagen eingestellt. „Alles in allem stehen wir auf soliden Beinen“, erklärte Matthias Feldheim, dessen Kassenführung von den Revisoren Benjamin Weiß und Gerhard Hug als tadellos empfunden wurde. Einstimmig beschlossen die Anwesenden eine Satzungsänderung, nachdem die alte Fassung aus dem Jahr 1974 längst nicht mehr zeitgemäß war, und ebenso „ohne Murren“ schluckten sie die bittere Pille einer Beitragseröhung. Denn, so erläuterte die Vorsitzende eingangs, die Beträge, die die Hochtouristen pro Mitglied jährlich an den Landesverband abführen müssen, seien erheblich höher, als das, was über die Beiträge eingeht. Diese Differenz sollte durch eine Anpassung ausgeglichen werden. Zukünftig bezahlt ein Einzelmitglied jährlich 45

Euro, Paare und Familien mit Kindern bezahlen 68 Euro.

 

Lissi Geling weiter an der Spitze

 

Kandern (oh). Bürgermeister Dr. Christian Renkert beglückwünschte die Hochtouristen zu ihrem regen Vereinsleben, das Jung und Alt gleichermaßen spannende Freizeitbeschäftigung bietet. Dass er die einstimmige Entlastung für den Vorstand erwirkte, war reine Formsache. Auch die Neuwahlen wurden alle einstimmig beschlossen. So bleibt Lissi Geling weiterhin an der Spitze des

Vereins, Susanne Eichin bleibt Schriftführerin. Wanderwart Klaus Lepkojis, der beruflich bedingt aus dem Gremium ausscheidet, gab seinen Posten an Kaja Wohlschlegel ab, die wiederum ihr Amt des Beisitzers an Markus Meier übertrug. Für den Wintersport sind auch weiterhin zuständig Alexander Gottstein und Benjamin Weiß, Thomas Denne betreut die Nordic-Walker und Gerhard Meier ist für die Mountain-Biker verantwortlich. Karl Hinte als Obmann der Mittwochswanderer

wurde ebenso bestätigt, wie Dagmar Theiner und Lisa Albrecht, die sich um die Jugendarbeit im Verein kümmern. Und an der Erfolgsgeschichte des Hotzenwaldhauses wird auch in Zukunft Klaus Hauert weiterschreiben. Lediglich Kassenprüfer Gerhard Hug schied turnusgemäß aus; seine Aufgabe erfüllt zukünftig Michael Lais.

  

Buchungen fürs Hotzenwaldhaus bereits bis 2020

 

Kandern (oh). Das Hotzenwaldhaus der Kanderner Hochtouristen schreibt weiter Erfolgs-geschichte. Klaus Hauert hat bereits Buchungen für die Jahre 2019 und 2020 vorliegen, berichtete in Vertretung seine Frau Trudi, denn der Hauswart musste grippebedingt das Haus hüten. An 186 Tagen war das Gruppenhaus im abgelaufenen Jahr belegt. Dabei hat der Verein sein Schmuck-stück auch für eigene Veranstaltungen genutzt, etwa als Gastgeber für die Kanderner

Seniorenausfahrt, für ein Schneeschuh-Wochenende, an Silvester oder für Aktionen mit dem Vereinsnachwuchs. Neben den regulären Arbeitseinsätzen, bei denen die zahlreichen freiwilligen

Helfer Haus, Hof und Garten regelmäßig auf Vordermann bringen, fand mit der maßgeblichen Unterstützung von Malermeister Karlfrieder Spohn eine ganze Arbeitswoche statt, bei der das Haus komplett eingerüstet und die Fassade neu gestrichen wurde. Blechnerarbeiten am Dach mussten erledigt werden, und auch ein Windfang am Schopf wurde installiert, Gartenmöbel abgeschliffen und gestrichen. Wie dem Bericht von Klaus Hauert zu entnehmen war, lag der reguläre Kostenrahmen für all diese Maßnahmen bei über 20.000 Euro. Durch Eigenleistung,

Zuschüsse und Spenden konnte der Betrag, den die Hochtouristen am Ende zu

bezahlen hatten, auf 300 (!) Euro gedrückt werden. Für den 10. bis 12. Juni ist der nächste Arbeitseinsatz geplant, aber mit der Hoffnung, weitere Helfer zu akquirieren, ließ Hauert verlauten,

„diesmal wird’s nicht so anstrengend“. Hauerts Bericht, den er mit dem Satz beendete „…und solltet Ihr mich wieder wählen wollen, würde ich mein Amt gerne weiter ausüben“, löste tosenden Applaus unter den Mitgliedern aus.

 

Eindrucksvolle Berichte

 

Kandern (oh). Eine eindrucksvolle Leistungsbilanz legten die Abteilungsleiter bei der Hauptverammlung ab. Alexander Gottstein blickte zunächst auf eine „durchwachsene Saison“ zurück, die, bedingt durch Schneemangel und warme Temperaturen im Dezember und Januar auch die Teilnehmerzahlen bei den Ski- und Snowboardkursen sinken ließen, wie er im Vergleich mit dem Vorjahr erklärte. Zum wenigen Schnee kam auch noch schlechtes Wetter hinzu, was die Motivation weiter in den Keller trieb und die Teilnehmerzahlen drückte. Als Erfolge erwähnte er das Kinderlager an Fasnacht und die Tagesfahrt auf die Axalp. Und auch die Dolomiten-Woche wertete er als Dauerbrenner.

Wanderwart Klaus Lepkojis indes freute sich über „viel schönes Wetter“, denn von 15 angesetzten Touren sind nur zwei ausgefallen. Die Gesamt-Teilnehmerzahl lag bei 186 Personen. Highlights waren die Klettersteige, die Tour auf dem Heilbronner Weg und die Dolomiten-Überquerung.

Die Struktur der Mountain-Biker erläuterte Gerhard Meier: Montags seien regelmäßig die 15

„Cracks“ unter seiner Leitung unterwegs, während mittwochs das Motto „der Weg ist das Ziel“ vorherrsche, wenn sein Bruder Markus eine im Schnitt zehnköpfige Gruppe durch die Waldwege des Markgräflerlandes führt. Die Zahl der bike-freudigen Kinder sei leider zurückgegangen, bedauerte Gerhard Meier, doch sein Kollege Roland Baum habe nun eigens eine Ausbildung absolviert, wie man Kinder fürs Mountain-Biken motiviert und anleitet. Jetzt wollen die beiden

Übungsleiter intensiv sich um neuen Nachwuchs bemühen.

Thomas Denne, der immer donnerstags seine Nordic-Walking-Gruppe über das Wegenetz auf der Staig begleitet, freute sich über eine Verdoppelung der Männer-Quote: „Wir sind jetzt zwei“, erklärte er den schmunzelnden Anwesenden.

Dagmar Theiner, die mit Lisa Albrecht die Kinder im Verein bei Laune hält, berichtete unter anderem von Floss-Abenteuern auf dem Rhein, vom Sommerlager im Hotzenwaldhaus, vom Klettern und vom Adventsbasteln im Hotzenwaldhaus.

Eine stattliche Bilanz legt auch Karl Hinte ab, der, unterstützt von Bruno Bürgelin, alle vierzehn Tage eine Aktion für die Mittwochswanderer anbietet. Im Schnitt haben von den 47 Stamm-Mitgliedern immer 20 Personen an den Touren teilgenommen, die in der näheren Umgebung stattfinden, aber auch nach Luzern, nach Lahr oder in den Pfälzer Wald führten.

Impressionen Skiurlaub Südtirol 05.-12.März 2016

Impressionen von der Axalp 27.Feburar 2016

Schneeschuhlaufen auf dem Hotzenwald am 20.Februar 2016

Organisieren will gelernt sein!

Dank unserem bewährten Orga-Team Trudi und Klaus Hauert war das Schneeschuh-Wochenende ein voller Erfolg! Nicht nur, dass 13 Hochtouristen mit einer ordentlichen Neuschneedecke empfangen wurden, pünktlich zur Wanderung fing es dann auch am Samstag an zu schneien. Herrliche Bilderbuchlandschaft und schweißtreibende Schneeschuhe! Umso besser schmeckte anschließend der mitgebrachte Kuchen. Und mit Raclette ( gibt's ein passenderes Essen?) und Carrom-Spiel ließ die gemütliche und fröhliche Runde den Abend/ Nacht ausklingen.

Liebe Trudi, lieber Haui, vielen Dank für dieses schöne Wochenende!

"Z'Liecht gho" auf dem Schneiderhof im Januar 2016

Z' Liecht gho

bei Berta Schneider

23 aktive Hochtouristen, die sich das ganze Jahr über immer wieder für den Verein und sein Domizil im Hotzenwald stark machen, genossen bei strömen-dem Regen in der uralten, aber gemütlichen Bauernstube der Berta Schneider in Kirchhausen am Sonntag Abend leckeren Speck und Apfelmost, aufmerksam umsorgt von Frau Kammerer.

Für den informativen Teil rund um historischen Bauernhof von 1692 war Herr Kammerer zuständig. Das Leben von und mit seiner Berta schilderte er lebhaft und interessant, nicht müde werdend, immer wieder untermalt mit liebenswerten Anekdoten. Nun können wir uns sehr gut ein Bild davon machen, wie wichtig es war, beim Z'Liecht gho die gute Nachbarschaft zu pflegen,In-formationen auszutauschen und trotz der ganzen Not und Armut Geselligkeit zu erleben.

Abschlusstour der Mittwochsbiker am 10.10.2015

In einer kleinen aber feinen Runde absolvierten die Mittwochsbiker ihre Abschlusstour im herbstlichen Hotzenwald. Von St. Blasien aus führte die Tour über die Umgebungen von Dachsberg, Wittenschwand und Oberibach. Die Tour begeisterte vor allem wegen der landschaftlichen Vielfalt und den sagenhaften Farbspektren des Herbstes. Ein Abstecher an den Krai-Woog-Gumpen als Relikt der letzten Eiszeit durfte ebensowenig fehlen wie die Fahrt über einen herbstlichen "Mistweg". Letzterer verschaffte den Teilnehmern einen ungeplanten Stopp für eine Grobreinigung mit einem "Gschmäckle".

Erwähnenswert ist auch die bisher noch nicht gemachte Erfahrung von einer Furtdurchfahrt durch einen Nebenarm des Schwarzenbachs. Nach 42 km mit rund 990 Höhenmetern waren sich die Teilnehmer Susi, Anja, Klaus, Markus u. Markus einig: Schön isches gsi.

Alle Tourdaten können hier im Detail nachgelesen werden.

Herbstzauber in den Vogesen am 2. und 3. Oktober

Herbstzauber in den Vogesen- unter diesem Motto machten sich  21 Gleichgesinnte  bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg Richtung Markstein zur Ferme Auberge Du Treh.

Kleiner Abstecher auf der Hinfahrt beim Parc du Wesserling, einem Textilmuseum mit kleinen Shops und einer imposanten Parkanlage (diese zu besichtigen reichte leider die Zeit nicht). Abends genossen wir in der sehr schönen Ferme du Treh das typische elsässische Melkeressen, das außergewöhnlich gut schmeckte. Ein kleiner Fußmarsch brachte uns in unsere Gemächer im Naturfreundehaus du Treh. Am Sonntag gings nach anfänglichem Nebel schon bald bei strahlendem Sonnenschein mit fantastischer Fernsicht zum Markstein und von dort zum Grand Ballon.

Zum Abschluss unseres 2-tägigen Ausfluges tauchten wir auf dem Hartmannsweiler-Kopf ein in die Schrecken des 1. Weltkrieges, besichtigten den Soldatenfriedhof und das dahinter liegende Stellungsgebiet. Jetzt war uns allen klar, warum die Soldaten damals diesen Berg auch den" Menschenfresser oder den Blutberg" nannten.

2-Tageswanderung auf dem Faulhorn am 29.-30. August