Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

E-Bike Tour von Lenzburg zum Kloster Eschbach am 30.05.2026

Unsere E-Bike Tour für sportliche Genießer dezimierte sich von anfangs 13 Teilnehmern auf schlussendlich 8 Strampler:Innen, die gewillt waren den vorhergesagten hochsommerlichen Temperaturen von rund 30° zu trotzen. Sie blieben (Gott sei Dank!) aus und wurden deutlich unterschritten, so dass wir „wohl temperiert“ in Lenzburg (AG), mit seinem fulminanten Schloss, entlang des Aabches -Richtung Hallwiler See /Schloss ,  starten konnten.

Auf verschlungen und für die Meisten unbekannten Wegen, ging es quer durch den „unbekannten“ Kanton Aargau. Das bedeutete immer wieder „Abtauchen“ in Talschaften, um wieder in die Höhenlagen aufzusteigen und dabei Batteriestrichlii abzubauen….

Ä bizzeli  sich zu verfahren gehörte zum Rahmenprogramm, um einen ausgebüxten  „Rentierten-Falschfahrer- Notar“ wieder einfangen zu können. Eine abwechslungsreiche Streckenführung bot immer wieder schöne Ein- Aus- und Weitblicke auf die zu Füßen liegende Seenlandschaft wie den

Hallwiler See mit seinem mittelalterlichen malerischen Schloss, dem Baldegger See und vom Bergrücken des Freiamts hinunter auf den Zuger See.

Dabei im Blickfeld immer die schneebedeckten Zinnen der Zentral Schweizer Hochalpen.

Was wäre eine Radtour durch die Schweiz ohni Kaffi/Chueche- un MOSCHDSTOPP? – Ä absolutes NO GO!, vor allem wenn es hierzu schöne aussichtsreiche Haltestellen gibt, die einfach zum Anhalten und genießen einladen.

Mit vielen neuen, bis dato unbekannten Eindrücken über den Kanton Aargau, ging es entspannt  „ZÜGIG“ von Eschenbach (LU) mit dem ÖVPN der SBB wieder zurück, zum Ausgangspunkt LENZBURG (AG).

Tolle Truppe!!! Alles sportliche Genießer, die zum Schluss dank der moderaten Tagestemperaturen und ihren hochmotorisierten „BATTERIE-ESELN“ noch etliche „Körner“  übrig hatten, ohne im „Schnappmodus“ ankommen zu müssen.

Kultur, Architektur, Natur und Historie im Baselbiet am 3.Mai 2026

Am Sonntag, den 3. Mai, hieß es für 21 gut gelaunte Wanderfreunde: Rucksack angeschnallt, Wanderschuhe geschnürt und los ging’s zur abwechslungsreichen Rundtour unter dem vielversprechenden Motto „Kultur, Architektur, Natur und Historie im Baselbiet“. Und was sollen wir sagen – das Motto hat nicht zu viel versprochen!

Unter der fachkundigen (und bestens gelaunten) Leitung von Bernd Schmid und Hans-Jürgen Weiß wurde aus einer einfachen Wanderung eine regelrechte Entdeckungsreise. Ganze fünf Stunden lang ging es von einem Highlight zum nächsten – quasi Sightseeing im Wanderschritt.

Gleich zu Beginn beeindruckte das Goetheanum in Dornach mit seiner außergewöhnlichen Architektur – da wurde nicht nur fotografiert, sondern auch fleißig gestaunt. Weiter ging es zum geschichtsträchtigen Schloß Dorneck, einer gut erhaltenen solothurnischen Burgruine.

Der Aufstieg zum Gempenturm auf der Schartenflue sorgte dann für etwas erhöhte Pulsfrequenz – wurde aber mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Spätestens hier war klar: Die Mühe lohnt sich!

Durch grüne Wälder, über saftige Wiesen und vorbei an blühenden Obstbäumen ging es weiter vorbei an der imposanten Burg Reichenstein, zu einer Höhle im Juragestein. Einige Teilnehmer erkundigten diese im Stil frühzeitlicher Höhlenmenschen, also stark gebückt. Nach einem Abstieg in sehr steilem Gelände (beim Skifahren wäre es eine schwarze Piste gewesen) erwartete uns die imposante Burg Birseck, wo sich der ein oder andere kurz wie ein Burgherr oder eine Burgdame fühlte (ohne Zugbrücke, aber mit guter Laune). Etwas ruhiger, aber nicht weniger beeindruckend wurde es in den romantischen Gärten der Ermitage, bevor der Dom in Arlesheim mit seiner besonderen Atmosphäre einen würdigen kulturellen Abschluss bot.

Auch das Wetter spielte den größten Teil der Wanderung perfekt mit – fast so, als hätte es unseren Tourenplan studiert. Erst beim wohlverdienten Abschluß in der Cafeteria des Goetheanum zeigte der Himmel ein wenig Gefühl und ließ ein paar Tropfen fallen. Perfektes Timing, könnte man sagen.

Fazit: Eine rundum gelungene Wanderung mit vielen Eindrücken, netten Gesprächen und der Erkenntnis, dass man Kultur, Natur und gute Gesellschaft wunderbar miteinander verbinden kann. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!

Erlebnistour auf dem Hotzenpfad

Erlebnis- und abwechslungsreich war die sonntägliche Wanderung von 22 Hochtouristen unter der Führung von Heidi Feuchter und Silvia Spohn, die über den knapp 13 Kilometer langen Hotzenpfad, ein Premiumwanderweg im Hotzenwald, führte. Wuhre, Wald, Wiese und Weitblicke – vom Zusammenspiel wildromantischer Natur und kulturhistorischen Stätten waren die Teilnehmer sehr angetan. Selbst für Hanspeter Meier als Kenner des Hotzenwalds war diese sehr schöne Tour bei prächtigem Wetter eine Premiere.

Dieser Schwarzwälder Genießerpfad führt an hirstorischen Stätten und Naturdenkmälern vorbei. Stichworte: Solfelsen, die geschichtsträchtige Wallmauer, das Heidenwuhr, der Salpeterer Gedenkstein oder der Dekalogplatz. Auch am Segelflugplatz Hütten kamen die Hochtouristen-Wanderer bei ihrer rund vierstündigen Wanderung vorbei, wobei der höchste Punkt 885 Meter war. Und beeindruckend waren die weiten Ausblicke über das Rheintal hinweg bis zu den Schweizer Alpen.

Beim gemütlichen Abschluss im Lörracher Grütt konnten die Teilnehmer ihre Tageserlebnisse Revue passieren lassen, wobei sie statt der erwarteten Pizzen „gut bürgerliche deutsche Küche“ genießen konnten.

Arbeitswochenende im Hotzenwaldhaus 17.-19.April 2026

Von Freitag bis Sonntag traf sich auch in diesem Jahr wieder eine rund 25-köpfige Truppe im Hotzenwaldhaus. Mit dabei: erfahrene Handwerker, kreative Profi- und Heimgärtnerinnen, ambitionierte Hobby-Schreiner, talentierte Köchinnen, engagierter Nachwuchs – und alle vereint durch eines: Lust anzupacken. Eine herrlich bunte Mischung mit mehr Können, als so mancher vorher selbst geahnt hätte.

Schon am Freitagnachmittag ging es bei bestem Wetter los. Während die ersten noch ihre Taschen abstellten, waren andere längst mitten im Einsatz – inklusive der Montage eines von der Volksbank gespendeten Defibrillators. Man weiß ja nie, was passiert, wenn plötzlich alle gleichzeitig voller Tatendrang loslegen.

Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Frühstück – die perfekte Grundlage für einen arbeitsreichen Tag. Danach wurde im und ums Haus gewerkelt, was das Zeug hielt: sägen, schrauben, schleifen. Die Schreiner-Crew um Jürgen Weber, Willi Weiss, Marco Lindermer und Chris Himmelbach nahm sich mit viel Einsatz den Bettumrandungen an. Gleichzeitig hielt das Cleaning-Team mit Elena Lindermer und Martina Himmelsbach tapfer dagegen und sorgte dafür, dass sich das Sägemehl nicht dauerhaft einnistete.

Auch die Reinigungsabteilung zeigte vollen Einsatz: Susi Stächele und Marianne Schweizer brachten Bäder und Fenster wieder zum Strahlen – tatkräftig unterstützt und bestens versorgt von Fritz Frech.

Parallel dazu wurde unter der Leitung von Karlfrieder Spohn, gemeinsam mit Hansjörg Gerspach und Schreiner Thomi Amrein, in der Hausmeisterwohnung der Boden komplett erneuert. Hier wurde nicht halb, sondern richtig gearbeitet.

Im Außenbereich nahm Blumenheidi (Kühn) ihr lange geplantes Gartenkonzept in Angriff. Zusammen mit Elsa Martin und Cornelia Gerspach entstand Schritt für Schritt ein neu gestalteter Eingangsbereich sowie eine aufgewertete Ansicht hinter den Parkplätzen. Für die groben Arbeiten kamen Präsident Hans-Jürgen Weiss und Neuzugang Rudolf Zahner zum Einsatz – allerdings erst, nachdem die Gartenchefin ihr OK gegeben hatte.

Auch der Nachwuchs war voll dabei: Mia und Max Lindermer sowie Moritz und Lea Himmelbach packten kräftig mit an. Besonders Lea, die jüngste im Team, übernahm kurzerhand das Kommando – inoffiziell, aber wirkungsvoll – und zeigte unter anderem beim Streichen des Höllenbocks vollen Einsatz. Einziger Leidtragender: der Pinsel.

Bei so viel Aktivität ließ der Hunger natürlich nicht lange auf sich warten. Das bewährte Küchenteam um Doris Frech, Silvia Spohn und Irmi Lindermer sorgte mit einem hervorragenden Mittagessen dafür, dass die Kräfte schnell wieder aufgefüllt waren. Am Nachmittag lockten zusätzlich gespendete Kuchen, die für regen Andrang an der Kaffee-Theke sorgten.

Zum Abschluss des Tages durfte die wohlverdiente Belohnung nicht fehlen: Aperol und Sekt für die Damen, ein kühles Bier für die Herren. In geselliger Runde wurde das Tagwerk Revue passiert, bevor Grillmeister Marco Lindermer mit perfekt gegrillten Steaks und passenden Salaten des Kochteams überzeugte.

Trotz spürbarer Erschöpfung klang der Abend in gemütlicher Atmosphäre mit vielen Geschichten und guter Stimmung aus.

Am Sonntag stand nach einem weiteren reichhaltigen Frühstück noch eine gemeinsame Wanderung durch den Hotzenwald auf dem Programm, geführt von Hans-Jürgen – ein gelungener Abschluss eines rundum erfolgreichen Wochenendes.

 

Fazit: Viel geschafft, viel gelacht und einmal mehr gezeigt, was gemeinsamer Einsatz bewirken kann. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer! Und auch im nächsten Jahr gilt: Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht – ganz egal, ob Profi oder talentierter „Quereinsteiger“ 😉

Pit Lindermer

Generalversammlung Hochtouristen Kandern 20.03.2026

Hochtouristen ein lebendiger und facettenreicher Verein

 

Bei den Hochtouristen Kandern ist alles im Lot. Der vielseitig aktive und facettenreiche Verein steht auf einem stabilen und finanziell soliden Fundament, wie die Erfolgsbilanz für das vergangene Jahr deutlich macht. „Bei uns wird Gemeinschaft gelebt“, betonte bei der Hauptversammlung in der Dorfmitte Holzen der seit einem Jahr engagiert und souverän amtierende Vorsitzende Hans-Jürgen Weiß in seinem ausführlichen Jahresbericht. In allen Bereichen sei der Verein, der Wandern, Berg- und Hochtouren, Klettern, Biken und Wintersport in allen Facetten anbietet sowie Umweltaktionen realisiert, personell gut aufgestellt. Und das lebendige Vereinsleben trägt Früchte, wie die steigenden Mitgliederzahlen verdeutlichen. Immer wieder beschreitet der Verein bei seinen Aktivitäten neue Wege.

 

Bilanz von Hans-Jürgen Weiß

Zur Freude des Vorsitzenden, der besonders die verdienstvollen Ehrenmitglieder Klaus Hauert, Klaus Näser und Heinz Osswald begrüßen konnte, gewann der Verein 2025 knapp 20 neue Mitglieder hinzu, so dass die Hochtouristen mit nun aktuell 463 Mitgliedern zum zweitgrößten Verein in Kandern avanciert sind. Beste Werbung für den Verein seien die vielfältigen Veranstaltungen. „Unsere Aktivitäten und Veranstaltungen konnten sich schon immer sehen lassen. Sie sind abwechslungsreich und für alle Altersklassen und Fitnesslevel geeignet – ob zu Fuß, auf Schneeschuhen, auf Skiern oder mit dem Bike“, sagte Hans-Jürgen Weiß und verwies auch auf das ansprechend gestaltete Programmheft, das sich dank Kathrin Flury und Markus Meier in einem neuen, frischen Design präsentiert. Hinzu kommen nach Darstellung des Vorsitzenden zusätzliche Angebote wie Vorträge mit mehr als 100 Besuchern oder stark besuchte Schulungsangebote zur Verwendung einer Outdoor-Navigations-App. Die Nachfrage ist dabei so groß, dass laut Weiß im Spätherbst weitere Schulungen angeboten werden. Um noch stärker die Jugend für die Vereinsaktivitäten gewinnen zu können, soll künftig die Präsenz in den sozialen Medien verstärkt werden.

Bei den Hochtouristen läuft derzeit alles rund. „Die wichtigsten Fundamente unseres Vereins sind einerseits unsere aktiven Mitglieder und andererseits geordnete Finanzen“, betonte der Vorsitzende. Und beides sei gegeben. Das ehrenamtliche Engagement innerhalb des Vereins lasse ebenso keine Wünsche offen, machte Hans-Jürgen Weiß deutlich. Einziger Wermutstropfen im Freudenkelch ist eine fehlende Kindergruppe. Zwar würden die Angebote für Kinder wie Skikurse und Waldputzete sehr gut angenommen, doch eine feste Kindergruppe gibt es aktuell nicht. Doch daran arbeite man weiterhin.

 

Abschied von verdienten Mitgliedern

Abschied nehmen musste der Verein von vier langjährigen, verdienten Vereinsmitgliedern, nämlich von den Ehrenmitgliedern Hermann Hauert und Harald Schweinlin sowie von Bernd Ilsen und Alfred Berner. Hans-Jürgen Weiß hob deren jahrzehntelangen Einsatz und deren Verlässlichkeit hervor: „Sie haben unsere Gemeinschaft bereichert und mitgestaltet.“ Besonders ging der Vorsitzende auf die außerordentlichen Verdienste des langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Hermann Hauert ein, da ein Nachruf bei dessen Beisetzung nicht möglich war. Hermann Hauert sei ein fester Bestandteil des Vereins sowie eine tragende Säule gewesen. Mit seiner ruhigen, besonnenen Art habe er als Skilehrer auch viele junge Menschen für den Skisport begeistert, die Freizeit auf der Axalp mitgeprägt und sei beim Aus- und Umbau des Hotzenwaldhauses von der ersten Stunde an dabei gewesen. „Hermann Hauert war ein Mitstreiter, auf den man sich jederzeit verlassen konnte und der Spuren hinterlassen hat“, betonte der Vorsitzende.

 

Solide Finanzen

Kassierer Patrick Argast verdeutlichte mit seinen Zahlen, wie der Mehrsparteverein auf finanziell soliden Beinen steht. Dabei ist und bleibt das Hotzenwaldhaus bei Rickenbach die wichtigste Einnahmenquelle. Gleichwohl muss in das Freizeitheim immer wieder investiert werden. Wenig erfreut ist der Kassierer darüber, dass die Hochtouristen den Großteil ihrer Mitgliedsbeiträge in Höhe von 14 500 Euro an den Landesverband der Naturfreunde abführen müssen. Als erfreulich bezeichnete Patrick Argast die Spenden im vergangenen Jahr in Höhe von insgesamt 5500 Euro. Darunter waren beispielsweise die erfolgreiche Aktion Stuhlpatenschaft für das Hotzenwaldhaus sowie die Übernahme der Busfahrtkosten durch Kaja Wohlschlegel, Inhaberin von Immobilien Seiter, beim jährlichen Seniorennachmittag der Stadt. Dieser hat einmal im Jahr das Naturfreundehaus bei Rickenbach zum Ziel, wobei die Hochtouristen zuletzt 44 Kanderner Senioren bewirteten. Oli Kugel als Kassenprüfer attestierte Patrick Argast für sein akkurates Zahlenwerk eine einwandfreie Arbeit.

 

Vielfältige Aktivitäten

Wie abwechslungsreich und ansprechend das Vereinsprogramm ist und wie gut das Angebot von den Mitgliedern angenommen wird, das zeigten eindrucksvoll die Berichte der Abteilungsleiter Pit Lindermer/Fritz Frech (Hotzenwaldhaus), Marco Lindermer (Wintersport), Birgit Geugelin (Bergsport), Markus Meier (Mountain Biking), Thomas Denne (Nordic Walking) und Bruno Bürgelin (Mittwochswanderer). Die Hochtouristen sind nicht nur im Markgräflerland, Schwarzwaldwald, Jura und den Vogesen unterwegs, sondern auch mit herausfordernden Touren während des Sommers und des Winters in der Alpenregion der Schweiz, Österreich und Italien.

 

Hotzenwaldhaus

Von einer sehr guten Auslastung des Hotzenwaldhauses berichtete Peter Lindermer auch im Namen von Fritz Frech. An 43 Wochenenden sei das Haus belegt gewesen, hinzu kamen noch zwei Besuchergruppen unter der Woche. „Das Hotzenwaldhaus ist sehr beliebt“, sagte Peter Lindermer mit dem Hinweis, dass in diesem Jahr nur noch drei Wochenenden frei seien. Erfreulich sei auch, dass für das Freizeitheim ein neuer Hausmeister gewonnen werden konnte. „Er ist ein Glücksgriff.“ Das Thema Brandschutz sei von Seiten des Vereins inzwischen abgeschlossen, jetzt sei das Landratsamt Bad Säckingen am Zug. Auch der Glasfaseranschluss ans Haus sei hergestellt, so dass nun beste Internetverbindungen bestünden. Für besondere Einsätze und Sponsoring dankte Peter Lindermer, der das Haus in einem guten Zustand sieht, Jürgen Weber und Marc Mayer sowie Karlfrieder Spohn.

 

Wintersportabteilung

Dass der Wintersportabteilung auch der Klimawandel zu schaffen macht, zeigte Marco Lindermer auf. Gleichwohl sei die Resonanz auf die Angebote sehr erfreulich gewesen, wie die gut besuchten Skikurse, die Skiwoche in den Dolomiten, Tagesfahrten und Schneeschuhtouren belegt haben. Die Skisportabteilung kann inzwischen auf einen Pool von 17 Skilehrern zurückgreifen. Dabei freut sich Abteilungsleiter Marco Lindermer, dass auch weggezogene Skilehrer – beispielsweise vom Bodensee - immer wieder den Weg hierher finden und sich aktiv einbringen. Dies wertete er als starke Bindung an den Verein. Und Vorsitzender Hans-Jürgen Weiß lobte, dass die Wintersportabteilung seit der Corona-Pandemie „entgegen mancher Gerüchte“ regelmäßig Überschüsse erwirtschafte, einmal sogar in fünfstelliger Höhe.

 

Bergsport in allen Facetten

Wie viele Kilometer und wie viele Höhenmeter und wie viele schöne, gemeinsame Stunden die Teilnehmer bewältigt und erlebt haben, das listete Birgit Geugelin als Abteilungsleiterin Bergsport detailreich auf. Auch das Kreativwochenende im Hotzenwaldhaus ist zu einem festen Bestandteil geworden, bei dem 16 Erwachsene und 20 Kinder aus fünf Nationen ihre Kreativität ausleben konnten.

 

Fest im Mountainbike-Sattel

Dass die drei Mountainbike-Gruppen um Markus Meier fest im Sattel sitzen und die Bremsscheiben glühen lassen, verdeutlichte dessen Bericht anschaulich. Ob Schauinslandtour als ein Höhepunkt oder die Vier-Seen-Tour im Schwarzwald, die sehr gute Kondition und fortgeschrittene Fahrtechnik erfordert - die Biker haben wieder viele Kilometer geleistet und manche Herausforderung gemeistert. Am 20. April beginnt die neue Saison, wie Markus Meier voller Vorfreude mitteilte.

 

Mittwochswanderer feste Größe

Eine feste Größe im Verein sind auch die Senioren-Mittwochswanderer, die Bruno und Hildegard Bürgelin jeden zweiten Mittwoch mit stets ansprechenden Touren im Markgräflerland, zuweilen auch darüber hinaus, leiten. Die Resonanz ist sehr gut. Beispielsweise kamen zur jüngsten „Bärlauchwanderung“ 33 Mittwochswanderer. Bruno Bürgelin sprach von einem schönen, erfolgreichen Wanderjahr mit 22 Wanderungen und mit durchschnittlich 21 Teilnehmern im Alter von 60 bis 93 Jahren. Die Devise der Mittwochswanderer lautet: „Gesund leben im Alter“.

 

Wahlen

Holzens ehemaliger Ortsvorsteher Willi Weiß bescheinigte dem Verein eine „tolle Arbeit“ und erwirkte die Entlastung des Vorstands. Bei den Wahlen unter Leitung des Vorsitzenden Hans-Jürgen Weiß erhielten Regina Weber als stellvertretende Vorsitzende, Patrick Argast als Kassierer und Kathrin Flury als neue Beisitzerin (Protokoll) das einstimmige Vertrauen ausgesprochen. Neuer Kassenprüfer ist Manfred Fräulin. Regina Weber dankte Hans-Jürgen Weiß für sein erstes Amtsjahr als Vorsitzender und seinen starken Einsatz. Sie meinte anerkennend: „Er gibt ordentlich Gas“.

 

Ehrungen

Dass die Hochtouristen zahlreiche engagierte und langjährige Mitglieder in ihren Reihen haben, zeigten die Auszeichnungen. Regina Weber ernannte für 50-jährige Mitgliedschaft und teilweise einige Jahre Vorstandstätigkeit Bruno Bürgelin und Hildegard Bürgelin sowie Elke Wilhelm-Grob und Ludwig Grob zu neuen Ehrenmitgliedern und würdigte deren Verdienste. Elke und Ludwig Grob, die in Bazenheid im unteren Toggenburg im Kanton St. Gallen in der Schweiz wohnen und trotz der Entfernung den Hochtouristen seit Jahrzehnten die Treue halten, unterstrichen in Dankesworten, welche Bereicherung der Verein für sie seit jungen Jahren schon darstellt. „Die Hochtouristen sind ein Glücksfall“, sagte Elke Wilhelm-Grob.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Lisette Meier, Markus Meier, Gerhard Meier, Karin Meier-Wild und Susanne Sütterlin mit dem obligaten „Speckbrettli“ ausgezeichnet.

 

Mitgliedsbeiträge

Hans-Jürgen Weiß schnitt auch das Thema Mitgliedsbeiträge an. Denn der Vorstand macht sich Gedanken, wie verhindert werden kann, dass die Mitgliedsbeiträge fast komplett an den Landesverband abgeführt werden müssen. Dabei steht auch die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft im Raum. Entschieden ist allerdings noch nichts. Abschließend teilte der Vorsitzende mit, dass der Verein neue T-Shirts mit dem Vereinslogo anfertigen lassen will. Der Preis beträgt 25 Euro pro Stück.

                                                                                                                                                                       Siegfried Feuchter

Die für ihre langjährige Vereinstreue geehrten Mitglieder zusammen mit den gewählten Vorstandsmitgliedern (v.l.): Elke Wilhelm-Grob und Ludwig Grob (seit 50 Jahren Mitglied), Hildegard Bürgelin und Bruno Bürgelin (seit 50 Jahren Mitglied), Kathrin Flury (Beisitzerin), Patrick Argast (Kassierer), Regina Weber (stellvertretende Vorsitzende), Hans-Jürgen Weiß (Vorsitzender) und Markus Meier (seit 25 Jahren Mitglied)   

Skiwoche in den "schönsten Bergen der Welt" vom 7.-14.03.2026

Einmal mehr haben die Hochtouristen Kandern eine Skiwoche in der faszinierenden Bergwelt der Dolomiten verbracht. Unter der einwandfreien Organisationsleitung von Birgit Geugelin und Andreas Weber war Campitello im Fassatal wieder Ausgangspunkt des erlebnisreichen Skivergnügens. Die zur Auswahl stehenden 1200 bestens präparierten Pistenkilometer rund um die majestätische Sellagruppe - zwischen Val Gardena, Alta Badia, Arraba und der 3343 Meter hohen Marmolata, dem höchsten Berg der Dolomiten - sind ein Paradies für Wintersportler.

Weitgehend zeigte sich das Wetter von seiner guten Seite, allerdings waren die Temperaturen zu hoch, so dass gegen Mittag der Schnee sulzig und weich wurde, was anstrengende und herausfordernde Abfahrten zur Folge hatte. Der guten Laune bei den 16 Teilnehmern tat dies jedoch keinen Abbruch, zumal nach dem Pistenspaß vor der atemberaubenden Bergkulisse ein ausgedehnter Après-Ski nicht zu kurz kam. Es war, darin bestand unter den Teilnehmern Einigkeit, wieder eine rundum gelungene Skiwoche „in den schönsten Bergen der Welt“. Übrigens: Unsere Organisationschefin Birgit hatte viel Pech. Außerhalb der Skipiste vor dem Hotel hat sich "unsere Medizinfrau" den Finger gebrochen und musste in der Klinik in Canazei ärztlich versorgt werden. Trotz dieses Malheurs ließ sie sich die gute Laune nicht verderben und machte das Beste aus der  Situation. Chapeau und schnelle Genesung!

Pressemitteilung: Defibrillator für das Hotzenwaldhaus

KANDERN. Die Volksbank Dreiländereck hat den Hochtouristen Kandern für deren 

Freizeitheim „Hotzenwaldhaus“ einen Defibrillator gespendet. Groß war die Freude bei HansJürgen Weiß, Vorsitzender der Hochtouristen, und seiner Stellvertreterin Regina Weber, als sie von Dennis Hofmann, dem Leiter der Kanderner Volksbank-Filiale, sowie Sandra Friedrich, der Assistenz des Vorstands der Volksbank Dreiländereck in Lörrach, ein solches lebensrettendes Gerät überreicht bekamen. Dadurch könne im Fall eines plötzlichen Herzstillstandes, wo jede Minute zählt, schnelle Hilfe geleistet werden, waren sich bei der Übergabe alle Beteiligten einig. Denn bei einem Herzstillstand gibt ein Defibrillator elektrische Schocks an den Herzmuskel ab, um den Herzrhythmus wiederherzustellen. Dieser automatisierte externe Defibrillator (AED) erhöhe in erster Linie die Sicherheit für die Nutzer des Hotzenwaldhauses. Das Freizeitheim liege zwar wunderschön, sei aber doch etwas abgelegen, weshalb in einem Ernstfall die Rettungswege lang seien, merkten die Vertreter der Volksbank an. Darüber hinaus sei die Spende auch als Anerkennung für das starke ehrenamtliche Engagement der Kanderner Hochtouristen zu verstehen. 

„Wir möchten Verantwortung für unsere Region übernehmen und einen Beitrag zur Gesundheit und Sicherheit der Menschen leisten“, unterstrich Kanderns Filialleiter Dennis Hofmann und fügte hinzu: „Vereine sind zentrale Orte des Miteinanders, weshalb wir hier konkret unterstützen wollen.“ Und Sandra Friedrich betonte das gesellschaftliche Engagement der Volksbank Dreiländereck, die mit ihrem Produkt „Gewinnsparen“ solche Spenden ermögliche. 

Hans-Jürgen Weiß und Regina Weber bedankten sich für diese „erfreuliche und großüzügige Spende sowie die partnerschaftliche Unterstützung“. Der Defi gebe den Besuchern, so Weiß, ein gutes Gefühl und könne im Ernstfall Leben retten. Der automatisierte externe Defibrillator wird in Abstimmung mit dem DRK außen am Hotzenwaldhaus angebracht, das ganze Jahr über von Vereinen, Familien, Jugendfreizeiten und Firmen genutzt wird. 

Rückblick Skikurse 2026 - Vier Tage Schnee, Spass und Gemeinschaft auf der Melchsee-Frutt

Liebe Vereinsmitglieder,

hinter uns liegen vier ereignisreiche Samstage auf der Melchsee-Frutt. Wir freuen uns, euch heute einen Erfolgsbericht über unsere diesjährigen Skikurse geben zu können, die wieder einmal gezeigt haben, was unseren Verein ausmacht: Sportgeist und Zusammenhalt.

Vom Schneegestöber zum Kaiserwetter Der Auftakt am 10. Januar verlangte unseren Teilnehmern und dem Lehrteam einiges ab. Frau Holle meinte es fast zu gut mit uns, sodass wir den Kursbetrieb aufgrund des starken Schneefalls und der Sichtverhältnisse zunächst nur eingeschränkt durchführen konnten. Doch unsere Geduld wurde belohnt: Das Wetter besserte sich von Mal zu Mal.

An den Kurstagen 3 und 4 wurden wir schließlich mit absolutem „Kaiserwetter“ verwöhnt. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Pistenbedingungen konnten sowohl die Kinder- und Erwachsenen-Anfängergruppen als auch die Fortgeschrittenen und die Plauschgruppe enorme Fortschritte machen.

Ein riesiges Dankeschön geht an unser engagiertes Skilehrer- und Helferteam, die unsere rund 55 Skischüler (30 bis 35 Kinder und 15-20 Erwachsene pro Kurstag) mit viel Geduld und Spaß betreut haben. Die Lernfortschritte waren bei den Anfängern wie auch den Fortgeschrittenen enorm!

Abschlussrennen und Siegerehrung Den krönenden Abschluss bildete am letzten Kurstag (07.02.) unser traditionelles Abschlussrennen. Mit großem Eifer jagten die Schüler der verschiedenen Gruppen der Bestzeit hinterher. Es war großartig zu sehen, mit wie viel Begeisterung und neu erlerntem Können alle bei der Sache waren.

Beendet haben wir die Kurstage mit einer großen gemeinsamen Siegerehrung. Jedes Kind durfte stolz eine Siegerurkunde und eine Medaille entgegennehmen – ein wohlverdienter Lohn für die Anstrengungen der letzten Wochen.

Gelebte Vereins-Solidarität: Ein Dank an die Mittwochs-Wanderer Ein ganz besonderes Highlight dieses Jahres fand abseits der Piste statt und betrifft die Finanzierung der Kinderskikurse. Unsere Abteilung „Mittwochs-Wanderer“ veranstaltet jährlich einen Seniorennachmittag im Hotzenwald-Haus. Dank der großzügigen Unterstützung der Sponsoren Immobilien Seiter und Kaja Wohlschlegel, welche die Buskosten für diesen Nachmittag übernahmen, sowie der Hilfe vieler Ehrenamtlicher, konnten die Senioren einen wunderbaren Tag erleben.

Der Überschuss dieser Veranstaltung, der traditionell einem guten Zweck zugeführt wird, stand dieses Jahr unter dem Motto: „Kindern die Teilnahme am Skikurs ermöglichen und Familien entlasten“.

Wir sind sehr dankbar, dass dieser Betrag unserer Jugend zugutekam. Dadurch konnten wir die diesjährigen Kinderskikurse subventionieren und jedem teilnehmenden Kind 17,00 € der Kursgebühr erstatten. Dies ist ein wunderbares Zeichen der Solidarität zwischen den Generationen und Abteilungen innerhalb der Hochtouristen Kandern!

Danke an das Team Zu guter Letzt ein riesiges Dankeschön an unser engagiertes Team aus Skilehrern. Ohne euren ehrenamtlichen Einsatz an diesen vier Samstagen wäre ein solches Event nicht möglich.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Saison!

Mit sportlichen Grüßen,

Eure Abteilungsleiter Wintersport Hochtouristen Kandern

Lara Heinfling und Marco Lindermer

Fasnacht Aktion 2026

Der Wettergott war Kandern wohl gesonnen- keinen Tropfen vom Himmel, sogar die Sonne blitzte manchmal durch.

Dank geübter Helfer, die zum größten Teil auch schon letztes Jahr halfen, war der Stand ruckzuck aufgebaut.

Die leckeren Käsebrezel fanden leider nicht den gewünschten Anklang, ähnlich den berühmt-berüchtigten Schinke- Weckli.

Essens- Vorschläge, die reißenden Absatz finden, können gerne an mich gesendet werden. ;-) Umso besser liefen die Getränke.

Der Tag hat unserem Vereinskonto somit eine nette Finanzspritze beschert. Allen Helfern an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön, auch im Namen der Vorstandschaft.

Ohne Euch können wir solche Aktionen nicht durchführen.

Regina Weber

Schneeschuhtour Nauders-Rätisches Dreieck vom 20.-23.Januar 26

Zwischen den ÖTZTALER ALPEN, der SESVENNA und der imposanten SAMNAUNGRUPPE, waren 12 „Yetisten – Freaks“ unterwegs, um in knirschendem Schnee und kristallklarer Luft auf „Breiten Tellern“ das Dreiländereck zu erkunden.

Jede einzelne Tagestour war so ausgelegt, dass sie abwechslungsreich und unterschiedliche Facetten aufwies, um sich eindrücklich voneinander zu unterscheiden.

Überwiegend strahlender Sonnenschein und eine gute solide Schneeunterlage oberhalb der 1500mtr. Grenze sorgten für abwechslungsreiche Tage. 

Gastfreundliche Hüttenwirte luden zur Einkehr in urige Berghütten und Gasthöfe ein und verwöhnten mit typischen Tiroler Schmankerln.

TOUR 1

Anreisetag.

Ohne Schneeschuhe aber mit Wanderstöcken und Kopfbeleuchtung ausgestattet ging es nach der Ankunft in einer Nachtwanderung zuerst durch den Ort Nauders (natürlich mit Jagertee- und Glühweinstopp) und dann hoch zum BERGASTHOF PARDITSCH auf 1750m, um sich kulinarisch auf die Tiroler Küche einzustimmen.

Sternenhimmel/licht und strahlende Kopfbeleuchtung wiesen danach zielsicher den Weg zurück zur Unterkunft im FERIENHAUS AUER.

Aufstieg: 3 km / Gehzeit 1 h / HM 350

TOUR 2

Im ROJENTAL, einem idyllischen Seitental des OBEREN VINSCHGAUS und Geheimtipp für Naturgenießer, startete die Tour auf 1800mtr. Höhe, bei hervorragenden Wetter- und soliden Schneebedingungen. 

Die ersten Höhenmeter, direkt nach dem Start waren für einige etwas gewöhnungsbedürftig und verlangten ein heftigeres DURCHSCHNUUFE als vorgesehen, um in den richtigen Gehrhythmus zu kommen. Danach erfolgte die Belohnung:

Fast unberührt und ganz „In-Weiss-Gehend“, konnte der „Schneeschuhwurm“ entspannt in der SESVENNAGRUPPE, am Fuße des MITTLEREN- NOCKENKOPFES  (2780mt), seine Spuren hinterlassen. Der „Entspannungshock“ in der Skihütte des Skiclubs Schöneben, leitete dann den Talabstieg ein.

Tourlänge: 12 km / Gehzeit 6 h / HM 350

TOUR 3

Dank der Höhenlage bot die MUTZKOPFRUNDE im Naturschutzgebiet Nauders, zum verschneiten Naturschutzdenkmal SCHWARZ SEE (1725m), inmitten einer malerischen Winterlandschaft, ein weiteres eindrückliches Erlebnis. 

Ein wunderschöner, idyllischer Rastplatz direkt am zugefrorenen Seeufer bei herrlichem Sonnenschein, war eine unerwartete zusätzliche Belohnung, die mit einer kurzen „Schnäppslirunde-Vielfalt“ gebührend gewürdigt wurde.

Das „Privat-Navigation-System HJW“ führte die Teilnehmer auf verschlungenen Waldwegen hinunter zum RIATSCHHOF, zum wohlverdienten Kaffee und den ganz speziellen „Tiroler Süßigkeiten“, die die beim Gehen verlorenen Kalorien sofort wieder zurückführen.

Alles hat sein alltägliches Ende, so auch die Schneehöhe auf dem Riatschof (1530m).

Die Breiten Teller hatten keine Unterlage mehr und wurden leichtfüßig und gutgelaunt auf den Schultern hinunter ins Tal getragen. Die Truppe ist ja äußerst flexibel.

Tourlänge: 12 km / Gehzeit 6 h / HM 600

TOUR 4

Warum sich nicht auch einmal mit der Bergbahn zum Startpunkt einer neuen Tagestour „liften“ zu lassen? Wir haben es getan und nicht bereut.

Ausgehend von der BERGSTATION BERGKASTEL (2.130m) führte uns eine erst vor kurzem neu kreierte Schneeschuhhochtour grenzüberschreitend nach Italien (Vinschgau, Südtirol). 

Die Einstiegsvariante musste anfangs mit wenigen Skifahrern „partnerschaftlich“ geteilt werden, bevor die Route durch einen alten Zirbenwald zum sich flach ausbreitenden Oberen Almboden auf der PALMORT EBENE (2020m) führte. 

Vorbei an alten Panzersperren und historischen Bunkeranlagen, gebaut in den Jahren 1938-1942, gelangten wird wir zum eigentlichen Tagesziel, dem auf der italienischen Seite liegenden AUSSICHTSFELSCHEN PALMORT (2120m).

Eine schöne Aussicht auf den RESCHENSEE und hinunter in den VINSCHAGU war hierfür die Belohnung, 

Der langsam einsetzende Wetterumschwung von Süd nach Nord, machte sich deutlich bemerkbar, so dass der Gruppe das Aussichtshighlight auf die mächtigen Gipfel des ORTLER (3905m), Mt. CEVEDALE (3769m), KÖNIGSSPITZE (3851m), verweht blieb.

Der Abstieg zurück nach Nauders verlangte aufgrund stark vereister kleinerer Streckenabschnitte einiges an Improvisation. 

Das gewünschte Tagesziel LÄRCHENALM zum geplanten Höhepunkt/Abschlusshock musste deswegen leider aufgegeben werden.  

Tourlänge: 14 km / Gehzeit 5 h / Abstieg 1100 Hm

RESÜMEE:

Schön wars / Tolle Gruppe / Nette Unterkunft / Urchige gemütliche Gashäuser / Tiroler Kultur mit einer einzigartigen Mischung aus alpiner Tradition und moderner Lebensart.

Wanderung zum Wartberg am 04. Januar  2026

Spontane Gipfelstürmung Grand Ballon am 28. Dezember 2025

Um dem heimischen Grau-in-Grau zu entkommen und den über Weihnachten hartnäckig angesetzten Plätzchen-, Braten- und Keks-Kalorien den Kampf anzusagen, rief unser 1. Vorsitzender Hans-Jürgen Weiß am 28. Dezember kurzerhand zur spontanen Wanderung auf den höchsten Berg der Vogesen – den Grand Ballon. Elf ebenso spontane wie bewegungshungrige Mitstreiter folgten dem Ruf.

Belohnt wurden wir mit einer perfekten Inversionswetterlage: strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel und ein Wolkenmeer im Rheintal, das aussah, als hätte jemand zu viel Sahne aufgeschlagen. Die Fernsicht reichte vom Schwarzwald über den Schweizer Jura bis hin zu den schneebedeckten Alpengipfeln – Postkartenmotiv inklusive.

Die etwa dreistündige Tour startete am Pass und führte uns zunächst hinauf zum Gipfel des Grand Ballon, wo die futuristisch anmutende Wetterstation bereits auf uns wartete. Dort oben pfiff allerdings ein eisiger Wind, der jedem klar machte: Schönwetter heißt nicht automatisch Wohlfühltemperatur.

Anschließend ging es – teils steil und mit entsprechender Vorsicht – vorbei am „Monument des Diables Bleus“ hinab zur „Ferme Auberge du Grand Ballon“. Leider blieb es beim Vorbeigehen, denn die Ferme hatte geschlossen. Auf schneebedecktem, angenehm flachem Weg wanderten wir weiter zum Judenhut, wo ein zünftiges Rucksackvesper neue Energie lieferte. Gut gestärkt setzten wir unseren Weg zur „Ferme Auberge du Haag“ fort – ebenfalls geschlossen. Offenbar hatten die Wirte beschlossen, uns zusätzlich zu trainieren. Zum Abschluss stand noch der Wiederaufstieg zum Pass auf dem Programm.

Da beide Fermen geschlossen waren, musste die wohlverdiente Einkehr warten: Erst nach der Rückfahrt kehrte die Gruppe in einem heimischen Gasthaus ein, wo der gelungene Wandertag schließlich in gemütlicher Runde ausklang.

Fazit: Kalorien verbrannt, Sonne getankt, grandiose Aussichten genossen – und trotz geschlossener Hütten ein rundum gelungener Wandertag

Kretentour zum Chellechöpfli am 29.11.25

Bewegung im Alter und Pflege der Gemeinschaft

Die Mittwochswanderer der Hochtouristen Kandern, alles Senioren im Alter von 60 bis 91 Jahren, gehen alle zwei Wochen auf Tour durch heimatliche Gefilde. 

Wie beliebt diese regelmäßigen Wanderungen sind, die jeden zweiten Mittwoch zwischen 20 und 30 Senioren lockt, liegt nicht zuletzt auch an Bruno und Hildegard Bürgelin aus Riedlingen. Das vitale Ehepaar, das mit 79 und 77 Jahren selbst im Seniorenalter ist, versteht es zur Freude der Teilnehmer, nicht nur interessante Wanderungen durch das Markgräflerland, das Wiesental, den Dinkelberg oder den Kaiserstuhl bestens zu organisieren, sondern sorgt dadurch auch für abwechslungsreiche Gemeinschafts- und Naturerlebnisse. Und diese werden gerade im Alter dankbar angenommen, bringen sie doch Abwechslung in den Alltag der älteren Menschen. 

„Sowohl Ehepaare als auch Singles nicht nur aus Kandern und seinen Stadtteilen, sondern Teilnehmer aus dem gesamten Kandertal und Markgräflerland nutzen unser Angebot“, freut sich Bruno Bürgelin, der rund 60 Namen von Teilnehmern in seiner Kartei stehen hat. Stets sieben Tage vor der anberaumten Mittwochswanderung bekommen alle eine E-Mail mit Ablauf, Streckenverlauf und Höhenmetern sowie Einkehrmöglichkeit, nachdem er zuvor die Wetterprognosen gecheckt hat. „Dann wissen alle, was sie erwartet und auf was sie sich einlassen“, sagt Hildegard Bürgelin, die ihren Mann bei der Organisation tatkräftig unterstützt. Bei der Planung der Wanderungen bis zu zehn Kilometern („es soll niemand überfordert werden“) bedient sich Bruno Bürgelin des Routenplaners Komoot, was eine willkommene Erleichterung bringt. Auch ist das Riedlinger Ehepaar stets offen für Wandervorschläge aus dem Kreis der Teilnehmer und berücksichtigt in der Regel Wünsche aus dem Kreis der Mittwochswanderer.

Bruno und Hildegard Bürgelin macht die Aufgabe als Organisatoren und Ansprechpartner der Mittwochswanderer sichtlich Spaß. „Wenn wir anderen damit eine Freude machen können, dann ist das auch für uns eine große Freude“, sagen die beiden unisono. Treffpunkt ist stets um 10 Uhr am Bahnhof Kandern. Dort werden Fahrgemeinschaften gebildet, um zum Ausgangspunkt einer Wanderung zu fahren und einen abwechslungsreichen Tag zu erleben.

Wandern spricht nicht nur alle Sinne an, fördert das Wohlbefinden und ermöglicht Naturerlebnisse, es verbindet auch und sorgt für Gemeinschaftserlebnisse. Dabei gelingt es Bruno und Hildegard Bürgelin, die seit seit rund 50 Jahren Mitglied der Hochtouristen sind und früher vor allem dem Skifahren frönten, immer wieder, Touren auch auf versteckten und wenig bekannten Wegen mit eindrucksvollen Aussichtspunkten auszuwählen. Und genauso wichtig wie die Wanderrouten ist die Pflege der Gemeinschaft und die Geselligkeit. Deshalb sind die Mittwochswanderungen auch immer mit einer Einkehr in einem Gasthaus verbunden. „Das ist heute aber gar nicht mehr so einfach, entlang der Wanderstrecke eine geeignete Gaststätte für bis zu 30 Personen zu finden“, weiß Bruno Bürgelin aus Erfahrung, der sich nach jeder Wanderung bereits wieder Gedanken um das nächste Ziel macht. Deshalb kommt es hin und wieder vor, dass alternativ zur Einkehr während der Sommermonate irgendwo an einem schönen Aussichtspunkt eine Rast mit Selbverpflegung eingelegt wird.

Wie beliebt diese Mittwochswanderungen sind, zeigt der wachsende Zulauf. „Es geht um Bewegung im Alter und um Gemeinschaftspflege“, betont Hildegard Bürgelin.

Diese Mittwochswanderungen, die zuweilen auch mit Firmenbesuchen und Besichtigungen verbunden wurden, haben die Hochtouristen in den 1990er Jahren ins Leben gerufen. Rudolf Zeuner und Reinhard Molter führten damals die Gruppe, später übernahm Karl Hinte die Organisation, ehe er später von Bruno Bürgelin unterstützt wurde, der nun seit 2020 die Gruppe allein leitet und dabei von seiner Frau unterstützt wird. Im Vordergrund der Mittwochswanderungen, die in den vergangenen Jahren einen starken Zulauf erfahren haben, steht das gemeinsame Erleben und der soziale Austausch.

Abschlussfahrt E-MTB Montagsbiker 4 Karrseentour am 18.10. 2025

Am 18. Oktober starteten 5 E-Mountain Biker der Hochtouristen zu der Vier Karrseentour im Nordschwarzwald rund um Baiersbronn im Nationalpark Schwarzwald. Die Anfahrt am frühen Morgen wurde allerdings bereits in Kandern etwas verzögert. Wegen einer Motorstörung durch einen nächtlichen Marderbiss versagte der Hochtouristenbus kurzfristig seine Dienste. In rascher Eile wurden die tags zuvor verladenen Bikes in ein Ersatzkombi (vielen Dank an Martin G.) umgeladen. Danach konnte die 2-stündige Anfahrt zum Startpunkt der Tour in Baiersbronn in Angriff genommen werden. Nach der Ankunft dann direkt das nächste Malheur: durch den Transport wurde am Bike von Tourenguide Markus der Tacho/Steuermodul des Bikes beschädigt. Aber mit vereinter Innovationskraft der Teilnehmer konnte ein Kabelbinder das Problem lösen und die Tour bei sehr frischen 5 Grad gestartet werden. 

Vom Sankenbacher Wanderparkplatz wurde das erste Ziel, der Sankenbachsee, angesteuert. Der Sankenbachsee ist der einzige der vier Karrseen, der für ein Bad freigegeben ist. Bei den einstelligen Temperaturen an diesem Tag wurde diese Option von der Bikegruppe allerdings nicht gezogen. In einem langen Aufstieg entlang des Hinteren Heinzelberges erreichten die Biker zuerst die tolle Aussichtsplattform oberhalb des Ellbachsees. Nach kurzer Pause mit Fotoshootings folgte eine Abfahrt hinunter zum Ellbachsee. Auch hier legte die Gruppe einen kurzen Stop ein, um die herrlich urige Landschaft rund um diesen See zu geniessen. Nach einem erneuten kurzen aber knackigen Aufstieg führte die Tour über die Höhenzüge des Nordschwarzwaldes mit spektakulären Ausblicken ins Rheintal und auf die Vogesen durch das Naturschutzgebiet Schliffkopf. Am Skigebiet Ruhestein nahmen die Biker den letzten Anstieg vor der Mittagspause in Angriff. Ziel war die Rasthütte Seibels Eckle. Eilig wurden mit Hilfe der sehr freundlichen Wirtsleute alle Bikes mit den notwendigen Stromanschlüsse versorgt um wieder „vollgetankt“ zu werden. Selbstverständlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Nach rund 2 Stunden konnte die 2. Etappe der Tour wohlgenährt und aufgeladen fortgesetzt werden. Eine lange Abfahrt nach wolliger Wärme in der Hütte lies die Biker dann doch etwas frösteln, so dass der bevorstehende Anstieg zum 3. Karrsee, den Schurmsee, mit Dank angenommen wurde. Der Schurmsee bot an diesem Tag mit prächtigem Sonnenschein und bunten Herbstfarben der Bäume rundherum ein atemberaubendes Panorama. Leider war die Verweilzeit an diesem herrlichen Platz nur begrenzt. Es galt ja noch weitere 35 Km bis zum Ziel zu absolvieren. Einer rasante Abfahrt bis zum Flüsschen Schönmünz folgte ein ebenso zäher Anstieg zu dem 4. Kaarsee. Auf knapp 800 Meter Höhe präsentierte sich auch der Huzenbacher See als bezaubernder Ort in herbstlicher Stimmung. Der Anstieg auf den Karrgrad rund um den See bot auf dem höchsten Punkt auf rund 1000 Meter  dann nochmals ein Abschiedsblick von ganz Oben auf den See und das ihn umgebende Naturschutzgebiet. Beeindruckt von der herrlichen Landschaft musste die Gruppe dann die letzten 20 Km mit etwas Zeitdruck angehen, um rechtzeitig vor Sonnenuntergang am Ziel anzukommen. Einer tollen Abfahrt auf einer schmalen Strasse durch die herbstlichen Wälder bis nach Tonbach schloss sich ein kleines Potpourri des Biker 1x1 an mit abwechselnden Trails, Wanderwegen, Fahrradwegen, Strassen bis zum Ausgangspunkt Sankenbacher Wanderparkplatz. Fazit der Tour: 86,6 Km mit 1912 Hm und einer reinen Fahrzeit von 4h 36m.

Zufrieden und beeindruckt von der absolvierten Naturpark Tour kehrten die 5 Biker nach Kandern zurück und schlossen den Abend in geselliger und erweiterter Runde im Clubheim Halbzeit in Kandern ab.

Seniorennachmittag im Hotzenwaldhaus

Kanderner Senioren on Tour…

Ein Tag voller Sonne, Musik und guter Laune: Unsere Mittwochswandergruppe der Hochtouristen luden – in Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro und dem Luise-Klaiber-Heim – erneut zu einem Seniorenausflug ins Naturfreundehaus Strick ein.

Dank der Unterstützung von Kaja Wohlschlegel, Immobilien Seiter, konnten alle Teilnehmer kostenlos per Busanreisen. Nach dem herzlichen Empfang durch die engagierten 15 Helfer/-innen, gab es ein hausgemachtes Mittagessen der Vereinsmitglieder und eine köstliche Kuchentafel.

Für viel Stimmung sorgte Live-Musiker Siegfried Bürgelin, der mit Liedern aus vergangenen Jahrzehnten viele zum Mitsingen animierte.

Wie Senioren bedauernd anmerkten, findet seit Corona seitens der Stadt Kandern leider kein vergleichbarer Event mehr statt – umso dankbarer waren alle für dieses schöne Gemeinschaftserlebnis in unserem Hotzenwaldhaus

Der Erlös kommt der Jugendförderung zugute und unterstützt Kinder, die dieses Jahr an den Skikursen in Melchseefrutt teilnehmen.

Pli

Abschlussfahrt Mittwochs-Biker am Kaiserstuhl

Mit einer Gruppe von 10 Teilnehmern bestritten die Mittwochs-Biker am Samstag, 11.Oktober ihre Abschlusstour um und über den Kaiserstuhl. Bei idealem Biker-Wetter startete die Gruppe in Bötzingen und kämpfte sich gleich zu Beginn durch den dichten Verkehr in diesem engen Städtchen. Sogleich ging es dann an die ersten Höhenmeter durch Weinberge und Hohlgassen hinauf zum Vogelsang Pass. Über den teilweise schmalen Knabenkrautpfad wurden die letzten Meter bis zur ersten Anhöhe geschafft. Es folgte eine schöne Abfahrt durch die Weinberge nach Altvogtsburg, entlang am Fusse des Badbergs talwärts über Feld- u. Wiesenwegen bis nach Oberbergen. Von dort aus wurde die Tour über den Radweg K2 durch zum Teil enge und heimelige Gässchen bis nach Oberrotweil fortgesetzt. Der Bienenfresserpfad führte die Biker dann durch die etwas flacheren Weinberge nach Bischofingen. Die Passhöhe nach Kiechlinsbergen wurde über den Fahrradweg K2 anvisiert. Oben angekommen lud eine wunderbare Aussicht auf Vogesen und die Rheinebene sowie den umliegenden Ortschaften zu einer ersten längeren Verschnaufpause ein. Eine längere Abfahrt führte die Mittwochs-Biker vorbei an Kiechlinsbergen nach Königsschaffhausen zu einem Stärkungsstop mit Kaffe und Kuchen. Mit Unterstützung der Navigation wurde die Tour durch die Weinberge, Wälder und Lösshalden rund um Amoltern bis zum Galgenberg oberhalb Endigens fortgesetzt. Es folgte eine knifflige Abfahrt über Schotter- und Graspisten, durch enge Hohlgassen hinab nach Endingen, wo die gemütliche Altstadt für einer längere Pause zum Besuch des Alemannischen Brotmarktes genutzt wurde.

Gestärkt setzten die Biker ihre Tour durch die Osthänge des Kaiserstuhls oberhalb Bahlingens und Eichstetten durch die schon erwähnten markanten Lös-Schluchten und Weinberge fort. Nach 44 Km und ca. 800 Höhenmetern wurde der Ausgangspunkt Bötzingen ohne Pannen und Unfälle erreicht. Nach einem obligatorischen Abschlussgetränk in der Biker Schutzhütte in Kandern (Chaba) folgte am Abend der gebührende Abschluss mit einem Nachtessen im Landgasthof Krone in Hammerstein.

Sigriswiler Rothornwanderung am 7.September 2025

Fast hätte man annehmen können, dass dieser Berg uns nicht leiden kann. Wir hatten ihn ja bereits letztes Jahr im Programm, haben dann aber nach vier Terminverschiebungen wegen schlechten Wetters aufgeben müssen. 

Dieses Jahr hat dann auch erst der Ausweichtermin wettermäßig gepasst, was leider zur 

Folge hatte, dass nur ein kleines Häuflein der ursprünglich Angemeldeten Zeit hatte, 

mitzukommen. Und so machten sich lediglich sechs wackere Wanderer am Sonntag, den 7.9.25, auf den Weg, das Rothorn doch noch zu erklimmen. 

Ein knackiger Aufstieg vom Startpunkt Schwanden-Sägi führte uns über grüne Weiden und schattige Wälder über Stampf, das Zettenalpegg und Oberbergli bis zum Stäpfli. Leicht abwärts, rechts haltend, ging es weiter über einen felsigen Pfad zum Oberen Rothornzug an den Fuss des Sigriswiler Rothorns. Nun trennte uns nur noch ein kurzes Stück Kletterei durch anspruchsvolles Terrain vom Erreichen des Gipfels auf 2051 m. 

Ein prächtiger Rundblick ins Kandertal, auf den Niesen, den Säntis, überhaupt alle Berner 

Alpen bis weit in den Jura hinein belohnt für die Mühen des Aufstiegs.Nicht zu vergessen die herrliche Sicht auf den Thunersee. Da schmeckte das Rucksackvesper gleich noch viel besser. Immer wieder schweifte der Blick auch über die verschneiten Gipfel von Eiger, 

Mönch und Jungfrau, die hinter dem mächtigen Niederhornmassiv aufragen. Diese 

grandiose Kulisse teilten wir nicht nur mit zahlreichen Artgenossen, sondern außerdem mit riesigen traubenartigen Schwärmen fliegender Ameisen, die uns immer mal wieder 

umhüllten, glücklicherweise ohne Stech-bzw. Beißambitionen. So machten wir uns 

schliesslich auf den Rückweg. Der führte uns quasi auf die Rückseite des Berges auf dem unteren Rothornzug ins Justistal. Sehr steil, stotzig und teilweise seilgesichert, dann wieder geröllige Hänge querend verlangte uns dieser Weg eine gehörige Portion Konzentration ab. Ein bisschen Abenteuer gab es obendrauf, als wir in eine natürliche Höhle (Schafloch) einstiegen, um den anschließenenden 800 m langen Verbindungs-stollen aus dem 2. Weltkrieg zu durchqueren, um so wieder auf die Vorderseite des Berges zu gelangen.Mit Handytaschenlampen bewaffnet fanden wir wohlbehalten, aber etwas schaudernd, den Weg durch den stockfinsteren, wassertriefenden, kalten Tunnel. 

Im steilen Zickzack ging es weiter über den immer grüner werdenden Bergrücken, durch ein Wäldchen hindurch und schließlich über Kuhweiden zurück bis zum Ausgangspunkt. 

Wir kehrten noch kurz ein im Gasthof Rothorn in Schwanden und schwärmten von dieser 

reizvollen und abwechslungsreichen Wanderung. 

 

Katrin Flury 

E-Mountainbike Tour Schluchsee-Kandern am 14.August 2025

Am Donnerstag, 14. August absolvierten 8 Biker der EMTB Montagsgruppe bei hervorragendem Wetter die inzwischen schon traditionelle E-Mountainbike Tour vom Stauwehr des Schluchsee bis nach Kandern. 

Den 1. Teil vom Schluchsee bis zur St. Wilhelmer Hütte wurde über eine Route oberhalb des Westufers des Schluchsee entlang des Kapellenkopfes und der Bärenhalde bis zum Caritas Haus auf dem Feldbergpass bewältigt. Von dort fuhr die Gruppe dann bergab erst zum Feldsee und dann über den Rehbühl-Rinken und das Zastler Loch zur Wilhelmshütte. Nach einer ausgiebigen Verpflegung auf der Almhütte mit gleichzeitigem Aufladen der Akkus wurde der 2.Teil der Tour in Angriff genommen. Über den  Stübenwasen, Neustütz-Spähnplatz, Notschrei-Pass, Trubelsbachtal, Hörnle, Wiedener Eck, Hohtann-Hütte, Belchen Liftstation, Böllemer Eck, Heideckfelsen und Haldenhof gelangten die Biker nach herrlichen aber auch zum Teil herausfordernden Trials ( es gab leider 2 Stürze, die aber alles in Allem glimpflich abliefen) die Kälbele Scheuer. Auch dort wurden nebst kulinarischer Verpflegung die Akkus für den letzten Teil der Strecke aufgeladen.  Via der  Sirnitz, Stühle, Meierskopf, Lipple,Federlisberg, Stühle, Reh-Hütte, Roter Rain erreichten die 8 Biker Kandern und steuerten direkt das Clubheim des FCK an, um den gelungenen Tag nach 87 km und über 2000 Höhenmetern zünftig ausklingen zu lassen.

Felsenweg Oberried am 16.August 2025

Bei idealem Wanderwetter, präsentierte sich uns aussichtsreich und in keiner Weise "unfelsig"  der FELSENWEG. GROSSER LUCHSFELSEN, BIRKEN- und ZIGEUNERWÄNDLE, die ZÄHRINGERWAND, BAUERN- und BOHRHAKENTÜRMLE, WARMER-, BUCHEN- und RASATPLATZFELSEN boten immer wieder herrliche Panoramablicke ins Dreisamtal, Schauinsland, Stübenwasen und Feldberg.

Die Kaffeestärkung nach dem Aufstieg zur ehemaligen Herderhütte auf 1100 mtr., der ERLENBACHER HÜTTE tat gut, um sich "felsig" und "emsig gemsig"  durch die verschiedenen Felsentürme zu hangeln / orientieren.....

Helfende Männerhände ergriffen sich "Zitterwaden", um einen sicheren Abstieg hinunter ins BRUGGA- und WILHELMERTAL zu gewähren. VIELEN DANK AN ALLE GREIFER UND HELFER!

Über den "Paradiesweg "WILHELMITENPFAD" unterhalb der Felsentürme (für einen Großteil, leider etwas unglücklich der Straße entlang...), ging es zurück zum Ausgangspunkt beim  Bergasthof LINDE/Napf. Ein gemütlicher Abschlusshock rundete eine abwechslungsreiche Tagesrundtour ab.

Dolomiten Höhenweg Nr. 1 vom 27.07. - 02.08.2025

Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 27.07. bis 02.08.2025

Zum elften Mal verbrachten die Hochtouristen mit ihrem bewährten Wanderführer

Michael Epp eine Wanderwoche in Südtirol und den Dolomiten. Wir starteten mit elf

Personen, fünf Männern und sechs Frauen.

Ziel war dieses Mal der Dolomiten-Höhenweg Nr. 1, auch Alta Via dei Dolomiti genannt.

Die Dolomiten sind zu Recht zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und dieser Weg führt

durch die schönsten Teile derselben. Dieser Titel und dessen perfekte Vermarktung

haben einen entsprechenden Ansturm aus aller Welt zur Folge, erleichtert durch digitale

Buchbarkeit der Unterkünfte und den Flugverkehr. Man hört unterwegs und in den

Unterkünften Sprachen aller Herren Länder und die Englischkenntnisse des Personals

haben sich deutlich verbessert.

Dies hat als negative Folge, dass die Hütten schon ganz früh im Jahr ausgebucht sind.

Wie Michael berichtete, konnte er letztes Jahr noch Anfang Juni Hütten buchen. Dieses

Jahr war Anfang Februar schon fast alles ausgebucht. Ein Beispiel: In einer der Hütten, wo

Michael Anfang Februar dieses Jahres noch Plätze für uns fand, konnte man ab 01.

Januar über Booking.com buchen. Der Hüttenwirt berichtete uns, dass schon am 03.

Januar eine größere Gruppe Japaner, wohnhaft in den USA, die Unterkunft buchte. Vor

Ort spricht man auch schon von Übertourismus und versucht z.B., den Ansturm der

Touristen durch Eintrittsgelder an den touristischen Hotspots zu bremsen.

Diese Entwicklung hat auch zur Folge, dass die Organisation einer solchen

Wanderwoche für eine Gruppe erhebliche Mühe und Aufwand mit sich bringt. Zum einen

muss die geplante Route geändert werden, zum anderen verlangen die Hüttenwirte eine

Anzahlung, weil es viele Gäste gibt, die reservieren, dann aber -warum auch immer- nicht

erscheinen. Dies bedeutete nicht nur für Michael sondern auch für Katrin, die in

ständigem Kontakt mit Michael die Wanderwoche hier organisierte und vorbereitete, viel

Arbeit. Ihr besonderen Dank, auch weil sie die Früchte ihrer Arbeit nicht ernten konnte,

denn sie musste die Tour schon am zweiten Tag aus gesundheitlichen Gründen

abbrechen.

Unserem ortskundigen und gut vernetzten und und nie um eine Lösung verlegenen

Michael gelang es trotz dieser Hürden, eine erlebnisreiche und abwechslungsreiche Tour

zusammen zu stellen. Es gelang ihm auch, die unterschiedlichen Leistungsprofile der

Teilnehmer zu koordinieren, indem er den einen leichtere Varianten mit weniger

Höhenmetern und den anderen zusätzliche Besteigungen anbieten konnte.

Überhaupt Michael: Er ist natürlich italienischer Staatsbürger aber in erster Linie mit Leib

und Seele Südtiroler. Und da Südtirol als Folge des Ersten Weltkrieges italienisch

geworden ist und dieser Krieg überall in den Dolomiten als Stellungskrieg zwischen

Italien und Österreich stattfand, weist er uns immer und überall auf die vorhandenen

Spuren dieses Krieges und dessen Folgen hin. Hinzu kommen seine Anekdoten aus

seinem familiären und beruflichen Leben. 

Von „Hütten“ zu sprechen, erweckt einen falschen Eindruck. Es ist fast überall in die

Unterkünfte ordentlich Geld investiert worden. Wo man früher wie Sardinen im

Massenlager eingequetscht und der Sanitärbereich nur rudimentär vorhanden war, ruht

man heute in Zwei-, Drei- und Vierbettzimmern mit eigenem Sanitärbereich. Dies hat zur

Folge, dass die Preise deutlich in die Höhe geschossen sind. 

Unsere Tour begann am Pragser Wildsee, ganz im Osten von Südtirol und nahe der

Grenze zur Region Venetien und zu Osttirol und zu der Stadt der Winterolympiade im

Februar nächsten Jahres, Cortina d´Ampezzo. Dieser See mit einer Wasserfarbe wie in

der Südsee ist ein viel besuchter Hotspot. Wir übernachteten dort im (Grand?)-Hotel am

See, das im Jahre 1899 gebaut wurde und wenig verändert noch heute im Eigentum der

Familie des damaligen (österreichischen!) Bauherrn steht. So steht es zumindest auf den

vorhandenen Informationstafeln. Es war ein besonderes Erlebnis, in diesem historischen

Gebäude zu übernachten und zu speisen.

Am nächsten Tag ging es streng bergauf, dann bergab , zuerst in der Sonne und dann im

Regen, teilweise auf Militärwegen aus dem Krieg. Unser Ziel war die Ütia de Fodora Vedia.

Dieser Name ist ladinisch, eine Sprache, die noch in verschiedenen Tälern in Südtirol,

Venetien und Trentino von ca. 30.000 Menschen gesprochen wird. In dieser Region sind

die Einheimischen zu einem großen Teil Sprachkünstler: Je nach Gesprächspartner

sprechen sie italienisch, deutsch oder ladinisch und -siehe oben- jetzt auch englisch.

Dies gilt nicht immer für die zahlreichen „Gastarbeiter“ aus ganz Italien, meist Studenten

und Studentinnen, die sich in den Bergen ein schönes Zusatzeinkommen verdienen

können und eine Bewirtung der vielen Hütten erst möglich machen.

Der zweite Tag war relativ „easy“, was eine kleine, nicht ausgelastete Gruppe zu einem

Aufstieg auf den etwa 500 Meter höher als unsere Hütte auf 2000 Metern gelegenen

Col Bechei Dessora (auch ladinisch) nutzte. Eine andere Gruppe besuchte mit weniger

Höhenmetern eine Hütte und eine militärische Unterkunft, die Michael als Wehrpflichtiger

der italienischen Armee mit 18 Jahren mit etwas schwererem Gepäck kennen gelernt

hatte. Wir übernachteten in einer ganz kleinen Hütte mit nur vierzehn Betten und alle in

einem Raum, was war wie früher gewohnt, aber sehr heimelig mit einer freundlichen

Hüttenwirtin, die nach dem Abendessen noch einen selbstgemachten

Latschenkieferschnaps spendierte.

Am dritten Tag ging es über eine lange Hochebene, dann folgten ein steiler Anstieg zu

einer Scharte mit Blick von ganz oben auf den kleinen Lago Lagazuoi und einen noch

steilerer Abstieg zu ihm. Von dort ging es wieder 600 Höhenmeter hinauf zur Scharte am

Fuße der Lagazuoihütte. Die letzten 200 Höhenmeter zur Hütte sparten sich die meisten,

sie stiegen auf einer Geröllhalde (im Winter Skipiste) zum Passo Falzarego ab, die

„Gipfelstürmer“ nahmen die Gondel, die im Winter die Skifahrer auf den ca. 2800 Meter

hohen Lagazuoi bringt (mit Ausnahme von Manu!). Dort übernachteten wir in der Rifugio

Col Galina.

Am vierten Tag teilte sich die Gruppe und die eine folgte einem Weg mit weniger

Höhenmetern. Auch sie hatte aber 600 Meter zu überwinden. Die andere Gruppe stieg

auf durch ein unwegsames steiniges und steiles Felskar, dort öffnete sich der Blick

Richtung Arraba und Sellaronda und wir waren ganz alleine bis zur Averau-Hütte, wo die

Menschen wegen naher Lifte wieder zahlreich vorhanden waren. Die nicht alle benutzten:

Ein Helikopter brachte zwei Ehepaare zur Hütte. Okay, sie waren bei ihrem Rundflug

noch ein bisschen höher als wir. Wir stiegen aber noch auf zur Nuvolauhütte auf 2574

Metern, laut Michael die älteste Hütte der Dolomiten mit fantastischem Rundblick,

thronend auf einer Steilwand. Dann folgte ein absolutes Highlight: Abstieg durch die

Cinque Torri, (fünf Türme), ein wie hin gewürfeltes Felsarrangement, natürlich auch mit

militärischen Hinterlassenschaften. Weiter ging es ins Tal hinunter auf ca. 1730 m und

dann wieder hinauf zur Guissanahütte auf 2600 m, auch wieder umgeben von

militärischen Anlagen. Diese Tagestour hatte den Höhenrekord: 1450 Meter Aufstieg und

740 Meter Abstieg.

Am fünften Tag stiegen wir einen ziemlich weglosen felsigen Steilhang ab in ein nicht

endend wollendes Tal, wo höchste Aufmerksamkeit verlangt war. Auf dem Weg zurück

zur Ütia Fodora Vedia (siehe oben) gerieten wir in einen recht heftigen Landregen mit

etwas Blitz und Donner. Nach einer Einkehr in einer Malga (Almwirtschaft) gelangten wir

aber trockenen Fußes und im Sonnenschein wieder zu unserer ersten Unterkunft. Dieser

Tag war unser längster. Wir legten ca. 20 km zurück.

Am Samstag mussten wir unseren Kurs ändern. Es war starker Regen vorausgesagt. Wir

gingen deshalb nicht wie geplant zum Pragser Wildsee zurück, sondern einen kurzen

Weg zur nächsten Bushaltestelle. Der vorausgesagte Regen setzte auch ein und wir

fuhren mit dem Bus mit Umsteigen nach Sankt Lorenz und konnten feststellen, dass die

öffentlichen Busse modern, neu und flott unterwegs sind. Dann mussten wir noch ein

wenig warten, bis Hans Jürgen mit dem Bus zum Prager Wildsee gefahren war und den

blauen Vereinsbus geholt hatte. Er hat auch ein spezielles Lob verdient. Er hat uns sicher

und ohne Stress vom Oberrhein in die Dolomiten hin und zurück gebracht.

Michael händigt jedem Teilnehmer am Ende einer Tourwoche eine Urkunde aus. Diesmal

mit der Bestätigung, dass die Teilnehmer ca. 80 km zurück gelegt haben und ca. 4.900

Meter aufgestiegen sind. Und nach seiner Einschätzung war die Tour auf der Skala von

leicht bis schwer anspruchsvoll bis sehr anspruchsvoll. Dem können wir als

Flachlandtiroler nur zustimmen.

Wolfram

Am Oeschinensee 12.-13.Juli 2025

Eine Gruppe von 15 Wanderern machte sich am frühen Samstag Morgen auf den Weg nach 

Kandersteg im Berner Oberland. Das Gebiet um den türkisblauen Öschinensee war das Ziel. 

Er gilt als einer der schönsten Schweizer Bergseen, liegt auf 1578 m, eingerahmt von den 

eindrucksvollen Dreitausendern Blümlisalp, Öschinenhorn, Doldenhorn sowie Fründenhorn 

und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. 

Die ersten 500 Höhenmeter legten wir per Gondel zurück, da ohnedies noch 1300 hm bis 

zur Blümlisalphütte, dem heutigen Etappenziel und Schlafstatt, zu bewältigen waren. 

Bei wunderbarem Sonnenschein starteten wir in aller Ruhe mit einem Kaffee an der 

Öschinen Bergstation in den Wandertag. 

Von dort aus nahmen wir dann nicht den Weg am See entlang, sondern gleich jenen, der 

oberhalb des Sees entlang führt. Zunächst ging es moderat aufwärts, abwechselnd durch 

kleine Wäldchen, felsiges Gelände, über Bäche und Stege und wunderhübsche 

Sommerwiesen, immer wieder unterbrochen von tollen Ausblicken auf den See. Auch ein 

paar Gemsen haben unseren Weg gekreuzt. Offensichtlich sind sie Publikum gewöhnt, denn 

viel Scheu zeigten sie nicht. 

Wir ließen Tiere und See hinter uns und erhaschten erste nähere Blicke auf die 

Blümlisalphütte, weit oben auf dem Grat thronend. Ein steil ansteigender Zickzack-Weg 

führte uns nun via Oberbergli immer weiter hinauf. Eine Mittagsrast genau gegenüber dem 

Blümlisalpgletscher kam nun mehr als gelegen, da der Weg uns bis hierhin schon einiges an 

Kraft und Kondition abverlangt hatte. Über die langgezogene Seitenmoräne des 

Blümlisalpgletschers stiegen wir dann in die Schutthalden am Südhang des Schwarzhorns. 

Das Gelände ist hier so steil, dass ausladende Stufen als Sicherung eingearbeitet sind, die 

die Erklimmung etwas erleichtern. Auf der Passhöhe des Hohtürli angekommen, war dann 

die Hütte zum Greifen nah und nur noch wenige Höhenmeter zu meistern. 

Alle erholten sich schnell bei ein, zwei Getränken, so dass wir noch dem Gletscher einen 

Besuch abstatteten. 

Nach einem gemütlichen Hüttenabend und der mehr oder weniger erholsamen Nacht im 

Massenquartier auf 2840 m Höhe, war der Abstieg am nächsten Morgen über das Kiental 

bis zunächst der Griesalp auch nicht eben ein Zuckerschlecken. Besonders im ersten 

Abschnitt ist Vorsicht geboten – über schmale Treppenstufen, teilweise mit Seilen und 

Ketten gesichert, geht es in scharfkurvigen Serpentinen steil abwärts. Einem langgezogenen 

Felsband entlang windet sich der geröllige Bergweg weiter abfallend, bis er schließlich in 

weniger steiles Weideland übergeht. 

Nach gut drei Stunden anstrengender Bergab-Kraxelei erreichten wir die Griesalp, wo wir 

eine wohlverdiente Pause einlegten. Ein kurzer Regenschauer brachte uns nochmal kurz in 

die Gänge, bevor es auf die letzten Meter ging. Entlang einer wilden Klamm, wo sich der 

Gamchibach über mehrere Steilstufen in die Tiefe stürzt, spazierten wir, vorbei am 

Tschingelsee und dem sogenannten Hexenkessel bis zur Haltestelle Tschingel. Dort 

bestiegen wir den Postbus und dann noch den Zug zurück nach Kandersteg. 

Und so endete eine anstrengende, aber sehr abwechslungsreiche Tour, die hoffentlich alle in 

lebhafter Erinnerung behalten werden. 

 

Katrin Flury 

Von Hofstetten über den Blaueberg am 5. Juli 2025

Bei schönstem Wetter starten zehn Damen und zwei Herren der HT vom Waldparkplatz in Hofstetten aus durch die weitgehend naturbelassene Chälegrabeschlucht. Über schmale Wege, Holzstege und Treppen ging es hoch zum Berggasthof. Weiter über die Wiese erreichten wir den Blauepass und den Kammweg. Bei sommerlichen Temperaturen waren wir froh überwiegend auf schattigen Waldwegen zu wandern. Am Blattepass gab’s dann die verdiente Mittagspause. Weiter ging’s über Waldwege und schmale Pfade mit zum Teil guter Sicht bis zu den uns bekannten Orten im Markgräflerland. Da wir gut in der Zeit waren machten wir noch einen Abstecher zum Kloster Mariastein. Nach der Besichtigung gab’s in einer schönen Gartenwirtschaft unter alten Kastanien noch Gelegenheit für eine Einkehr bevor wir uns wieder auf den Weg nach Hause machten.

Drei-Schwestern-Weg mit Fürstensteig in Lichtenstein am 28.-29.6.25

Zwei Tage in den Lichtensteiner Alpen – Ein Abenteuer der besonderen Art

Unsere 13 mutigen Bergwanderer machten sich auf den Weg ins Fürstentum Liechtenstein, um die legendären Fürstensteig und Drei-Schwestern-Steig zu bezwingen – zwei der kühnsten und aussichtsreichsten Gratwege, die die Alpen zu bieten haben. Diese Wege sind nichts für Zögerliche: Anspruchsvoll, ausgesetzt und voller Kraxelei, forderten sie Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine Portion Mut von allen Teilnehmern. Unter der Leitung unseres Wanderführers Hans-Jürgen Weiß ging’s los. Das Wetter spielte perfekt mit: Sonne satt, keine Wolke trübte den Blick auf den Rätikon, die Schweizer und Vorarlberger Berge. Imposante Felsformationen säumten den Weg, während Gemsen neugierig die Szenerie beobachteten und Kühe sowie Schafe friedlich auf den Weiden grasten – echtes Alpen-Feeling pur! Mehrere Gipfel wurden erklommen, und die Aussicht war grandios: Ein Panorama, das selbst erfahrene Bergwanderer zum Staunen brachte. Nach einem langen ersten Tag voller Kraxelei und schweißtreibendem Gipfelstürmen fanden wir unsere Unterkunft in der Gafadurahütte des Liechtensteiner Alpenvereins. Die kleine Hütte war unser exklusives Domizil, ganz für uns alleine – ein echtes Highlight! Das Abendessen war eine Überraschung: ein köstliches Menü, mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert, begleitet von viel kühlem Bier und suhrem Moscht. Die Nacht war warm, aber überraschend ruhig, und das ausgiebige Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ließ keine Wünsche offen – perfekt für den nächsten Tag voller Abenteuer! 

Fazit: Eine anspruchsvolle und anstrengende, aber unvergessliche Bergtour, die uns mit grandiosen Aussichten, lustigen Momenten und einem Hauch von Abenteuer sehr bereichert hat. Ein echtes Highlight für alle, die das Besondere suchen und dabei auch noch Spaß haben wollen!

Vier Seen-Tour Vogesen am 1. Juni 2025

Am 1. Juni machten sich 21 unverwegene Hochtouristen unter der Führung von Bernd Schmidt und Hans-Jürgen Weiß, trotz bescheidener Wetterprognose auf den Weg zum Lac Blanc, dem Ausgangspunkt der 4-Seen-Tour. Entgegen jeglicher Vorhersage fanden sie vor Ort aber bestes Wanderwetter vor, milde Temperaturen und sogar mehrheitlich Sonnenschein. Erst kurz vor dem Ziel zogen dunkle Wolken auf, aus denen sich dann aber nur wenige Regentropfen entluden.

Dieser Klassiker in den Hochvogesen führte die Gruppe an 4 Eiszeitseen vorbei: dem Lac Blanc, dem Lac Vert, dem Lac du Forlet und dem Lac Noire. Gleich zu Beginn wies der Aufstieg vom Lac Blanc zum Rocher Hans einen schon fast alpinen Charakter auf. Es ging auf felsigen Pfaden, teils seilgesichert, steil bergauf. Oben angekommen bot sich der Gruppe ein grandioser Ausblick auf den Lac Blanc Richtung Col du Bonhome. Nach einer kurzen Fotopause ging es weiter zur Quelle des Lac Blanc und dann auf dem Vogesenhauptkamm mit seinen Hochmooren, fast eben auf ca. 1300 Meter Höhe, entlang der Grenze zwischen dem Elsass und Lothringen. Die außergewöhnliche Landschaft des Gazong du Faing beherbergt eine bemerkenswerte, aber auch empfindliche und gefährdete Fauna und Flora. So wechseln sich Heidekraut, Heidelbeeren und riesigen Wollgrasflächen ab mit Krüppelkiefern, welche vom stets aus westlicher Richtung kommenden Wind ganz schief gewachsen sind. Auf dem „Taubenklangfelsen“ machte die Gruppe dann Mittagsrast mit fantastischem Blick hinunter zum Lac du Forlet, dem Förlensee. So gestärkt ging es weiter über den Ringbuhlkopf bis zum Parkplatz an der Route des Cretes, der Vogesen-Hochstraße, wo dann der steile Abstieg durch naturbelassene Wälder zum Lac Vert begann. Von dort ging es dann wieder teils steil bergauf zum Wanderheim des Vogesenclubs. Nach einem äußerst freundlichen Empfang genossen alle entweder ein erfrischendes kühles Bier oder heißen Kaffee und natürlich ein Stück der obligatorischen und sehr leckeren „Tarte Myrtille“. Weiter ging es dann auf offenen Hochweiden auf denen viele glückliche Kühe grasten. Anschließend folgte der Abstieg auf schmalen Waldpfaden zum Lac du Forlet und von dort weiter zum letzten der vier Seen, dem Lac Noire. Dort ließ es sich die Gruppe, trotz aufziehender Bewölkung nicht nehmen, mit zwei mitgebrachten Flachmännern auf diese tolle Wanderung anzustoßen. Auf dem letzten Teilstück, dem Sentier Cornelius, zurück zum Ausgangspunkt, dem Lac Blanc, erhöhte sich das Marschtempo aufgrund der immer dunkler werdenden Wolken automatisch. Wie aber Eingangs schon erwähnt wurde die Gruppe vom schlimmsten verschont und nur vom Gewitter gestreift. Die meisten empfanden die wenigen Regentropfenden dann auch eher als angenehme Abkühlung. So erreichten alle zwar recht müde, aber glücklich und zufrieden wieder den Parkplatz am Lac Blanc, von wo aus schließlich die Heimfahrt angetreten wurde. Von dieser wird auch behauptet, dass es im Vereinsbus deutlich ruhiger war, als auf der Hinfahrt 😉.

Die Gruppe ließ den erlebnisreichen Tag dann noch auf der Terrasse des Sportheims in Istein mit einem Vesper ausklingen.