Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

Besichtigung Bierbrauerei Markgräflerland

Biketour in Mittenwald

Kanderner Hochtouristen im Naturpark Diemtigtal

Eine Gruppe mit 16 Hochtouristen hat bei bestem Tourenwetter zwei interessante, erlebnisreiche, aber auch anstrengende Bergwandertage, mit teilweise steilen Auf- und Abstiegen,im Diemtigtal im Berner Oberland erlebt. Die Wanderer haben dabei im Bereich der bedeutensten Alp-

Wirtschaftsgemeinde der Schweiz eine intakte und reizvolleLandschaft mit traditioneller Streusiedlungskultur und zahllosen Alpbetrieben durchwandert. Am 1. Tag war das Wiriehorn (2.304 m)  das Ziel, mit anschließender Rundwanderung um den Hausberg des Diemtigtals. Nach der anstrengenden ca. 5 stündigen Tour, wurden die letzten 300 Höhenmeter im Abstieg auf dem Trottinet geschafft.

Nach der Übernachtung in einer Gruppenunterkunft im altehrwürdigentypischen Berner-Oberland-Gasthaus „Tiermatti“ in Schwenden ging es am 2. Tag auf die gegenüberliegende Talseite zur Besteigung des Turnen (2.097 m). Über die Rinderalp erfolgte der Abstieg ins Tal und 

endete nach ca. 6 Stunden in Oey.  Beide Tourenziele mit jeweils ca.1.000 Höhenmeter Auf- und Abstieg wurden mit einer grandiosen 360 Grad-Sicht auf die Täler, Höhen und Schneegipfel des Berner Oberlandes belohnt.Abgerundet wurde das Bergerlebnis durch die derzeit in voller Blüte

stehende üppige Alpenflora.  

26.06.18/Heinz Oßwald

Rappenfelsensteig Wanderung am 13. Mai

Mut zum Risiko.....

.....wird meistens belohnt! 13 unverzagte Wandergesellen machten sich trotz düsterster Wetterprognose mit 90% Regenwahrscheinlichkeit von 7-12l/m² und mit 8°- 10°C auf den 90 minütigen Weg nach Staufen, oberhalb des Schluchsees, um den Rappenfelsensteig zu erleben. Bei bewölktem Himmel und 13°C, aber trockenen Fußes und Hauptes führte der Weg über Wiesen in einen menschenleeren, aber wunderschönen Wald sanft hinab entlang der "Schwarza" zum Rastplatz Muckenloch. Frisch gestärkt war der unvermeidliche Aufstieg auf einem schmalen Trampelpfad, zum Teil vorbei an Geröllfeldern und Felswänden nur leicht schweißtreibend. Die letzten Meter, die wiederum über blühende Wiesen führten, konnte sich sogar die Sonne gegen die Wolken durchsetzen! Eine kleine Belohnung im Hirschen in Staufen nahmen alle dankbar an, bevor man sich auf den Heimweg nach Kandern machte, wo es den ganzen Tag bei 8°- 10° leicht regnete.

Fazit: Alles richtig gmacht!

Biketour im Jura

Einen perfekten Saisonauftakt haben wir im Jura erlebt. Nicht nur das Wetter war traumhaft auch die von Roland ausgesuchte Tour war ein „ Leckerbissen“ für MTB-begeisterte.

Live...Fleissige Helfer im Einsatz an unserem Hotzenwald Haus an diesem Wochenende 21.u.22. April

18 Helferinnen und Helfer um Hüttenwart Klaus Hauert sind an diesem Wochenende wieder voll im Einsatz, um unser Hotzenwald wieder einem Frühjahrsputz zu unterziehen. Reparieren, säubern, einkiesen, rußen, schleifen, streichen, fegen, jäten, sägen, nageln, spalten, wischen, saugen, aber auch: Sonne genießen, draußen essen, Sektchen oder Bierchen zwischendurch und abends zusammensitzen, bis die Müdigkeit die Bettruhe vorgibt - all das haben uns die Arbeitstage im Hotzenwald wieder beschert. Gemeinsam haben wir mit viel Spaß viel geschafft: Christina, Damian, Gerhard, Günther, Hermann, Joseé, Karlfrieder, Klaus H., Klaus N., Klaus R., Luca-Nele, Regina, Roland, Silvia, Susi, Trudi und Lissi. Es hat nur so gewuselt - wurde jemand vergessen? Die Fotos bringen's vielleicht an den Tag... 

Fricktaler Höhenweg am 15. April 2018

Bei schönstem Wetter startete am Sonntag eine Gruppe von 33 Wanderer über die Rheinfelder Rheinbrücke Richtung Fricktaler Höhenweg. Nach einem ersten knackigen Anstieg durch schönen Bannwald und herrliche Frühjahrswiesen erreichten wir den 632 m hohen Sonnenberg der seinem Namen alle Ehre machte. 

Nach der verdienten Mittagspause ging’s frisch gestärkt weiter. Über Zeiningen und Mumpf ging es nach Stein am Rhein wo der Rhein wieder überquert wurde. In Bad Säckingen hatten wir dann noch Zeit für Kaffee und Eis bevor uns der Zug wieder nach Rheinfelden brachte. 

Den Abschluss machten wir in Wollbach im Sportheim wo wir uns von der über 20 km langen Wanderung bei Pizza und Pasta verwöhnen ließen.

Skiwoche Südtirol vom 10.-17. März

Zeitungsbericht des OV von unserer Generalversammlung vom 2. März

Impressionen vom Kinderskilager auf dem Feldberg im Februar

Impressionen Skikurstage im Januar 2018

Bike Saisonabschluss 2017 im Hotzenwald

Dieses Jahr verbrachten die Montags- und die Mittwochsbiker zum Saisonabschluss gemeinsam das Wochenende vom 22.-24. September auf dem Hotzenwaldhaus. Während die Montagsbiker sich in kleiner Gruppe den anspruchsvollen Eckbergtrail als Ziel gesetzt hatten, machten die Mittwochsbiker bei herrlichem Herbstwetter eine etwas längere Tour über Gerspach und Todtmoos durch den Hotzenwald.

Hochtouristen auf dem Schluchtensteig

Das Wochenende 16./17. September waren wir im Schluchtensteig unterwegs. Die zweite und dritte Etappe standen an, also von Bonndorf/Schattenmühle bis Sankt Blasien, nachdem wir 2016 auf den ersten beiden Etappen unterwegs waren. Als 11er-Gruppe sind wir durch die beeindruckende Natur der Lotenbachklamm zur Schattenmühle abgestiegen. Die Wutach wurde an der Schattenmühle überquert und sofort ging es bergauf. Nach kurzer Frühstücksrast (noch in strahlendem Sonnenschein) erreichten wir das längst verlassene, aber sehr idyllische Schwimmbad der Gemeinde Göschweiler. Unser Weg Richtung Räuberschlössle, einer Felskanzel, die früher wohl so manchem als Unterschlupf diente, der sich bei seinen Landsleuten unbeliebt gemacht hatte, wurde bereits von dunklen Wolken überschattet und spätestens an der Rötenbachmündung wusste jeder von uns, wieviel Regenkleidung er eingepackt hatte. Trotz Starkregen, Graupelschauer und entsprechenden Temperaturen waren wir fasziniert von moosbewachsenen Bäumen, dem sichtbaren Werk von Bibern und seltenen Gräsern. Und wo viel Wasser ist, wachsen auch Pilze. Es gab viel zu sehen, bis wir Lenzkirch erreichten und uns dort gerne bei Kaffee und Kuchen trocknen ließen. Zur Belohnung hörte es auf zu regnen und wir konnten unseren Weg nach Schluchsee trocken fortsetzen. Diverse nasse Socken und Unterkleidung gerieten dabei fast in Vergessenheit und ein köstliches Abendessen stärkte uns für den nächsten Tag. Mit toller Wolkenbildung über dem Schluchsee starteten wir also die vierte Etappe des Schluchtensteigs. Eine ganz andere Gegend erschloss sich uns vorbei am Unterkrummenhof in Richtung Muchenland. Ein wenig wurden wir an den Hotzenwald erinnert, als wir durch Wälder und über Viehweiden gen Althütte zogen. Trockenen Fußes gelangten wir über das kleine Dorf Althütte mit seiner netten Kapelle zur Windbergschlucht, die uns verdeutlichte, warum auch diese vierte Etappe zum Schluchtensteig gehört. Von dort waren es nur noch wenige Schritte bis Sankt Blasien, wo wir nach 42 gewanderten Kilometern mit einigen Höhenmetern unser schönes Wochenende im Freien sitzend bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen. Erfüllt mit schönen Eindrücken, störte es schon keinen mehr, dass es auf dem Nachhauseweg bereits in Todtmoos wieder regnete…

Hochtouristen in der Toskana Deutschlands

Wo liegt die Toskana Deutschlands?

An der Grenze vom Markgräflerland zum Breisgau – meinen wir, nachdem wir am ersten September-Sonntag von Heinz Oßwald durch seine zweite Heimat geführt wurden. Von Ehrenkirchen aus sind wir als 16-köpfige Gruppe Richtung Rebberg gestartet, wo Heinz mit interessanten Informationen zum Ort Ehrenkirchen und der Umgebung aufwartete. Ein paar dunkle Wolken taten zwar ihr Bestes, schafften es aber nicht uns Angst einzujagen und gaben auf. Bergauf ging es weiter und –vermutlich um uns nach den Höhenmetern etwas aufzumuntern- überraschte uns Ingrid mit einem kleinen Umtrunk nebst selbstgebackener Leckerei aus dem Wohnmobil. Neu motiviert und munter zogen wir weiter zur Berghauser Kapelle, in der öfter Traugottesdienste stattfinden. Verständlich, in dieser schönen Lage! Auf den Wiesen sahen wir schon viele Herbstzeitlose, die uns daran erinnerten, dass der Sommer ganz langsam seinem Ende zuging. Bald darauf erklommen wir die Ruine Schneeburg, wo wir nicht nur unser Vesper, sondern auch eine grandiose Aussicht Richtung Freiburg genossen. Wieder bergab ging es sodann ins Dorf Ebringen, das viele alte, oft wunderschön renovierte Anwesen hat. Manche Wanderer waren so fasziniert davon, dass sie gar den Anschluss an die Gruppe verloren… Über den größten geschlossenen Weinberg Deutschlands, den Batzenberg, verlief unser Weg Richtung Pfaffenweiler. Eine Einkehr beim Schneckenfest war uns zwar nicht vergönnt, dafür beschlossen wir diesen eindrücklichen Tag gemeinsam in der „Spiegel“-Straußi Lorenz in Ambringen, nachdem zuvor auch die barocke katholische Kirche in Ehrenstetten besichtigt worden war.

Lissi G.

Hochtouristen auf dem Lebküchlerweg im August 2017

Da staunten wir 23 Wanderer nicht schlecht, als uns Egon erzählte, dass in seiner Kindheit einmal im Jahr die ganze Familie eine Wallfahrt von Herrischried nach Todtmoos unternahm. Mitten in der Nacht ist man losgewandert mit dem Frühstück im Rucksack, um dann um 9 Uhr den Gottesdienst in der Todtmooser Kirche „Unsere liebe Frau“ mitzuerleben und anschließend das wohlverdiente Mittagessen in der Todtmooser Gasthäusern zu genießen. Die Todtmooser Bürger haben seinerzeit die Wallfahrer mit Lebkuchen versorgt, wusste Silvia zu erzählen. Sie waren erschöpft und hungrig von der Anreise und somit dankbar für ein Gebäck, dass wegen seiner vielen Gewürze, die es enthielt, wertvoll war. Aber auch sonst hat uns der Lebküchlerweg gefallen. Bei bestem Wanderwetter haben wir von Höfle aus durch die Rabenschlucht, über Scheibenfelsen, Lehen, Weißenbachsattel, durch die Rüttebachschlucht und am Todtmooser Wasserfall vorbei Todtmoos über etwa 13 Kilometer großzügig umrundet. Selten haben wir so viele Pilze gesehen und bei einigen Wanderern hat es tags darauf sicherlich ein Pfifferling-Gericht gegeben. Den Abschluss unseres Tages jedoch haben wir im „Das Rössle“ in Geschwend genossen. Wer auf der Wanderung keine Pfifferlinge gefunden hatte, der konnte diese im Gasthaus bestellen – ganz ohne vorheriges Suchen.

Vier SVS Jugendläufer auf dem Transalp von Landeck nach Torbole

Kandern/Schwarzwald (wok). Das eingeschränkte Naturerlebnis in der Neusser Skihalle gab wohl den Anlass für die kühne Idee, im Sommer mit dem Mountain-Bike die Alpen zu überqueren. Kondition für die kommende Rennsaison bolzen gerne, aber bitte vor einzigartiger Kulisse, sagten sich  die vier 17- bis 19-jährigen Kader-Läufer des Jugendteams im Skiverband Schwarzwald (SVS) Tobias Gritsch (SC Waldshut), Ferdinand Löffler (WSG Feldberg), Philipp Streich (SC Kandel) und Luis Wohlschlegel (Kandern) und fingen an, ihre einwöchige Tour akribisch zu planen.  

Von Landeck aus machte sich das SVS-Team am Sonntag, 21. August, auf den 372 Kilometer langen Weg. Vor den Jungs lagen 12.180 Höhenmeter, 13 Almen und sieben Pässe – verteilt auf sechs Etappen - bis die vier Freunde dann am vergangen Freitag in Torbole am Gardasee einrollten. 

Das Tagesziel der ersten Etappe war die Heidelberger Hütte, weit oberhalb von Ischgl. Die Mountain-Biker transportierten ihre Siebensachen im etwa acht Kilo schweren Rucksack. Das Packen erfolgte nach dem Motto: eingesteckt wird nur das Nötigste, denn alle muffeln gleich. Das Gewicht war gerecht verteilt: der eine hatte Duschgel, der andere Zahnpasta, der dritte ein Erste-Hilfe-Kid und der vierte Rei-in-der-Tube. Tobi Gritsch jedoch zog auf der Hütte gleich die ungläubigen Blicke der anderen alpinen Gäste auf sich, als er in schicker Hose, sogar mit Gürtel (!), beim Abendessen erschien. 

Drei Etappenziele später war der Spieß umgedreht, wo die dringende Nahrungsaufnahme nur ein einem Vier-Stern-Restaurant möglich war.  Tobi Gritsch erschien stilsicher  in ebendiesem feinen Zwirn und genoss, wie Küchen- und Servicebrigade seine drei Kollegen abschätzig von oben bis unten taxierte, die in Badelatschen und Jogginghose zu tafeln gedachten. „Ein Wunder, dass die von uns keine Vorauskasse verlangt haben“, lacht Luis Wohlschlegel ob ihres leicht verwegenen Äußeren. 

Am eindrucksvollsten beschrieben die vier Athleten den Rundblick vom 3.200 hohen Madritsch-Joch, dem höchsten mit dem Rad befahrbaren Alpenpass. Von Sulden am Ortler aus, waren sie am dritten Tag gestartet, kurbelten sich dann 2.000 Höhenmeter hinauf über zum Teil extrem steile Trails, bis das  gewaltige Alpenpanorama die Jungs für die Mühsal und ein paar brenzlige Passagen entschädigte. 

Schon tags zuvor in der Uina-Schlucht habe es gefährliche Stellen gegeben, „wo wir besser nicht groß darüber nachdachten, was wohl hätte passieren könnte“, erzählt Ferdi Löffler. Der Weg sei im ersten Weltkrieg in die fast senkrechte Felswand gehauen und mit einem Drahtseil gesichert worden. Hier war nur Schieben in geduckter Haltung möglich. Mit der einen Hand am Stahlseil, mit der anderen das Bike schiebend, bewegte sich das Team auf dem schmalen Trail voran.  

Gab es auch Momente, an denen man das Bike am liebsten den Abgrund hinuntergepfeffert hätte? „Überhaupt nicht“, sagen alle vier wie aus einem Mund. Die Tour sei anstrengend gewesen, aber nie zur Qual geworden, betonen sie. Meistens habe sie ein Ohrwurm begleitet, wenn sie sich über Stock und Stein den Berg hinauf gekurbelt hatten. Und bergab war ohnehin volle Konzentration gefordert. 

Während Tobi erzählt, er habe sich teilweise richtig im „Tunnel“ verloren und um ihn herum gar nichts mehr wahrgenommen, berichten Philipp Streich und Luis Wohlschlegel, wie sie immer wieder auch die Schönheit der Landschaft in sich aufgesogen hatten. 

Morgens um sieben ging’s zum Frühstück, gegen acht Uhr schwang sich das Team auf’s Bike, oft noch bei Temperaturen um den Null-Punkt. Doch bis zum Mittags-Jause hatte die Sonne ihre volle Kraft entfaltet, und in oft sengender Hitze begann dann nach sechs- bis achtstündiger Fahrzeit die Suche nach dem Nachtquartier.  Die Menschen haben ihnen gerne Quartier gewährt, „eine Frau war sogar so nett und hat uns über Nacht die Wäsche gewaschen“, erzählt Philipp Streich. 

Am ihrem letzten Bike-Tag brachen die Jungs in der Früh in Dimaro auf. Die Route führte hinauf nach Madonna di Campiglio, weiter nach Stenico und nach 97 Kilometern passierten sie rund sieben Stunden später das Ortsschild von Torbole. 

Hand auf’s Herz: Würdet Ihr wieder einmal eine solche Tour unternehmen:   „Auf jeden Fall“, sagen alle vier, „aber jetzt machen wir erst mal Pause“!

"Manege frei !" im Sommerlager der Hochtouristen

Unter dem Motto „Zirkus, Zirkus - Manege frei!“ stand unsere Kinder- und Jugendfreizeit dieses Jahr. 26 abenteuerlustige und naturverbundene junge Wilde haben einmal mehr unser NaturFreundehaus in Strick bevölkert. Beim im Rickenbach gastierenden Zirkus Weisheit durften wir mehrere Stunden täglich ein für jedes Alter angepasstes Programm einstudieren. Clowns, Jongleure, Tänzerinnen, eine „Raubtier“-Nummer und Akrobatik auf erstaunlichem Niveau begeisterten so dann auch die Eltern, die zum Abschluss der Ferienfreizeit eine Zirkusvorstellung zu sehen bekamen, die mit Licht- und Tontechnik ziemlich professionell ablief und die den Akteuren ordentlich was abverlangte.

Doch auch neben den Trainingseinheiten im Zirkus blieb uns genügend Zeit für Spiel und Spaß im und um’s Hotzenwaldhaus. Während die älteren Mädchen Kostüme schneiderten, waren die Jüngeren mit Fußball oder Tischtennis oder Malen und Basteln beschäftigt. Zwischendrin musste natürlich auch der Küchendienst absolviert werden, aber auch das war meist eine vergnügliche Sache. Die Wanderung nach Herrischried zum Baden war dann für alle ein großes Vergnügen, wobei Nele dort beinahe Schwimmhäute gewachsen wären. Der Tenor war klar: wir wollen wiederkommen! Na dann bis nächstes Jahr Lena, Tim, Chantal, Nele, Chanel, Lisan, Constantin, Lilly, Romy, Milena, Maya, Liv, Johanna, Phil, Alban, Lennard, Paul, Magnus, Jannis, Kane, Maike, Luca, Celina, Simon, Christopher, Miriam, Julia und Finn!

Vom Königsee zum Watzmann

Eine 12 köpfige Gruppe der Hochtouristen Kandern war vom 30.07.bis zum 4.08.  auf einer wunderschönen, anspruchsvollen alpinen Tourenwoche rund um den Königsee in den Berchtesgadener Alpen unterwegs.

Bereits am 1. Tag waren 1000 Höhenmeter zur ersten Hütte, dem Carl von Stahl Haus, zu bezwingen.  Atemberaubende Tiefblicke bei anspruchsvollen Auf- und Abstiegen auf schwierigen Wegen begleiteten die Gruppe über Priesbergmoos und Seeleinsee bis zur nächsten Hütte, der Wasseralm, am 2. Tag.

Weiter ging es am 3. Tag durch nationalparktypischen Bergwald, vorbei an Schwarz- und Grünsee zum Kärlingerhaus am Funtensee, im steinernen Meer idyllisch gelegen. 

Der 4. Tag stellte die Bergwanderer vor große Herausforderungen. Auf einen Abstieg von 1350 m nach St. Bartholomä am Ende des Königsees  folgte ein sehr anstrengender Aufstieg mit 1100 Höhenmetern durch felsiges Gelände mit Steighilfen und Seilsicherungen zur Kührointalm.

Der vorletzte Tag wurde ganz dem König Watzmann gewidmet!

Frühmorgens ging es zuerst in 2 1/2 Stunden zum Watzmannhaus auf 1.928 m. Nach einer kurzen Pause, führte ein drahtseilgesicherter Steig in 3 Stunden weiter hinauf zum Hocheck auf 2.652 m Höhe dem Nördlichsten der drei Watzmanngipfel. Hier wurden die Bergwanderer mit einem unvergesslichen Panoramablick über die rund um den Königsee gelegenen 9 Gebirgsstöcke der Berchtesgadener Alpen belohnt.

Insgesamt hat die Gruppe unter der sicheren und  kompetenten Führung des Bergführers Hannes vom Alpincenter OASE in Oberstdorf in der Woche mehr als 5.000 m Aufstiege und Abstiege in über 30 Stunden reiner Tourenzeit geschafft. Mit einem gewissen Stolz auf das Geleistete wurde, nach dem 4 stündigen Abstieg zum Königsee, die lange Heimreise von Berchtesgaden nach Kandern angetreten.

Das Bild zeigt die Gruppe mit Elsa Martin, Doris Frech, Koni Gillner,Gretel Maag, Karl Kalitovic, Gertrud Fräulin, Manfred Fräulin, Gérard Maillard, Fritz Frech, Walter Dreher, Wolfram Burkhardt und Heinz Oßwald am Watzmannhaus.   

Biketour am Petit Ballon in den Vogesen

Wolfgang Giebel führte uns auf dieser Vogesentour per Navi und versprach uns im voraus eine interessante Tour. Und er hatte nicht zu viel versprochen. Schon der herrliche Anstieg zum Gipfel lies unsere Herzen höher schlagen, nicht nur, weil es ordentlich bergauf ging.

Ab der Waldgrenze schraubten wir uns über Wiesenpfade zum Gipfel des Petit Ballon (1272m). 

Spätestens da wurde uns klar, warum der Berg in Deutsch „Kahler Wasen“ heisst. Die Madonnen Statue auf dem Gipfel hat wirklich ihren Premiumplatz: 360 Grad Rundblick auf die Rheinebene und Vogesentäler.

Die Abfahrt führte dann über Wiesentrails einmal um den ganzen Berg bevor es auf Waldwegen und Trails abwechselnd  durch Wald und Wiese zum eigentlichen Höhepunkt der Tour ging.

Ein herrlich langer Downhill Singletrail bis nach Soultzbach.

Schlussendlich kamen wir nach knapp 40 km, 1200 Höhenmeter, einigen Blessuren sowie Mitbringseln von tierischen Hinterlassenschaften an unserem Ausgangspunkt in Münster wieder an. 

Vielen Dank an Wolfgang für die herrliche Tour bei Kaiserwetter in den Vogesen.

Hochtouristen zu Besuch in Berlin

Berlin-Städtereise vom 29.06. bis 02.07.2017

Unwetter und Überschwemmung in Berlin und Umland! Diese Ansage hatten 19 Reiselustige erst einmal zu verdauen, während sie 2 Std. im Flugzeug in Basel fest saßen. Super Beginn für ein 4-tägiger Städtetrip! Trotz ordentlicher Verspätung und nass bis auf die Haut kamen sie fast rechtzeitig zum ersten Programmpunkt: Treffen mit Armin Schuster im Paul-Löbe-Haus. Interessant und informativ erzählte er von seinen Aufgaben, ein Auge jedoch immer auf der Uhr. Das Leben eines Abgeordneten ist alles andere als geruhsam! Die zu einem späteren Zeitpunkt geplante Besichtigung der Kuppel des Reichstags wurde aufgrund anhaltender Regengüsse ersatzlos gestrichen! Das Wasser stand knöchelhoch auf den Gehwegen. Freitagmorgen war der Regen zwar nicht mehr so stark, aber alle genossen die trockene Fahrt in einem Sightseeing-Bus durch den Osten Berlins. Nach einer Curry-Wurst in Berlin’s ältester Würstchenbude unter dem Magistratsschirm, einer Eisenbahnbrücke an der Schönhauser Allee, ging’s weiter durch den Prenzlauer Berg zu Checkpoint-Charlie und dem Mauermuseum. Dort sind die unglaublichsten Vehikel, Verstecke in Autotanks und Flugobjekte ausgestellt, mit denen Ostberlinern die Flucht in den Westen gelang. Am Abend traf man bei „Mutter Hoppe“ Frieder Sütterlin, einen Wollbacher, der nun Sekretär einer Bundestagsabgeordneten ist. Sehr unterhaltsam und mit viel Witz erzählte er den Hochtouristen von seiner Arbeit und seinen Aufgaben für Neukölln. 

Ohne Regenschirm konnte die Gruppe am Samstag das Schiff nach Potsdam betreten und sogar auf Deck die Fahrt über den Alttegeler See, am Grunewald und dem Strand vom Wannsee vorbei, die Sonne genießen. Doch pünktlich zur Ankunft in Potsdam war auch der ständige Begleiter wieder da. Es regnete mal wieder! Schloss Sanssouci, das Teehaus, sowie das neue Palais muss man gesehen haben, mit seinen gepflegten Gärten, Wasserspielen und Blumenbeeten eine Augenweide, auch mit Regenschirm. Das Wetter konnte der guten Laune der 19 Weltenbummler in keinster Weise etwas anhaben. Scherzend, mit einer gehörigen Portion Galgenhumor verbrachte die Gruppe eine unvergessliche Zeit in Berlin. Sonntag, am letzten Tag, zeigte sich Berlin von seiner besten Seite: eitel Sonnenschein! Im Hopp on Hopp off – Bus besichtigten sie die Sehenswürdigkeiten des Westens wie Gedächtniskirche, das Brandenburger Tor, unter den Linden und vieles mehr. Krönender Abschluss , wie es sich gehört, waren Kaffee und Kuchen stilecht im Adlon-Hotel. 

Alle waren sich einig: Berlin ist immer eine Reise wert- auch wenn der Wettergott es nicht so gut mit einem meint. Diese 4 Tage konnten nur einen kleinen Eindruck unserer Hauptstadt vermitteln- klein, aber sehr intensiv.

Hochtouristen zu Besuch am Flughafen Zürich

Wenn der A 380 in die Luft geht / Ein Ausflug der Hochtouristen Kandern zum Flughafen Zürich.

Am Donnerstag, den 15. Juni 2017 haben sich auf Einladung der Hochtouristen 27 neugierige Teilnehmer auf die Reise zum Flughafen Zürich gemacht. Unter der Leitung von Karl Hinte war die Gruppe, darunter eine große Anzahl Mittwochswanderer der Hochtouristen-Seniorengruppe sowie interessierte Gäste,  per Bus nach Zürich unterwegs. Im Rahmen einer zweistündigen Führung wurde den Beteiligten von kompetenter Seite der Flughafenbetrieb von außen und innen vor Augen geführt.

Der Flughafen Zürich mit seiner internationalen Ausrichtung und mehr als dreißig tausend Abfertigungen pro Tag ist beileibe kein kleiner Flugplatz.

Am Service Center wurden wir in Empfang genommen. Nach einführenden Erläuterungen wurden wir in den „Untergrund“ geführt. Über uns lief die Gepäckautobahn. Fast unheimlich, wenn die Gepäckstücke mit über 30 km/h über unseren Köpfen auf Transportbändern vorbeirauschten, mit Strichcodes  versehen, um den richtigen Terminal zu erreichen. Das Transportnetz umfasst eine Entfernung von über 13 Kilometern.

Das Check-in der Passagiere läuft ebenfalls unter Einsatz von moderner Computer-Technologie. Eine Entwicklung die dahin gehen könnte, dass in einigen Jahren jeder Fluggast sich selbst eincheckt und sein Gepäck aufgibt.

Wir haben erfahren, dass am Flugplatz Zürich zurzeit 27000 Personen beschäftigt sind, interne Mitarbeiter und Fremdfirmen. Auch diese unterliegen strengen Sicherheitskontrollen und Zugangsbeschränkungen.

Mit der Skymetro gelangten wir ins Dock E. Auf dem Flugfeld standen wir unter einem Airbus A 340 der SWISS, der für den Abflug nach Montreal/Canada  vorbereitet wurde. Wir durften einen Blick auf die mächtigen Triebwerke werfen, die dicken Gummiräder bewundern, mit Luft gefüllte Reifen, die bei der Landung sehr stark beansprucht werden und einen Teil ihrer Gummischicht durch Abrieb verlieren. Die breiten Flügel wurden gerade mit Kerosin betankt. 

Dann kam die Information, dass ein in unserer Nähe stehender Airbus A 380, das zurzeit größte Passagierflugzeug der Welt, der Singapore Airlines, zum Abflug bereit stand. Wir beeilten uns zur Zuschauerterrasse zu gelangen, wo wir in einiger Entfernung das große Flugzeug auf dem Rollfeld erblickten. Dann kam der Start.  Aus unserem Blickwinkel erhob sich der A 380 schon nach kurzer Entfernung elegant und mit Leichtigkeit in die Luft, und die Fahrwerke wurden eingezogen.

Für uns war dies das Ende einer eindrucksvollen Führung. Wir marschierten durch die Halle zurück zum Service Center.

Mit unserem Bus wurden wir ins Zentrum von Zürich gebracht. Wir hatten den Nachmittag zur freien Verfügung, was einige der Teilnehmer benutzten, um einen Abstecher in die Altstadt und zum Großmünster zu unternehmen. Anschließend   hat uns der Bus wieder sicher nach Kandern zurückgebracht.

Wandern im Diemtigtal

Wandern im Diemtigtal (Berner Oberland) wird zum besonderen Erlebnis....

...dies konnten wir Hochtouristen: Wolfram Burkhardt, Dieter Eckerle, Gertrud und Manfred Fräulin, Koni Gillner, Christina Höferlin, Ursel Krumm, Bärbel Meier, Hans-Peter Meier, Hans-Jürgen Weiß und Heinz Oßwald  am vergangenen Wochenende feststellen.   

Von Schwenden im hinteren Diemtigtal mussten zunächst schweißtreibende 800 Höhenmeter überwunden werden, bevor dann, nach ca. 4 Stunden, am romantisch gelegenen Seebergsee (1.831 m) eine länger Pause eingelegt werden konnte. Zunächst wurde die Wassertemperatur des Bergsees kritisch geprüft, danach haben sich die Mutigsten, dem Beispiel der lieben Begleithündin Bonnie folgend, die verdiente Erfrischung geholt. 

Weiter ging es zur Stierenseeberg-Alp (1982 m) dem geplanten Nachtquartier. Dort wurden wir von der Älperfamilie Griessen auf der landschaftlich sehr schön gelegenen Alp begrüßt. Nach einer Erfrischung, konnten wir uns im rustikalen Matratzenlager über dem Kuh- und Ziegenstall einrichten, bevor einige den Aufstieg zum „Gubigrat“ (2.000 m) wagten und mit einem tollen Panorama belohnt wurden, andere vergnügten sich mit „Alpen-Wellness“ im hauseigenen Hot-Pot.

Ein zünftiges Älper-Essen -Röschti die Spezialität des Hauses- wurde mit großem Appetit in der würzigen Bergluft vertilgt und später ging es ins Nachtlager. Trotz anfänglicher Bedenken, haben alle in dieser ungewohnten Umgebung - durch Ritzen im Bühnenboden war unmittelbarer Kontakt zu den Kühen und Ziegen gegeben - ganz gut geschlafen.

Nach der regnerischen Nacht, gab es ein herzhaftes Frühstück in der sehr heimeligen Stube der Alp und danach konnten wir das Käsen auf dieser Alp unmittelbar verfolgen.

Mit einem herzlichen Dankeschön für die erlebte Gastfreundschaft haben wir uns von Familie Griessen verabschiedet und uns auf den ca. 31/2 stündigen Weg ins Tal gemacht, der eigentlich für den 2.Tag geplanten Bergpanoramaweg musste wegen den ungünstigen Wetterverhältnissen ausfallen.Trotzdem konnten die Teilnehmer schöne Stunden und Erlebnisse aus dem Naturpark Diemtigtal mit nachhause nehmen. 

Heinz Oßwald.

Hochtouristen auf Feldbergtour

Mit frischen 14°C  und herrlicher Alpensicht wurden 19 Wanderlustige am Sonntag, den 18.06.2017 auf dem Feldberg empfangen. Der ehemalige Kompanie-Chef von Fahl und Ranger Herbert Würth führte die Truppe von der Todtmooser Hütte zum Bismarckturm, zur Feldbergspitze, von dort zur Zastler-Hütte, über das Naturfreunde-Haus und oberhalb des Feldsees zurück zur Todtmooser-Hütte.  Interessant, kurzweilig und unterhaltsam erklärte er die Entstehung der Senken und Berge während und nach der Eiszeit. Der Naturschutzbund, bei dem Herbert Würth sich ebenfalls engagiert, nahm sich in den 70er Jahren dem durch Tourismus verschandelten Feldberg an und sorgte dafür, dass wieder eine natürliche Artenvielfalt in Flora und Fauna gedeihen konnte. Die 17 km lange Wanderung rund um den Feldberg, über Graslandschaft, durch Wälder und über wurzelige Trampelpfade, immer wechselnder Fernsicht war von Anfang an ein Genuss. Die Einkehr in einem netten Gasthaus in Schönau war der perfekte Abschluss für  diesen herrlichen Tag.

Lieber Herbert, DANKE für dieses Erlebnis! Gerne wieder!

Hochtouristen auf dem Panoramaweg Ibach am 14. Mai

Panoramaweg Ibach

Eine wettertechnisch sehr spannende und landschaftlich sehr reizvolle Wanderung erlebten wir am 14. Mai um Ibach. 18 Unverdrossene wagten sich trotz ständig drohender Unwetterwolken auf den Panoramaweg. Darunter 3 NaturFreundinnen aus der Gruppe Freiburg, die -unter anderem wegen guter Kräuterkenntnisse- eine nette Bereicherung waren. Tatsächlich war der Regen wohl immer da, wo wir nicht waren, so dass wir von Oberibach her kommend das Hochtal umrunden, das originelle und inzwischen ziemlich bekannte Bushäuschen bestaunen und die herrliche Moos-/Moorelandschaft genießen konnten. Eine Einkehr im Sportheim/Pizzeria Wollbach hat nach etwa 4 Stunden gemütlicher Wanderung die müden Wanderer erfrischt und gesättigt. Und der Regen dabei, hat uns nicht wirklich mehr interessiert...

Biketour auf den Schauinsland im Mai 2017