Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

Der Ruf der Berge und des Potts

Unser Mut, den Ruhrpott auch beim vorausgesagt sehr kaltem Wetter zu besuchen, wurde belohnt. Zwar grauslig kalt, aber dann doch bei blauem Himmel wurden wir 10 „Pilger der Bahngleise“ in Duisburg und Oberhausen willkommen geheißen. Kurzer Check-In im Hotel und dann ging es schon los Richtung Gasometer und der Ausstellung, auf die wir alle so sehr gespannt waren – „Der Berg ruft!“. Wir haben es nicht bereut, diesem Ruf gefolgt zu sein. Ein riesiges, auf dem Kopf stehendes und doch hängendes Matterhorn, durch eine große Fläche gespiegelt, beeindruckte uns ebenso, wie ganz besondere großformatige, oft wandgroße, Fotografien vom Leben in und mit den Bergen. Mit dem Audiosystem am Ohr verfolgten wir durch den Gasometer wandernd die Informationen zur Geschichte des Bergsteigens der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte und ließen uns auch eine Fahrt mit dem gläsernen Lift durch den 100 Meter hohen Gasometer nicht nehmen, um von oben bei kaltem und starkem Wind die Aussicht auf den Pott zu genießen. Der Abend klang dann gemütlich mit diversen Biersorten und leckerer Stärkung aus und am nächsten Morgen starteten wir früh zu „Tiger und Turtle“, einer der vielen Landmarken im Ruhrpott. Diese gilt als „größte begehbare Achterbahn der Welt“ und das wollten wir natürlich auskundschaften. Haben wir auch! Die Fotos zeigen es und wir verraten auch nicht, wieviel Anlauf man braucht, um durch den Looping zu kommen (selber hingehen und gucken!). Im Anschluss haben wir im Landschaftspark Duisburg-Nord eine klasse Führung erhalten, die uns über die Stahlindustrie im Ruhrpott, Geschichte, Herstellung und Leben der Menschen mit und zwischen den Hochöfen einen tollen Einblick gab. Und wir konnten es kaum glauben: selbst der Deutsche Alpenverein hat eine „Sektion Duisburg“, nämlich im Landschaftspark. Dort werden die früheren Becken, in denen das Material für die Hochöfen gelagert wurde, heute als Kletterpark mit allen Schwierigkeitsgraden von Familien, Hobbykletterern und Klettersportlern genutzt. Unser Fazit zum Pott: Absolut sehenswert!

L. Geling

Skiwoche in den Dolomiten 2019

Schneeschuhwanderung an der Krunkelbacher Hütte

23 nebel- und frostbeständige Schneeschuhwanderer zwischen 35 und 75 Jahren fanden am 03.02. den Weg in den Wald um die Krunkelbachhütte. Schon die Anreise war spannend, denn der bestellte Pistenbully, der uns vom Skilift Bernau-Hof zur Krunkelbachhütte bringen sollte, musste erst repariert werden. Das wurde mit einem schnellen Kaffee überbrückt und schon kam ein Ersatzfahrzeug. Kalt und windig war die Fahrt auf der Pritsche, doch allgemein erheiternd. An der Krunkelbachhütte wurden Schneeschuhe ausgeliehen und Günter führte uns auf über den wunderbaren Schneeschuhtrail Richtung Herzogenhorn. Dort hätten wir beinahe vor lauter Nebel das Gipfelkreuz übersehen. Nachdem wir es aber doch entdeckt hatten, haben wir uns mit einem –vermeintlich- wärmenden Schnäpschen belohnt. Sowie uns der Nebel eine Chance gab, die Landschaft zu überblicken, waren wir allesamt fasziniert von der winterlichen Schönheit. Wind und Kälte ließen aus Tännchen teilweise bizarre Eisskulpturen werden. Wenngleich die Finger bei manchem Wanderer bissig kalt waren, hatten wir doch den Mumm, von der Krunkelbachhütte durch den Wald nach Bernau hinabzuwandern, denn die schlechte Sicht und der kalte Wind machten keine große Lust auf eine Schlittenfahrt. Diesen schönen Tag beschlossen wir gemeinsam mit einer Einkehr im „Hirtenbrunnen“ in Hofen, wo wir nach genossenen Schnitzeln und Cordonbleu sogar noch einen Gesangsvortrag des Kellners erhielten.

L. Geling

Schneeschuhwander Präger Böden am 20.Januar 2019

18 Paar Schneeschuhe waren am 20. Januar von Präger Böden nach Gisiboden unterwegs. Viele unserer Gruppe wanderten das erste Mal mit Schneeschuhen, so dass es von Anfang an spannend war, wie jeder damit zurechtkommen würde. Ausgesprochen gut ging es! Vielleicht lag es auch an dem Einstiegströpfchen, womit uns Günter gleich zu Beginn der Tour präparierte. Auf halber Strecke zum Gisiboden war dann kein bereiteter Weg mehr vorhanden und ein äußerst steiler Hang stelle uns vor eine Herausforderung, die von den meistern Teilnehmern bravourös gemeistert wurde. Ein kleiner Trupp umging den Hang, so dass wir auf dem Gisiboden wieder zusammentrafen und alle mit Kaffee und Kuchen gestärkt gemeinsam Richtung Präger Böden zurück weiterziehen konnten. Nur wenige Male war die Sonne zu sehen, aber trockenes, kaltes Wetter und schöner Schnee sowie beste Wanderstimmung ließen den Tag zu einem Erlebnis für alle werden.

Lissi Geling

Winterlicher Hock am Roten Rain

Der Winter kam pünktlich! Schnee, offenes Feuer auf dem die Würstchen brutzeln und eine warme, gemütliche Hütte, in der es nach Glühwein und Punsch riecht – was braucht man mehr für’s Winterfeeling? Wir hatten am 11. Jänner von allem reichlich und haben es entsprechend genossen. Mit jeder Stunde wuchs die Motivation im neuen Jahr Großes zu leisten, so dass ein Männer-Team mit Hund sogar gegen Mitternacht den Heimweg durch’s verschneite Wollbachtal zu Fuß bzw. Pfote antrat. Mache mir wieder, aber s’negscht mol bruuche mir wieder die gueti Linzer vo de Brigitt !

Kreativ-Wochenende der Hochtouristen im Hotzenwaldhaus vom 30.11.-02.12.

15 fröhliche Hochtouristen verbrachten ein wunderschönes Wochenende in unserem schönen Hotzenwaldhaus. 2 Tage lang wurde geschnitten, gemalt, geklebt, Konfekt gemacht, Irigami gefaltet und Steinbilder erschaffen. Natürlich wurde auch fein geschmaust und geschlemmt weil bei aller Kreativität der Magen auch verwöhnt wurde.

Alle waren mit Begeisterung dabei und freuen sich auf das Kreativwochenende im nächsten Jahr.

Trudi Hauert

Abschluss Wanderung der Hochtouristen - Präger Höhenweg

Bei spätsommerlichem Traumwetter machten sich 26 Wanderer und 3 Hunde am 21.10.18 mit dem Vereinsbus und Privatautos auf nach Präg. Als Gastteilnehmer durften wir eine Abordnung des VfR Bad Bellingen begrüßen, die mit 8 Personen im eigenen Bus dazu stieß. 

Nach einstündiger Anfahrt erreichten wir den Ortskern von Präg und machten uns über den Weidelehrpfad auf schmalem, steilem Anstieg nach Herrenschwand auf. Den ersten beeindruckenden Ausblick auf den Präger Gletscherkessel genossen wir oberhalb des Weidelehrpfades bei einem Gläschen Schokoladenlikör in der Morgensonne. Von dort ging es über Hochweiden und Waldwege Richtung Hochkopf.

Am Hochkopfturm angekommen wurde eine ausgiebige Vesperpause eingelegt, verschnauft und die herrliche Aussicht auf die umliegenden Schwarzwaldgipfel genossen.

Weiter ging es über verwunschene Trampelpfade und durch raschelnde Laubwälder über den „Ledertschopestai“, vorbei am „Präger Eck“ in Richtung Hornisgrinde. Wir streiften diese, schauten uns den Aufstiegsweg an, diskutierten.......... und machten uns an den Abstieg Richtung Präg. 

Nach insgesamt 4 Stunden, 12 km und 580 Höhenmetern erreichten wir ziemlich verschwitzt aber glücklich und mit kräftig ziehenden Waden den Präger Ortskern.

Dort zog uns eine unbekannte Kraft (man könnte es auch Durst auf ein Hefeweizen nennen) in den altehrwürdigen Gasthof Hirschen. Viel Gelächter lösten die Zoten der Wirtin Ele Mühl aus, die es sich nicht nehmen ließ uns als Gruppe, persönlich zu begrüßen und den einen oder anderen Schwank aus dem Leben einer Wirtin im „Präger Tal“, von sich gab. Dort ließen wir dann auch den letzten Wandertag der Saison bei Kaffee, Kuchen und eben Hefeweizen in gemütlicher Runde ausklingen.  

Es war ein sehr schöner Tag der trotz - oder grad wegen der großen Gruppe überaus harmonisch und fröhlich verlief. „Vielerohrs“ wurde die Bitte laut, nächstes Jahr doch wieder eine Herbstwanderung in diesen Gefilden einzuplanen. 

Birgit Geugelin

Hochtouristen auf dem Bettlerpfad im goldenen Oktober

Eine muntere Truppe mit 19 Wanderlustigen machte sich am vergangenen Sonntag auf den Weg vom Markgräflerland in den Breisgau auf dem ca.17 km langen Bettlerpfad von Staufen bis Merzhausen.

Mit schnellem Schritt ging es durch die Staufener Altstadt zur Staufener Burg. Als Belohnung für den steilen Aufstieg konnten die Wanderer bei bestem Herbstwetter die herrliche Aussicht auf die Stadt und die Umgebung genießen.

Auf dem Panoramaweg vorbei am Gotthardhof mit Blick ins Rheintal, auf die Vogesenkette und die idyllisch gelegenen Dörfer des Markgräflerlandes, wie z. B. Kirchhofen und Ehrenstetten, ging es durch den Ehrenstetter Grund zu dem von Ingrid eingerichteten und freudig begrüßten „Hochtouristen-Boxenstop“.

Der weitere Weg führte durch die Hexentalgemeinden Bollschweil, Sölden und Wittnau bis zum Jesuitenschloß oberhalb von Merzhausen. Die Wanderer waren von dem sich im Verlauf des Weges bietenden Panorama vom Blauen über den Belchen und Schauinsland bis zum Kandel und über die Dörfer des Hexentales total begeistert.

Der Höhepunkt war dann der Blick auf Freiburg aus einer für die meisten Teilnehmer bisher unbekannten Perspektive. Den erst vor Tagen abgerüstete Münsterturm konnteman sehr gut aus der Ferne erkennen.

Zum Schluß ging es mit dem Bahnbus von Merzhausen zurück nach Kirchhofen und dort zur Stärkung in die „Spiegel-Strauße“. Zum Abschluss waren sich alle einig, eine sehr schöne Herbstwanderung in heimatlichen Gefilden erlebt zu haben.

Heinz Oßwald/16.10.18

Schwarzwald Wanderung in St. Märgen

Eindrucksvolle Ausblicke über tiefe Täler und dichte Wälder bot 25 Hochtouristen eine 17 Kilometer lange Rundwanderung im Südschwarzwald. Vom Kur- und Wallfahrtsort St. Märgen aus führte die abwechslungsreiche Tour unter Leitung von Heidi Feuchter und Silvia Spohn über das idyllische Klosterdorf St. Peter wieder zurück nach St. Märgen. Die Route gilt als Genießerpfad, bietet sich doch Wanderern ein faszinierendes Panorama. Trotz eines wolkenverhangenen Himmels während der mehr als vierstündigen Wanderzeit blieb es trocken. Einen gemütlichen Abschluss bei Kaffee und leckerem Kuchen gab es im Landfrauen-Café in St. Märgen.

Hochtouristen im Berner Kandertal

Eine Gratwanderung der besonderen Art unternahmen die Hochtouristen am ersten Septemberwochenende von Freitag bis Sonntag im anderen Kandertal im Berner Oberland. 1400 Höhenmeter waren vom Ausgangspunkt nahe des Blausees kurz vor Kandersteg bis zum Grat zwischen Kandertal und Kiental zu überwinden. Von dort erreichten sie die Grathütte in 2079 Metern Höhe auf schmalen und teilweise ausgesetzten und teilweise fast weglosen Pfaden, begleitet von Regen und dichtem Nebel. Schwindelfreiheit und äußerste Konzentration waren gefragt. Aber das Ziel war die Mühe wert: In der Grathütte, die aufgrund ihrer ausgesetzten Lage zu recht so heißt, gibt es so gut wie keinen Strom, und kein warmes Wasser aber viel Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit. Die Hütte befindet sich im Familienbesitz und alle waren begeistert von Dora und Isabell, die ihre Gäste mit Idealismus und Hingabe betreuen und versorgen. Die für Samstag geplante Rundwanderung auf den Höhen zwischen Kandertal und Kiental musste angesichts von dichtem Nebel, starkem Regen und heftigem Wind ausfallen. Selbst Wanderführer Andreas Meier musste akzeptieren, dass unter diesen Bedingungen jeder drinnen bleiben wollte. Innen wurde es aber niemandem langweilig. In der gemütlichen und mit Liebe eingerichteten Hütte gab es viel anzuschauen und mit den Gastgeberinnen zu schwätzen und ihnen zu helfen. Und auch die in der Hütte vorhandene Sauna (!) wurde ausgiebig genutzt. Der dritte Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, was endlich einen Ausblick auf die Berge und Täler erlaubte. Für alle Teilnehmer wird diese Bergwanderung und die Grathütte in besonderer Erinnerung bleiben und jeder von ihnen weiß nun, was unter dem Begriff Gratwanderung zu verstehen ist.

Wanderung im Dollertal / Vogesen am 25. und 26. August

Wanderung im Dollertal in den Vogesen 25.-26.08.2018

Der Hitze entfliehen- darauf freuten sich 11 Wanderer, um in luftiger Höhe zwischen 800 - 1200 m zu wandern. Doch wie so oft kommt's 1.anders und 2.als man denkt: Statt Badehose war der Neoprenanzug im Rucksack. Beim Start leichter Nieselregen in Kandern, doch in Ermensbach angekommen tropfte es nur etwas von den Bäumen. Während des Anstieg zum Lac du Neuweiher wurde es allen richtig warm ( nicht nur um's Herz) und das Biere Amer mit Tarte myrtille  in der Auberge kamen wie gerufen. Gestärkt erreichten wir rechtzeitig nach einem weiteren kurzen Anstieg unsere Ferme du Gresson, bevor es richtig heftig zu regnen begann. Ein wunderbares Essen war die Belohnung für diesen weniger anstrengenden Tag. Am Sonntag lachte die Sonne bei frischen 10°C und über Hochweiden, durch Krüppel- und Bannwald, meist nur auf schmalen Trampelpfaden ging es über Stock, Stein und Wurzeln zum Lac du Perches, an der Haute Bers vorbei, in 4,5 Stunden wieder zurück zum Lac du Neuweiher. Sogar Gämsen waren zu sehen. Nach einem weiteren köstlichen Stück Tarte am Lac du Neuweiher marschierten wir wieder zum Bus. Einen gelungen Abschluss fand diese Veranstaltung beim gemeinsamen Vesper in der Heimat. Es war eine ganz tolle Tour, die allen sehr gefallen hat. Ein ganz dickes DANKESCHÖN an dieser Stelle noch einmal an Erhard, unseren Wanderführer.  Viel Spaß beim Bilder gucken!

Regina Weber.

Breitnauwanderung der Hochtouristen

Nach einstündiger Anreise mit dem Vereinsbus und 3 Privatautos wanderten 16  muntere Hochtouristen zwischen 25 und 82 Jahren vom Naturfreundehaus Breitnau am Rossberg los, über grüne Hochweiden, vorbei an gepflegten Einödhöfen, über kleine Waldpfade durch die verwunschene Ravennaschlucht. 

Dort wurde im angenehm kühlen Bachgrund gevespert. 

Durch Zufall trafen wir just um 13.00 Uhr am Hofgut Sternen ein und kamen in den Genuss, die „größte Kuckucksuhr des Hochschwarzwaldes“ , samt  Kukuk und tanzender Schwarzwaldfiguren betrachten zu können.

Die Nase voll von den vielen Touristen und frisch gestärkt machten wir uns an den schweißtreibenden,  doch stetig steilen Anstieg über die Posthalde. Über Wiesen und am Waldrand entlang ging es dann im angenehmen Schatten zurück nach Breitnau, um nochmal einen kurzen aber heißen Anstieg in Richtung Naturfreundehaus zu überwinden. 

Der Endspurt durch den Wald am Fahrenberg wurde spürbar beschleunigt durch die verheißungsvolle Aussicht auf ein frisch gezapftes Bier unter den Sonnenschirmen des Naturfreundehauses. Dort ließen wir die Wanderung bei kühlen Getränken und Kaffe und Kuchen in gemütlicher Runde ausklingen.

Die Heimfahrt führte uns am Titisee vorbei, über den Feldberg zurück nach Kandern. 

Es war ein sehr schöner Tag. Die 550 Höhenmeter und 14 km waren dank der fröhlichen Wandergruppe ausgesprochen kurzweilig. 

Vielen Dank nochmal auf diesem Wege an die Fahrer/innen

Jürgen Weber,, Christina Höferlin, Manfred Geugelin.

Hochtouristen unterwegs vom Urnen Reusstal nach Engelberg

Hochtouristen absolvieren Schluchtensteig Etappe 5 und 6

Im Schluchtensteig

Die fünfte und sechste Etappe des Schluchtensteigs, und somit die beiden letzten, sind wir am 07./08. Juli gewandert. Bei bestem Wanderwetter führte die Strecke von St. Blasien über den Dachsberg und Ibach nach Todtmoos. Blumen und Kräuter hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht unter der langanhaltenden Trockenheit gelitten und faszinierten uns immer wieder. Quasi zum „Feierabend“ ging es durch die wildromantische Hohwehraschlucht, die uns mit ihrem glasklaren, sprudelnden Wasser beschwingt Richtung Todtmoos schob. Dem leckeren Essen im Hotel „Löwen“ folgte prompt noch eine Stippvisite bei der 1250-Jahr-Feier der Gemeinde Todtmoos. Praktischerweise direkt vor dem Hotel. Am Sonntag ging es stetig bergab durch das Wehratal nach Wehr. Hierbei überquert man mehrfach die Wehra und bewegt sich oft in stark moosbewachsener Landschaft, die manchmal tatsächlich an Island erinnert und bei einigen die Gedanken an Trolle und Elfen aufkommen ließ.

Eine sehr schöne Tour, die gebührend in der Wehrer Eisdiele beschlossen wurde. Von den acht Wanderern haben Silvia Spohn, Uwe Höferlin, Susan Ludin und Günther Schweinlin alle sechs Etappen des Schluchtensteigs absolviert. Weiter dabei waren Benno Tesche, Gretel Maag und Ingrid Juckel. 

Lissi Geling

Meraner Höhenweg

Selbsterfahrung und Erholung am Berg 

Dies war das Motto für 13 Bergwanderer der Kanderner Hochtouristen während einer Tourenwoche auf dem Meraner Höhenweg. Auf dem 100 Kilometer langen Höhenweg konnten die Wanderer die Schnittstelle zwischen einer unberührten Naturlandschaft und einer vom Menschen einzigartigen geformten Kulturlandschaft erfahren. 

Die Texelgruppe wurde in der Woche in Tagesetappen von 6 bis 8 Stunden und mit Auf- und Abstiegen von 6.000 Höhenmetern umrundet. Vom Giggelberg, hochüber dem Etschtal führte der Weg oberhalb des Schnalstales auf die Höhen des Pfossentales mit seinen einsamen und idyllisch gelegenen Alphöfen auf alpinen Wegen bis zum höchsten Punkt der Tour, dem Eisjöchl und der Stettiner Hütte (2.874 m).

Oberhalb des Pfelderer Tales und des Passeier Tales ging es dann weiter bis zum Einstieg zu den malerisch gelegenen Spronser Seen (2.300 m) und dann wieder auf einem alpinen kettengesicherten Steig, der nochmals die volle Konzentration erforderte, zur letzten Übernachtung im Schutzhaus Hochgang (1.839 m).

Die Wanderer wurden nach der Anstrengung des Tages in den Gruppenunterkünften (Bergasthäuser/Alphütten) herzlich empfangen und mit dem für Südtirol typischen Service verwöhnt. Diese Tourenwoche wurde für alle Teilnehmer zum unvergesslichen Erlebnis, nicht zuletzt auch durch die kompetente und umsichtige Führung des bewährten Südtiroler Wanderführers, Michael Epp.  

31.07.18/Heinz Oßwald 

Besichtigung Bierbrauerei Markgräflerland

Biketour in Mittenwald

Kanderner Hochtouristen im Naturpark Diemtigtal

Eine Gruppe mit 16 Hochtouristen hat bei bestem Tourenwetter zwei interessante, erlebnisreiche, aber auch anstrengende Bergwandertage, mit teilweise steilen Auf- und Abstiegen,im Diemtigtal im Berner Oberland erlebt. Die Wanderer haben dabei im Bereich der bedeutensten Alp-

Wirtschaftsgemeinde der Schweiz eine intakte und reizvolleLandschaft mit traditioneller Streusiedlungskultur und zahllosen Alpbetrieben durchwandert. Am 1. Tag war das Wiriehorn (2.304 m)  das Ziel, mit anschließender Rundwanderung um den Hausberg des Diemtigtals. Nach der anstrengenden ca. 5 stündigen Tour, wurden die letzten 300 Höhenmeter im Abstieg auf dem Trottinet geschafft.

Nach der Übernachtung in einer Gruppenunterkunft im altehrwürdigentypischen Berner-Oberland-Gasthaus „Tiermatti“ in Schwenden ging es am 2. Tag auf die gegenüberliegende Talseite zur Besteigung des Turnen (2.097 m). Über die Rinderalp erfolgte der Abstieg ins Tal und 

endete nach ca. 6 Stunden in Oey.  Beide Tourenziele mit jeweils ca.1.000 Höhenmeter Auf- und Abstieg wurden mit einer grandiosen 360 Grad-Sicht auf die Täler, Höhen und Schneegipfel des Berner Oberlandes belohnt.Abgerundet wurde das Bergerlebnis durch die derzeit in voller Blüte

stehende üppige Alpenflora.  

26.06.18/Heinz Oßwald