Berichte und Fotos

Hier findest Du in nächster Zeit  kurze Berichte mit ein paar Fotos von unseren Aktivitäten in den vergangen Wochen. Viel Spass beim "Revue passieren lassen".

Wanderung im Appenzeller Land am 20. September

Die Wanderung im Säntisgebiet/Appenzellerland am 20.09.20 war für die 10 Teilnehmer  ein echtes Spätsommerhighlight. Wir starteten im Morgengrauen in Kandern um  frühzeitig und vor dem Sonntagsandrang an der Seilbahn in Wasserauen zu sein. 

Von dort aus ging es mit dem Gondeli auf die Bergstation Ebenalp. Wir besichtigten das berühmte Wildkirchli, bestaunten eine alte Bärenhöhle mit uralten Knochenfunden um uns dann nach einem hervorragenden „Startkaffe´“ endgültig unter der Leitung von Wanderführer Andreas Weber auf den Weg zu machen.

An der Steilwand des Äschers entlang führte der schmale Weg beständig ansteigend über Weiden und Wiesen hinauf zum Gipfelkreuz des Schäfler. Von dort aus ging es nach einem minimalen Zwischenstop, auf steilem Pfad, auf Treppen und Steigen hinunter in Richtung Mesmerhütte. Die Mittagspause verbrachten wir vespernd an eine Felsnadel gelehnt mit einer traumhaften Aussicht auf die Appenzeller Bergwelt. Nach einem doch relativ anstrengenden Auf- und Abstieg in der Meserhütte angekommen, gab es das verdiente und sehr ersehnte Hefeweizen. Da es wirklich sehr sommerliche Temperaturen waren, mögen es auch zwei Weizen gewesen sein ;-)

Weiter ging es dann nach einer kurzen Rast,  beständig und über viel Geröll hinunter zum Seealpsee mit gleichnamigem Restaurant. Auf der Terrasse der Gartenwirtschaft trafen wir auf einen Jodlerverein, dessen beeindruckende Gesänge durchaus zum längeren Verweilen einluden. Man hätte versumpfen können in der Abendsonne, wäre da nicht noch der Abstieg zum Startpunkt noch angestanden. Dieser gestaltete sich als streckenweise recht steil, endete aber in einer Wiese auf der wir die Landeversuche der Paraglider bestaunen konnten.

Den Abschluß dieses traumhaften Tages bildete ein abkühlender Regenschauer, der anständigerweise erst am Auto auf uns nieder ging. Es war ein klasse Tag!

B.Geugelin

Venediger Höhenweg 01.-07.August

Bis kurz vor Beginn stand unsere Tour in den Nationalpark Hohetauern wegen Corona auf der Kippe. Doch zum Glück konnte sich schließlich eine achtköpfige Gruppe der Hochtouristen am Samstag, den 1.August auf den Weg nach Osttirol machen. Unter der fachkundigen Führung von Klaus Lepkojis und Georg Pages stand eine Hochtour auf dem Programm, die ihrem Namen alle Ehre machte.

Zunächst aber ließen wir es gemütlich angehen und den Vereinsbus seine Arbeit tun und uns gut und sicher nach Mittersill bringen, wo wir im Gasthaus Haidbach die erste Nacht verbrachten. Auch der folgende Tag, der uns vom Tourstart Matreier Tauernhaus zur St. Pöltner Hütte führte, brachte uns noch nicht zum Schwitzen, zumal sich die Temperaturen vor Ort massiv von der zu Hause herrschenden Hitze unterschieden. Leider gaben die tiefhängenden Wolken und der Nieselregen nur wenig von der bestimmt zauberhaften Umgebung preis. Die St. Pöltner Hütte (2481 m) bot uns (Corona bedingt) komfortable zwei-bzw. vier-Bettzimmer für die Nacht, während es draußen ab Spätnachmittag in Strömen regnete.

So gestaltete sich denn auch der Acht-Stunden-Höhenweg, der am Montag auf dem Programm stand, recht beschwerlich. Der als Eldorado für alle Höhenwegjünger beschriebene St. Pöltner Westweg zeigte sich triefend nass mit tiefhängenden Wolken und nur kurzen Regenpausen. Zum Glück aber nicht ganz so schlimm wie vom Wetterbericht vorhergesagt. Kleine Rinnsale und Bäche waren zu mühsam überwindbaren Strömen angeschwollen, Rutsch- und Sturzgefahr inklusive. Ein ständiges auf und ab begleitete uns über viele Stunden bevor uns ein steiler Abstieg über Blockschutt hinunter zum Gschlössbach führte. Über die „Gamsleiten“ ließ uns der Pfad wieder steil hinauf, am vorderen Kesselkogel vorbei, zur stillgelegten Alten Prager Hütte steigen. Hier rückte dann bald die Neue Prager Hütte ins Sichtfeld. Allerdings brauchte es eine weitere Stunde anstrengenden Aufstiegs, bis wir, pitschnass und mit triefenden Socken, die auf knapp 2800 m liegende Neue Prager Hütte erreichten. Der wohl überwältigende Blick auf den Gletscher blieb uns an diesem Tag verwehrt. Das Wetter war einfach zu schlecht. Als Steigerung begann es in der Nacht noch zu schneien und der Dienstag begrüßte uns mit zehn Zentimeter Neuschnee bei 0 Grad. Also zogen wir alles über, was der Rucksack hergab und machten uns in klammen Schuhen auf den Weg. Vor uns, ein Abstieg durch Schnee zur Alten Prager Hütte und weglos über, vom Gletscher glatt geschliffene Felsen, zu einem kleinen See, das „Auge Gottes“ genannt. Auf der alten Seitenmoräne des Schlatenkees wanderten wir wieder steil bergauf, passierten über Schnee-und Geröllfelder den Pass des 2770 m hohen Löbbentörls und erreichten nach einigen kleineren Klettereinlagen und nicht enden wollenden Serpentinen die auf 2600 m liegende Badener Hütte. Und siehe da, ein paar Sonnenstrahlen fanden ihren Weg durch die immer noch dichte Wolkendecke und wärmten durch die Fenster die erschöpften Rücken und das Herz, denn das machte Hoffnung für den nächsten Tag.

Der Mittwoch startete dann tatsächlich trocken und die Sonne begann mit Macht, die Wolken wegzudrücken. Und das keinen Tag zu früh, denn es stand die Überwindung der 3310 m hohen Kristallwand auf dem Plan, inklusive Klettersteig und Gletscher. Nach ca. zwei Stunden, vorbei am Trinkwasserstausee, Richtung Frosnitztörl, war der Einstieg des Klettersteiges erreicht. Nun wurden wir in zwei Seilschaften zu je vier Mann eingeteilt und angeseilt, jeweils angeführt von unseren versierten Kletterführern Klaus und Georg. So ging es doppelt gesichert über die schneebedeckten Felsen, kleine Überhänge, schmale Grate, steile Auf-und Abstiege, kletternd und hangelnd, verwöhnt mit spektakulären Ausblicken, bis kurz unter den Gipfel. Das Gipfelkreuz schon im Blick, ging es noch eine halbe Stunde mühsam über Schnee- und Geröllfelder hinauf. Der traumhaft schöne Blick bis zu den Dolomiten bei inzwischen strahlend dunkelblauem Himmel, wie es ihn nur in den Bergen gibt, ließ alle Anstrengung augenblicklich vergessen. Viel Zeit für eine erholsame Gipfelrast ließ der der eiskalte Wind nicht zu und trieb uns nach den obligatorischen Gipfelfotos rasch zum Abstieg auf den Gletscher. Da der Gletscher flach und mit viel Neuschnee bedeckt war entschlossen wir uns ohne Steigeisen zu gehen. Die eingespielten Seilschaften wurden wieder gebildet und im Gänsemarsch, völlig alleine, und außer den eigenen knirschenden Schritten im Schnee in fast vollkommener Stille, zogen wir eine einsame Spur in den von Neuschnee bedeckten Gletscher. Das hatte etwas Magisches, fast Spirituelles….

Die Nacht verbrachten wir im fast 3000 m hoch gelegenen Defreggerhaus, wo wir uns mit einigen Flaschen Rotwein zum Abendessen auf den nächsten Tag und somit den Höhepunkt der Tour, einstimmten: den Aufstieg auf den Großvenediger. 

Früh um 6.30 Uhr ging es los. Nach gut einer halben Stunde Aufstieg zum Gletscherrand schnürten wir die Steigeisen um und nahmen die mittlerweile gewohnten Positionen in der Seilschaft ein. Leider starten vom Defreggerhaus aus viele Tagestouristen, die sich von einem der zahlreichen einheimischen Bergführer zum Gipfel bringen lassen. So reihten wir uns gezwungenermaßen ein in den langen Zug über den Gletscher. Nach ca. drei Stunden schweißtreibenden Marsches erreichten wir den Gipfel auf 3666 m und es bot sich uns wiederum ein spektakuläres Panorama bei strahlend blauem Himmel. Es ging ziemlich lebendig zu da oben, so dass wir nach kurzem Genießen und Verschnaufen den Rückweg antraten. Außerdem lagen ja noch gut 2000 Höhenmeter Abstieg vor uns, etwa die Hälfte davon über den Gletscher, zahlreiche gewaltige und kleinere Gletscherspalten umschiffend, bis zur Neuen Prager Hütte, die wir schon von einer Übernachtung her kannten. Nach einer Stärkung und einem Stündchen Erholung, schafften wir auch die letzten tausend Höhenmeter Abstieg ohne Probleme. Nach einer Pause am herrlich kühlen Bergbach, wo unsere stark beanspruchten Füße ein wohl verdientes Bad erhielten, waren die letzten Meter bis zum Venedigerhaus in Innerglschlöß, unserer letzten Übernachtungstation, ein Klacks. 

Die anderthalb Stunden Marsch am nächsten Morgen bis zum Bus am Matreier Tauernhaus waren der reine Genuß und wir schwelgten bereits in Erinnerungen an das Erlebte. Klaus fuhr uns dann souverän und sicher nach Kandern zurück, wo wir den Abend und unsere tolle Tour bei einer Pizza auf dem Blumenplatz ausklingen ließen.

Diese Hochtour hat uns alle begeistert und wird uns unvergessen bleiben. Ich denke, das kann ich im Namen aller Teilnehmer sagen.

Ein herzliches Dankeschön und großes Lob gebührt Klaus für die aufwändige und tadellose Organisation! 

Dank an Klaus und Georg für die große Umsicht und vor allem dafür, dass ihr uns habt teilhaben lassen an eurer großen Erfahrung, eurem Können und an eurer Leidenschaft für die Berge!

Dank auch an den Verein für die beiden nagelneuen Seile, die uns sicher über alle Hindernisse geführt haben.

 

Katrin Flury

„Felsenkrokodile auf dem Taennchel“Rundwanderung bei Thannenkirch im Elsass am 16.08.2020

Am Sonntagmorgen machten sich 20 Hochtouristen unter der Führung von Hans-Jürgen Weiß bei bestem Wanderwetter auf den Weg nach Thannenkirch (ohne „h“), ganz in der Nähe der Haut-Koenigsbourg.  

Ausgangspunkt der dortigen Rundwanderung war der abgelegene und deshalb nicht stark frequentierte Waldparkplatz Rotzel oberhalb von Thannenkirch. Dort begann die Tour  gleich mit einem kurzen aber steilen Aufstieg auf einem schmalen Pfad hoch auf das Taennchel-Massiv, einem langgezogenen Hochplateau, übersät mit einer Vielzahl von bizarren und zum Teil mystischen Sandsteinformationen. 

Eine erste Trinkpause mit sehr schöner Aussicht auf da Liépvrette-Tal und das Val de Villé legte die Gruppe auf dem „Rocher des Géants“ (Riesenfels)  ein. Entlang der Hangkante führte der Pfad dann bequem zur interessantesten Felsformation und Namensgeber der Tour, dem „Rocher des Reptiles“. Wind und Wetter modellierten diese Felsen zu einer Form, die stark an einen riesigen Krokodilskopf erinnert. Weiter ging es vorbei am Grillplatz bei der Schutzhütte Kutzig-Buech, die Ihren Namen von einer imposanten vielstämmigen Buche erhalten hat zu den „Trois Petite Tables“ (Drei kleine Tische) und schließlich zum „Roche des Trois Grandes Tables“ (Drei große Tische) auf denen das mitgebrachte Rucksackvesper nach dem Erklimmen des Felsens eingenommen wurde. 

Nach dem Vesper machte die Gruppe einen kurzen Abstecher zum Ramelfels, dem mit 988 m höchsten Punkt des Taennchels und damit auch der Wanderung. Von dort ging es zunächst wieder zurück zur Schutzhütte Kutzig-Buech um dann auf steilem Pfad  ein Stück ins Tal des Ibachs mit dem Weiler La Grande Verrerie abzusteigen um schließlich wieder genauso steil zurück auf die Hochfläche aufzusteigen. Dort bot sich dann ein herrlicher Blick auf die Haut-Koenigsbourg und das Rheintal. Auf der Kammhöhe des nun recht schmalen Bergrückens schlängelte sich der Weg dann zwischen vielen Felsbrocken hindurch zum Nekropole-Felsen, wo eine zusammengestürzte „Mur Païen“ (Heidenmauer) beginnt, die sich mit einer Länge von 2,3 km über die ganze Länge des Bergkamms hinzieht. Entlang dieser Mauer passierte die Gruppe den „Rocher Pointu“ (Spitzfels), dann den „Rocher de la Garde“ (Wachtfels) und erreichte schließlich den südlichsten Punkt des Höhenrückens, den „Rocher de la Paix d'Udine. Der Name des Felsens erinnert an den zwischen Napoleons Frankreich und dem habsburgerischen Österreich im Jahr 1797 in Udine geschlossenen Frieden. 

Von dort begann dann der Abstieg, zuerst  auf einem schmalen, steilen Pfad und anschließend auf bequemen, immer absteigenden Forstwegen bis zur Auberge Melkerhof, wo die Gruppe in der dortigen Gartenwirtschaft sehr leckere Desserts bzw. Kaffee und Kuchen  genoss. Schließlich ging es dann wieder hinauf zum Ausgangspunkt der Rundwanderung, dem Waldparkplatz Rotzel. 

Nach der Rückfahrt kehrte ein Großteil der Wandergruppe noch in der Pizzeria Sportheim Wollbach ein, wo der  wunderschöne und abwechslungsreiche Tag in gemütlicher Runde ausklang.

Hans-Jürgen Weiß

Biketour entlang der Schwäbischen Alb vom 23.-26. Juli

Hotzenwald Haus Putz

Zwölf emsige Helfer haben im und um's Haus gereinigt, repariert, gerichtet, gemäht und aufgehübscht, damit unser Naturfreundehaus bereit ist, nach der Corona-Pause wieder Gäste aufzunehmen. Spaß hat's gemacht.

Wanderung durch's Gasterntal am 5. Juli

Die erste Wanderung nach langer Corona-Pause führte uns ins schweizerische Gasterntal. Zwölf Wanderer waren unter der Leitung von Günter Schweinlin unterwegs und genossen die wunderbare Natur im Tal der Kander und gutes Wetter. Nur mit Ticket und geregelten Zufahrts-/Ausfahrtszeiten darf ins Gasterntal (schweizerisch: Gasteretal) eingefahren werden. Das wissen jetzt auch wir Hochtouristen. Schmal und abenteuerlich ist das Sträßchen, das nur mit PKW befahren werden darf und manch einer nutzt lieber den taleigenen Shuttlebus. Den Gletscher auf Sichtweite und die Kander ständig in Hörweite war es ein gemütlicher und wunderbarer Wiedereinstieg ins Bergwandern. Die Sonne meinte es gut mit uns und ein kandergekühltes Bier zum Ende der Tour wurde von allen als äußerst wohltuend empfunden. Die Einkehr im Ruedihaus war dann wirklich der beeindruckende Abschluss des Tages.

Unterwegs auf dem Weidbuchenpfad am Belchen am 12. Januar

Der Winter hatte uns Schneeschuhwanderer im Stich gelassen. Und so wurde aus unserer Schneeschuhtour kurzerhand eine sehr schöne Wanderung vom Böllener Eck aus über die Stuhlsebene in Richtung Belchengipfel. Alles war wunderbar überfroren, als wir uns auf den Weg machten und der Hochnebel, durch den wir erst noch durch mussten, hat für eine mystische Stimmung gesorgt. Unser stetiges Bergaufgehen wurde alsdann belohnt von einer tollen Fernsicht, wobei die Wolken wie ein Schneeteppich unter uns lagen. Da hatten wir ihn doch fast, den Schnee. Auf dem Belchengipfel blies ein kalter Wind und immer wieder sorgten kleine, aber völlig überfrorene Schneefelder für Herausforderungen oder Rutschpartien. Die Aussicht machte es wett und über Multen ging es zurück zum Ausgangsort. Die Einkehr im "Hirtenbrunnen" in Fröhnd-Hof war ein geselliger Abschluss.

Glühwein, Punsch und Würstchen

Das neue Jahr begrüßt haben wir mit Glühwein, Punsch und Würstchen am 10. Januar am Roten Rain. Die gemütliche Atmosphäre mit warmen Decken und Kerzenschein in der Roten-Rain-Hütte hat uns bald vergessen lassen, dass draußen (leider) nicht ein halber Meter Schnee liegt und dem Geschmack des Glühweins hat es auch keinen Abbruch getan. Und dank unserem Heizer Gerhard war es auch am offenen Feuer möglich, sich auszutauschen und auf's neue Jahr vorauszuschauen.

Spätsommer Sonne am Gardasee

Hochtouristen tanken Spätsommer-Sonne am Gardasee

Genießen, Wandern und erleben / Seit über 40 Jahren Freundschaft zum Casa Morandi

Kandern. Die Völlerei nahm kein Ende: Die Hochtouristen wollten während ihrer Gardasee-Reise die Köstlichkeiten der Küche des Trentino kennenlernen… Die Gastgeberfamilie Morandi, bei der die Hochtouristen seit über 40 Jahren regelmäßig zu Gast sind, wollten ihren treuen Gästen etwas Besonderes bieten und hatten im Nachbarort Arco die Familien-Stammkneipe „Alla Lega“ empfohlen. Nach Pizza folgten acht verschiedene Pasta und Risotto,  danach eingelegte Antipasti, irgendwann ein Sorbet, dann wieder ein Wurstgericht, gefolgt von Meeresfrüchten, Hasen-, Schweine- und Rinderbraten sowie abschließend verschiedenen Süßspeisen.

Der Abend zuvor war nicht weniger genussvoll verlaufen, so dass die 21 Teilnehmer sich bemühten, sich zumindest tagsüber so viel zu bewegen, dass sich die Kalorienflut nicht auf der Waage bemerkbar machte.

So standen also Wanderungen rund um den Ledrosee auf dem Programm oder eine vierstündige Tour vom heimischen Torbole hinauf zu einer Aussichtsplattform, die einen grandiosen Ausblick bis zum Südufer des Gardasees und in der Gegenrichtung bis hin zur Brenta-Gruppe offenbarte.

Wer es gemütlicher angehen wollte, schipperte nach Limone und weiter nach Malcesine, wo der große Markt zum ausgiebigen shoppen lockte. Eine Öl- und Weinverkostung auf einem Bauernhof stand ebenso auf dem Plan, wie auch der Besuch des Trüffelfestes in Tignale.

Die Teilnehmer genossen sichtlich die spätsommerlichen Tage und insbesondere die schönen Begegnungen der Familie Morandi, die nun ihre Pension in der dritten Familiengeneration führt und deren Entwicklung die Kanderner Hochtouristen von Anfang an miterlebt hatten.

BUZ:

Bei ihrer Genussreise entdeckten die Kanderner Hochtouristen einige der schönsten Plätze am Nordufer des Gardasees und lernten außerdem die Vielfalt der trentinischen Küche kennen. Foto: Hochtouristen

Skibasar am 26.Oktober 2019

Kunden kaufen qualitätsbewusster

Hochtouristen sind mit Resonanz beim Skibasar trotz warmer Temperaturen zufrieden

Kandern. Klettert das Thermometer auf über 20 Grad, denken die wenigstens an Wintersport. Diese Tatsache bekamen die Kanderner Hochtouristen am Samstag zu spüren, als sie ihren alljährlichen Skibasar in der August-Macke-Schule veranstalteten. Wintersportleiter Alexander Gottstein war aber dennoch mit der Resonanz zufrieden: „Beim Skibasar steht nicht der Profit im Vordergrund, sondern der Service“, betont er. Sein Team an Ski- und Snowboardlehrern standen den Besuchern für Fragen rund ums Skifahren und Snowboarden zur Verfügung und stellten das Programm für die Wintersaison vor.

Und hierfür sollen die Teilnehmer bestmöglich ausgerüstet sein. Die Besucher fanden ein breites Sortiment an Wintersportartikeln vor, und das zu annehmbaren Preisen. Schon bei der Annahme der Artikel achtet das Team auf die Qualität und vor allem darauf, dass sie den vorgeschriebenen Normen entsprechen. Als pünktlich um 13 Uhr die Tür geöffnet wurde, strömten die Besucher dann in die Aula, wo das ganze Sortiment präsentiert wurde. Kinderski und –schuhe fanden reißenden Absatz. Freeride-Ski und Snowboards zogen das Interesse von Teens und jungen Erwachsenen auf sich. Doch auch die Nachfrage nach traditionellen Brettern war groß.

Eher rückläufig ist der Trend zu gebrauchter Kleidung und Helmen. Dies sei wohl dem Umstand geschuldet, dass Diskounter wie Lidl und Aldi qualitativ hochwertige Wintersportbekleidung zu günstigen Preisen anbieten, mutmaßte Alexander Gottstein.

Er freute sich aber über reges Interesse an den Ski- und Snowboardkursen, die an den Samstagen  11., 18. und 25. Januar sowie am 1. Februar in Melchsee-Frutt stattfinden. Am 15. Februar steht eine Skiausfahrt auf die Axalp auf dem Programm, und vom 7. bis 13.  März laden die Hochtouristen zu einer Skiwoche in die Dolomiten ein. Detaillierte Infos gibt es im Internet unter www.hochtouristen-kandern.de

Schluchseewanderung

Biketour Dolomiten

8 Biker der Montags-Biker verbrachten vom 11.-15. September ein paar herrliche Tage im Val di Fassa in Campitello. Logiert wurde im Sporthotel Enrosadira von Suzanna und Steffano, den Skifahrern der Hochtouristen bereits bestens bekannt.

Das die Sella-Ronda nicht nur für Skifahrer ein absolutes Highlight ist, erfuhr die Gruppe gleich am ersten Tag. Bei perfektem Bikewetter wurde die SELLARONDA MTB Track TOUR im Uhrzeigersinn absolviert. Die Strecke bestand aus vielen schönen Trails, die bergab befahren werden konnten und fahrtechnisches Können erforderten. Am Porto Vescovo legte ein Teil der Biker noch einen zusätzlichen S2 Trail vom Porto Vescovo nach Arabba ein, der an einigen Stellen extreme Schwierigkeiten auswies und die meisten zu kurzen Abstiegen zwang. 

Am zweiten Tag machte sich die Bikegruppe auf eine Tour rund um den Langkofel. Hier orientiere man sich sowohl an den ausgewiesenen Touren wie auch an vorhandenen Wanderwegen. So wurde mittels Karte und Navigation an der Route improvisiert und eine eigene Version der Langkofel Runde kreiert. Auch hier wurden sowohl anspruchsvolle Trails als auch nicht vorgesehene Tragepassagen („Roland-Wegli“) absolviert. 

Am letzten Tag machten die Montagsbiker dann die Erfahrung, was es heisst, auf den Transport von Gondeln und Seilbahnen zu verzichten. Der Aufstieg von Alba zum Skigebiet Ciampac erwies sich als brutal steil (17 - 27 % Steigung), was die meisten Biker zu sehr mühsamen Schiebepassagen von insgesamt mehr als 5 Kilometern zwang. Aber oben angekommen entschädigte dafür die Abfahrt durch das Val Jumela bis nach Pozza di Fassa.

Von Pozza di Fassa wurde zum Abschluss noch ein Abstecher gemacht in das Valle di San Nicolo zu einer Almhütte.

Die Montagsbiker blieben auch bei dieser Tour von schlimmeren Unfällen verschont. Das solche Touren halt hin und wieder ein paar Kratzer oder kleinere Schürfwunden mit sich bringen gehört bei diesem Sport dazu. Alle Touren wurden von Roland Baum geplant und routiniert vor Ort geführt. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Jakobsweg Fribourg

Hochtouristen pilgern auf der „Friburgstrass“

Kandern. Der Schweizer Jakobsweg, die so genannte „via Jakobi“ führt vom Bodensee nach Genf. Die Kanderner Hochtouristen hatten sich für den vergangenen Sonntag das imposante und geschichtsträchtige Teilstück von Schwarzenburg nach Fribourg ausgesucht. Per Reisebus ließen sich die 29 Sonntags-Pilger zum Ausgangspunkt der über fünfstündigen Tour chauffieren. Startpunkt  des 20 Kilometer langen Teilstücks war der Bahnhof in Schwarzenburg. Von wanderten die Teilnehmer entlang der Sense durch saftige Felder und Wiesen über sanfte Hügel. Mussten die Pilger mit ihren Zugtieren und Fuhrwerken den im Mittelalter noch ungezähmten Fluss durchwaten, erfolgte die Querung ans andere Ufer nun bequem über eine breite Holzbrücke.

Hier ging der in Sandstein gehauene und mit Flusskieseln gepflasterte Weg steil bergauf und mündete an einer Kapelle auf einer Hochebene. Spuren von Radnaben in den Felswänden erinnern daran, wie mühselig die Fortbewegung in früheren Zeiten gewesen sein muss. Kapellen, Kirchen und Madonnen-Figuren säumen den Weg und laden zum Innehalten ein.

Die Spätsommer-Sonne brannte gnadenlos auf die Kanderner Wanderschar herunter. Kein Wunder also, dass sie sich für’s „Znüni“ in die schattige Michaelskirche zurückzogen und dort auf den Kirchenbänken ihre Rucksäcke auspackten.

Frisch gestärkt setzten sie dann den Pilgerweg in Richtung Fribourg fort. Im Örtchen Tafers gab es dann gleich die große Kirche und zwei benachbarte Kapellen zu entdecken, wo „richtige“ Pilger ihren Etappen-Stempel abholen können.  Das Tagesziel Fribourg schon im Visier, passierten die Hochtouristen die Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, wanderten hinunter zur Holzbrücke, um gleich nach der Flussquerung ebenso steil hinauf zur Kathedrale St. Nicolas  aufzusteigen. Und nach einer Einkehr im Biergarten holte der Bus die etwas müden aber mit ihrer Leistung zufriedenen Wanderer wieder ab und brachte sie sicher zurück nach Kandern.

Wanderung im Dollertal zur Ferme Auberge du Gresson 17. u. 18. August

Zwei wunderschöne Tage erlebten 14 Hochtouristen auf der Wanderung von Oberbruck im Elsass zur Ferme Auberge du Gresson. In etwa 3 Stunden mit 560 hm durch Bannwald und den typischen Hochweiden erreichten wir den Lac Neuweiher. In der dazu gehörenden Auberge warteten schon die bestellte und heiß begehrte Tarte Myrtille sowie biere amere ( dunkles Bier mit herbem Orangenlikör), um die Lebensgeister wieder zu aktivieren und der letzte Anstieg zur Gresson fast zum Spaziergang werden zu lassen. Während der 3 Stunden Aufstieg fand Erhard, unser Ornitologe, Pilz- und Alleskenner, den Hexenröhrling, an dem wir bisher achtlos vorbei gegangen waren. Der Hexenröhrling sieht mit seinem roten Fuß und den sich blauschwarz färbenden Schnittstellen alles andere als appetitlich aus. Erhard überzeugte uns von seinem Wohlgeschmack, indem er ein kleines Stück Pilz roh in den Mund steckte. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir eine ordentliche Mahlzeit gesammelt, die uns die Chefin der Gresson zum Abendessen servierte- trotz ihrer sehr großen Zweifel bzgl. der Verträglichkeit der Pilze. Das Essen nebst Pilzen war ausgezeichnet.   

Der Sonntag startete mit über 20° und Frühstück auf der Terrasse. In etwa 4 Stunden und wieder 560 hm ging unsere Wanderung durch Bannwald, über Heideflächen, wo bereits Erika den frühen Herbst ankündigten, bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Oberbruck, vorbei am Lac d’Ahlfeld sowie dem Lac du Sewen. Und wer mit mir schon wandern war, weiß, dass ein kleiner Regenguss auf keinen Fall fehlen darf- aber der kam erst zum Schluss und störte niemanden!

Regina Weber  

Piz Medel Hochtour am 13. und 14. Juli

Hochtour zum Piz Medel (3201m) am 13./14.07.2019

 

Unter der Leitung von Klaus Lepkojis und Georg Pages starteten eine Handvoll Bergbegeisterte am frühen Samstagmorgen mit dem Vereinsbus in Richtung Lukmanierpass in Graubünden.

Geplant an diesem Tag war der Aufstieg von Curaglia (1332m) zur Medelserhütte auf 2524m. Nach einem sanften Anstieg, zunächst über eine Forststraße, durch das Val Plattas mit herrlich blühenden Sommerwiesen und einem kristallklar dahinplätschernden Bergbach, bis zur Schwemmebene Alp Sura inmitten einer hochalpinen Landschaft, schlängelt sich schließlich ein schmaler Bergweg bis hinauf zur Hütte. Dieser hat es dann auch in sich, da sehr steil und mit einigen kleineren Kletterpartien versehen.

Zur Auflockerung zwischendurch, absolvierten wir auf einem Schneefeld unterwegs ein paar „Trockenübungen“, wie Klaus es süffisant nannte, als Vorbereitung auf den Gletscher am nächsten Tag. Wir lernten, wie und wofür der Eispickel eingesetzt wird, den wir alle im Gepäck trugen.

Das großartige Panorama und das köstliche Essen auf der Hütte rundeten den ersten Tag ab.

Sonntag früh um 7 Uhr wurde es dann ernst:  Ausgestattet mit Steigeisen, Klettergurt und Eispickel mussten wir erst wieder ein gutes Stück (100 Hm) absteigen, um dann schließlich den Gletscher zu erreichen.

Nun formierten wir uns zu einer Seilschaft, um auf dem Eis gesichert zu sein, und unsere versierten Bergführer erklärten, halfen und unterstützten unermüdlich. Durch „Learning by Doing“ wurden wir so in die faszinierende Welt Alpiner Hochtouren eingeführt.

Nach knapp drei Stunden Aufstieg  erreichten wir den 3201m hohen Piz Medel Gipfel und kletterten die letzten Meter über schroffe Felsen hinauf zum schneefreien Gipfelkreuz, wo wir inmitten einer grandiosen Rundum-Bergkulisse unser Vesper verputzten. Einfach nur großartig!

Der Abstieg erforderte dann noch einmal höchste Konzentration und Kraft, bis wir endlich nach 1200 Höhenmetern steil abwärts über wechselweise Schnee, Eis , Muren und Geröll wieder auf Zivilisation in Form von befestigten Wanderwegen stießen. Der restliche Weg zurück zum Auto war Formsache und in mir machte sich, trotz Erschöpfung und Müdigkeit, eine große Zufriedenheit und ein wenig Stolz breit, bei dieser phantastischen Tour dabei gewesen zu sein.

Ein dickes Lob und Dank an Klaus und Georg für die perfekte Organisation, das Schleppen des Seiles und anderer Ausrüstung und überhaupt für die souveräne Ausführung der Tour.

Mir hat es riesigen Spaß gemacht und ich hoffe auf Wiederholung!!

Katrin Flury

Rund um die Drei Zinnen in den Dolomiten 21.-27. Juli

Rund um die Drei Zinnen mit den Kanderner Hochtouristen

Durch das Naturschauspiel der Sextener Sonnenuhr, die durch die fünf Gipfel Neuner-, Zehner-, Elfer-, Zwölfer- und Einser-Kofel in den Sextener Dolomiten gebildet wird, führte in bewährter Weise der Südtiroler Wanderführer, Michael Epp, elf Hochtouristen in einer Bergwanderwoche über die Rundtour durch das gesamte Bergmassiv mit ca. 5.000 Höhenmeter in Auf- und Abstiegen.   

Höhepunkt der Tourenwoche war der Aufenthalt im Naturpark Drei Zinnen mit einer

Übernachtung in der malerischen Drei Zinnen Hütte ( 2.405 m) mit einmaligem Panorama und direkt gegenüber dem markanten dreigeteilten Gebirgsstock.

Auf dem Monte Piana (2324 m), einem Hochplateau, konnten die Stollen und Schützengräben aus dem Gebirgskrieg (1915-1918) zwischen Österreichern und Italienern

besichtigt werden, wo 14.000 Soldaten beider Länder ihr Leben lassen mussten. Heute ein Mahnmal, das von österreichischen und italienischen Dolomitenfreunden gemeinsam gepflegt wird.  

Neben den unvergesslichen Eindrücken und teilweise anstregenden Abschnitten in diesem imposanten Teil der Dolomiten, hat die Gruppe auf den insgesamt sechs Berghütten, wo in Lagern übernachtet wurde, Südtiroler Gastlichkeit mit überaus freundlichem Service und  bester Verpflegung erlebt, nicht selbstverständlich in dieser Höhe und Umgebung.   

30.07.19

Heinz Oßwald

Helfer Fest mit August Macke Rundgang

3-Seen-Tour der Mittwochs-Biker am 20.Juli

14 Mittwochs-Biker absolvierten am 20. Juli eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Mountain-Bike-Tour, die den Schluchsee, den Feldsee und den Titisee miteinander verbindet. Gestartet wurde vom Parkplatz an der B500 in der Nähe der Staumauer des Schluchsees. Auf Forstwegen ging es zunächst bergauf im Wald auf die Anhöhen südlich des Schluchsees und weiter zum Ort Feldberg. Dort haben wir die B317 überquert und mit dem Seesträßle ging es auf einem tollen Weg bergab zum romantischen Feldsee mit einem ausgiebigen Vesper.  Von dort folgten wir dem Weg des Bike X-ing zunächst auf Forst-, dann auf schmalen Asphaltwegen und schließlich auf einer Kreisstraße  bis nach Titisee-Neustadt mit dem obligatorischen Erfrischungsstop mit Eiscafe, Früchtebechern und Hopfen-Kaltschalen-Getränken. Auf der Ostseite des Titisees folgen wir gestärkt einem steilen und anstrengenden Trail bergauf bis nach Falkau. Nachdem der Weg den Windgfällweiher passiert hat führte die Route durch die Orte Fischbach, Hinterhäuser und Vogelhaus bevor es danach in einer rasanten Abfahrt auf Forstwegen zum Ort Schluchsee ging. Entlang des Sees wurden die letzten Kilometer gemütlich bis an den Startpunkt der Tour an der Staumauer zurückgelegt.  

Die Daten zur Tour: 

Länge: 57 Km

Höhenmeter: 988 m

Vielen Dank an die Teilnehmer Jürgen, Hermann, Klaus, Birgit, Männi, Susanne, Tim, Ulrike, Theo, Konni, Alfred, Yvonne, Lisette und Markus

Biketour in den Vogesen am 13. Juli

Die bedeutendste Pilgerstätte des Elsass war am 13. Juli das Ziel der Mountainbiker: Ste. Odile, das Kloster auf dem Odilienberg, haben wir uns natürlich angeschaut, aber schnell zog es uns raus auf die Wegli, die uns eigentlich hier her lockten. Trail reihte sich an Trail. In Hohwald mit seinem ansehnlichen Wasserfall hatten wir 20 km durchgehend das Geklappere unsere Räder genossen. Am Dach der Tour auf 1100m - Champs de Feu - angekommen, spülten uns die schmalen Pfade direkt in die Ferme Rothlach. Stärkung war dringend geboten, warteten wiederum km-lange Wege auf uns, für die in Fachzeitschriften der Begriff Flowtrail erfunden wurde. Nach knapp 50 km und 1400 Höhenmeter waren wir zurück am Parkplatz und irgendwie hatten wir schon das Gefühl, heute auch ein bißchen gepilgert zu sein...

2-Tageswanderung im Diemtigtal am 29. und 30. Juni

Unermüdliche Wanderer!!!

Kaum hatten wir uns von der Marathonwanderung zum Hotzenwaldhaus erholt, lockte uns eine neue Herausforderung ins Diemtigtal. Bei hochsommerlichen Temperaturen bewältigten wir am Wochenende 29./30.06. insgesamt ca. 1500 HM. 

Ausgangspunkt der Bergwanderung war der Anger im Diemtigtal (1.200 m); nach dem steilen

Aufstieg über den Meniggrat (2.000 m), kühlten wir uns vor grandioser Kulisse der noch schneebedeckten umliegenden Gipfel im Seebergsee (1.800 m) ab.

Die üppig blühenden Blumenwiesen des Berner Oberlandes begeisterten uns beim weiteren Aufstieg über den Fromattgrat zu unserem Nachtquartier Fromatthütte (SAC Wildhorn). 

Der Hüttenwirt mit seinem Team verwöhnte uns mit einem währschaften, sehr guten Abendessen.

Den lauen Sommerabend genossen wir mit herrlicher Aussicht auf das Simmental.

Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück über den Scheideggpass (2.000 m)

hinab zur Grimmialp und von dort weiter zu unserem Ausgangspunkt.

Herzlichen Dank an unseren Wanderführer Heinz Oßwald für die perfekte Organisation und Führung dieser anspruchsvollen Berwanderung.

Silvia Spohn und die Wandergruppe          

Jungfernwanderung zum Hotzenwald Haus am 20. Juni

„Vertraute Wege und doch ganz neu“

Jungfernwanderung der Hochtouristen Kandern

Gut gelaunt starteten 24 hochmotivierte Hochtouristen und 1 Hund am 20.06.2019 um sieben Uhr zu einer Tour von Kandern aus nach Rickenbach zum Hotzenwaldhaus.

Zum ersten Mal  bot Hanspeter Meier eine Tages-wanderung in Marathonlänge (42 km) an und wurde von der Resonanz auf seine Ausschreibung völlig überrascht.

Die Tour führte uns über die Scheideck, Steinen, Höllstein zur Hohen Flum. Nach einer Vesperpause ging es weiter über Wehr zum finalen Anstieg nach Rickenbach.

Am Ziel angekommen stärkten sich alle zur Belohnung in der Fliegerklause in Hütten mit einem sehr guten Nacht-essen, bevor man müde, aber stolz und glücklich im Hotzenwaldhaus den Abend ausklingen ließ.

Die gesamte Tour, mit insgesamt 42 km und ca. 1400 Höhenmeter, wurde in sportlichen 7:30 Std. Wanderzeit bewältigt. 

Zum Schluss waren sich alle Hochtouristen einig, dass diese Wanderung eine völlig neue Erfahrung war und sind mit Recht stolz auf die erbrachte Leistung.

Basler Altstadt - Mit dem Steinmetz durch Basel am 20.Juni

en Steinmetzen des Mittelalters bis hin zum heutigen Tage waren wir am 20. Juni auf der Spur. Karl Hinte, der selbst viele Jahre als Steinmetz in Basel gearbeitet hat, -unter anderem am Münster, am Rathaus und in der Peterskirche- wusste einiges zu erzählen auf unserer Tour von der Messe über Klingental, Schifflände, Totentanz, Peterskirche, Heuberg mit Leonhardskirche bis zum Kloster St. Alban. Wir erfuhren unter anderem von seinem Fund der Mütze eines Steinmetzes aus vergangenen Jahrhunderten, die heute im Museum ausgestellt ist und vom Transport des Gemsbergbrunnens aus Solothurner Kalkstein, der mit 12 Rössern über den Hauenstein gebracht wurde und dann erst einmal nicht durch’s Aeschentor passte. Höhepunkt war sicherlich der Besuch der Münsterbauhütte, in der wir exklusiv eine Führung vom leitenden Steinmetz- und Steinbildhauermeister Ramon Keller erhielten. Wir staunten nicht schlecht, als wir anhand der Paulus-Figur, die seit einiger Zeit dort restauriert wird, von der komplizierten, aufwändigen und langwierigen Arbeit hörten und sahen. Die vielen Fragen der 14 interessierten Teilnehmer wurden fachmännisch und geduldig beantwortet und immer auch toll veranschaulicht, so dass wir alle diesem handwerklichen Können größten Respekt zollten und fasziniert waren. Der Klostergarten St. Alban mit seinem wunderschönen Innenhof mit romanischen Klostergang war der Abschluss unseres spannenden Tages, bei dem uns ein heftiges Gewitter zügig auf den Heimweg schickte.

L. Geling

Wanderung entlang des Doubs am 9. Juni

Meditatives Wandervergnügen am 09.06.2019

Auch beim 2. Anlauf meinte es der Wettergott nicht unbedingt gut mit uns. Nachdem wir die Wanderung vom 05.05.2019 wegen Dauerregen, Kälte und Schneefall auf den 09.06.2019 verschoben haben, kamen die 25 Unverzagten voll auf ihre meditativen Kosten- bei konstantem, leichtem Nieselregen und angenehmen 17° konnte man wunderbar in sich gehen, seinen Gedanken nachhängen, den Tropfen lauschen und sich über vereinzelte Vogelstimmen freuen. 

Wir starteten unsere Wanderung im mittelalterlichen St. Ursanne und wanderten nach Soubey- durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet, immer an der Doubs entlang. Den Wissbegierigen unter uns erteilte Reiner fachkundige Auskunft über den Zustand des dortigen Baumbestandes und beantwortete unermüdlich Fragen zu Flora und Fauna. Zum Glück machte den dort angesiedelten Kühen der Regen nichts aus, sodass wir in ihrem Unterstand unsere Mittagspause abhalten konnten und unsere Brote nicht mit dem Löffel essen mussten. Dank der strammen Schritte erreichten wir sehr rechtzeitig Soubey, konnten uns dort noch mit Kaffee oder Bierchen stärken und fuhren mit dem Linienbus zurück nach St. Ursanne. Während einer Stunde Aufenthalt zur freien Verfügung konnte man u.a. die berühmte Stiftskirche mit eindrucksvoller Krypta und das dazu gehörige Kloster aus dem 12. U. 13. Jahrhundert besichtigen. 

Das gemeinsame Nachtessen in der Heimat war schöner Abschluss für einen - trotz des feinen Landregens- gelungenen Tag. 

Im Kletterwald / Hochseilgarten am 02.Juni

Zum Fotografieren blieb keine Zeit. Die hohe Motivation setzten 9 Hochtouristen im Kletterwald/Hochseilgarten auf dem Salzert direkt in körperliche Aktivität und Konzentration um. Sommerliche Temperaturen und die Morgensonne, die durch’s Laub schien, machten unseren Besuch dort zu einem tollen Erlebnis. Unsere Jüngeren, David und Eva, waren schon etwas routiniert, doch für 3 Erwachsene war es tatsächlich eine ganz neue Erfahrung. Nach kurzer Einweisung und kleinem Probelauf, durften wir unsere Grenzen in luftiger Höhe oder gar nicht so unheimlich hoch, doch auf herausforderndem Parcours, ausloten. Es ist nicht nur die Höhe, die beim einen mehr, beim anderen weniger Mut erforderte, sondern ein hohes Maß an Gleichgewichtssinn und der Einsatz von Muskeln, die uns einen Parcours bewältigen ließen. Gegenseitiges Mut machen, Tipps geben, aufeinander Aufpassen oder sogar als Duo einen Parcours bewältigen und vom anderen „abhängig“ sein, all das gehörte zu unseren Erfahrungen, die wir dort mit viel Spaß machen konnten. Ein schönes Erlebnis war’s und der Städtlitag in Kandern hat dann auch wohl noch den verdienten Cocktail parat gehabt für diejenigen, die noch genügend Kraft (und noch keinen Muskelkater) dafür hatten ☺.

L. Geling

Biketour im Oberaargau am 25. Mai

Am Samstag, 25. Mai unternahmen 10 Biker der Montagsgruppe, geführt von  Thomas Baldermann, eine Tour durch die reizvolle Landschaft des Oberaargau. Zuerst führte die Route von Bleienbach nach Langenthal um ins Trail - Labyrinth zu gelangen. Von dort ging es über Wurzelpassagen  von einem Trail zum nächsten vorbei am Aspisee Richtung Ziegelei St. Urban. Von St. Urban aus folgte man den Weg zunächst zurück wieder Richtung Langenthal bevor die Truppe nach ein paar Höhenmeter zur Hochwacht gelangte, wo eine herrlich  Aussicht genossen werden konnte.

Anschliessend wartete eine Abfahrt mit einem kleinen Gegenanstieg Richtung Madiswil auf die Biker, bevor es über einen der längsten Single Trails des Oberaargau nach Thörigen und danach zurück nach Bleienbach ging. 

Das Wetter zeigte sich während der Tour zwar von allen seinen schönen und weniger schönen Seiten. Trotzdem hat die Tour allen Teilnehmern viel Spass gemacht. Danke, Thomas, für diese tolle Tour !

Der Ruf der Berge und des Potts

Unser Mut, den Ruhrpott auch beim vorausgesagt sehr kaltem Wetter zu besuchen, wurde belohnt. Zwar grauslig kalt, aber dann doch bei blauem Himmel wurden wir 10 „Pilger der Bahngleise“ in Duisburg und Oberhausen willkommen geheißen. Kurzer Check-In im Hotel und dann ging es schon los Richtung Gasometer und der Ausstellung, auf die wir alle so sehr gespannt waren – „Der Berg ruft!“. Wir haben es nicht bereut, diesem Ruf gefolgt zu sein. Ein riesiges, auf dem Kopf stehendes und doch hängendes Matterhorn, durch eine große Fläche gespiegelt, beeindruckte uns ebenso, wie ganz besondere großformatige, oft wandgroße, Fotografien vom Leben in und mit den Bergen. Mit dem Audiosystem am Ohr verfolgten wir durch den Gasometer wandernd die Informationen zur Geschichte des Bergsteigens der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte und ließen uns auch eine Fahrt mit dem gläsernen Lift durch den 100 Meter hohen Gasometer nicht nehmen, um von oben bei kaltem und starkem Wind die Aussicht auf den Pott zu genießen. Der Abend klang dann gemütlich mit diversen Biersorten und leckerer Stärkung aus und am nächsten Morgen starteten wir früh zu „Tiger und Turtle“, einer der vielen Landmarken im Ruhrpott. Diese gilt als „größte begehbare Achterbahn der Welt“ und das wollten wir natürlich auskundschaften. Haben wir auch! Die Fotos zeigen es und wir verraten auch nicht, wieviel Anlauf man braucht, um durch den Looping zu kommen (selber hingehen und gucken!). Im Anschluss haben wir im Landschaftspark Duisburg-Nord eine klasse Führung erhalten, die uns über die Stahlindustrie im Ruhrpott, Geschichte, Herstellung und Leben der Menschen mit und zwischen den Hochöfen einen tollen Einblick gab. Und wir konnten es kaum glauben: selbst der Deutsche Alpenverein hat eine „Sektion Duisburg“, nämlich im Landschaftspark. Dort werden die früheren Becken, in denen das Material für die Hochöfen gelagert wurde, heute als Kletterpark mit allen Schwierigkeitsgraden von Familien, Hobbykletterern und Klettersportlern genutzt. Unser Fazit zum Pott: Absolut sehenswert!

L. Geling